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Formel 1: Jonathan Wheatley verlässt Audi nach zwei Rennen

epa12836620 (FILE) Audi team principal Jonathan Wheatley attends Formula 1 pre-season testing at Bahrain International Circuit in Sakhir, Bahrain, 11 February 2026 (reissued 20 March 2026). Audi have  ...
Jonathan Wheatley verlässt Audi bereits wieder.Bild: keystone

Wechselt womöglich zur Konkurrenz: Teamchef Wheatley verlässt Audi nach zwei Rennen

Beim Formel-1-Team von Audi gibt es einen überraschenden Wechsel an der Spitze. Der scheidende Teamchef Jonathan Wheatley wird schon bei einem Konkurrenten gehandelt.
20.03.2026, 17:1320.03.2026, 20:26

Das neue Formel-1-Werksteam von Audi muss sich schon nach zwei Saisonrennen einen neuen Teamchef suchen. Der Brite Jonathan Wheatley werde den in Hinwil domizilierten Rennstall mit sofortiger Wirkung verlassen, teilte der Autobauer mit. Mattia Binotto, Leiter des Formel-1-Projekts von Audi, werde nun auch die Aufgaben des Teamchefs übernehmen. Der 56-Jährige war auch schon Teamchef bei Ferrari.

Audi kündigte an, die vollständige künftige Führungsstruktur werde zu einem späteren Zeitpunkt festgelegt. Das Team werde seine «Organisationsstrukturen kontinuierlich weiterentwickeln, um unser gemeinsames Ziel nachhaltig zu erreichen», wurde Konzernchef Gernot Döllner zitiert.

Jonathan Wheatley Red Bull Racing, Sportlicher Leiter, USA, Formel 1 Weltmeisterschaft, Pirelli Grand Prix der Vereinigten Staaten von Amerika, Circuit of the Americas Austin, Rennen, 20.10.2024 USA,  ...
Jonathan Wheatley arbeitete unteranderem bereits für Red Bull. Bild: www.imago-images.de

Der Abschied von Wheatley trifft Audi mitten im weiteren Aufbauprozess des Teams. Der 58-Jährige hatte das Amt vor knapp einem Jahr übernommen, als der Rennstall noch unter dem vorherigen Namen Sauber unterwegs war. Davor hatte Wheatley lange für Red Bull gearbeitet und in verschiedenen Führungspositionen WM-Titel mit dem Team gefeiert.

Wechselt Wheatley zu Aston Martin?

Spekuliert wird, dass er zum Konkurrenten Aston Martin wechselt und dort die Aufgaben von Adrian Newey als Teamchef übernimmt. Bei dem Team konnte in dieser Saison wegen Problemen mit Motorenpartner Honda noch keiner der beiden Piloten ein Rennen zu Ende fahren. Der in der Formel 1 als Design-Genie verehrte Newey soll sich daher noch mehr auf die Entwicklung eines konkurrenzfähigen Wagens konzentrieren.

Aston-Martin-Teambesitzer Lawrence Stroll stärkte Newey in einem Statement den Rücken. Newey konzentriere sich vor allem auf die strategische und technische Führung des Rennstalls und erbringe dort herausragende Leistungen. «Wir werden regelmässig von Führungskräften anderer Teams kontaktiert, die zu Aston Martin wechseln möchten. Gemäss unserer Unternehmensrichtlinie kommentieren wir jedoch keine Gerüchte und Spekulationen», fügte Stroll hinzu.

Offen ist ohnehin, ob Wheatley sofort für Aston Martin verfügbar wäre oder zunächst aus vertraglichen Gründen von Audi eine Pause auferlegt bekommt, ehe er einen neuen Job antreten darf. (riz/sda/dpa)

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quelle: keystone / ali haider
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18 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Lord_ICO
20.03.2026 19:00registriert März 2016
Soll er sich Aston Martin nur antun. Aston schiebt die komplette Schuld Honda zu, wie es McLaren auch schon tat. Beim eigenen Team kann kein Fehler gemacht worden sein, der die Vibrationen verursacht. Dummerweise sind diese Vibrationen auf dem Prüfstand nicht zu beobachten. Aston hat zum allerersten mal ein eigenes Getriebe und eine eigene Hinterradaufhängung gebaut, aber an denen kann es nicht liegen. Zudem ist es das erste mal, dass ein Teil der Hinterradaufhängung direkt mit dem Chassis verbunden ist. Aber auch daran kann es nicht liegen…denn Adrian ist unfehlbar.
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