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Ein gelassener Vladimir Petkovic an der Pressekonferenz.
Ein gelassener Vladimir Petkovic an der Pressekonferenz.Bild: AP

Petkovic vor Knüller gegen Irland: «Es ist nicht das entscheidende Spiel»

Für die Schweizer Nationalmannschaft ist das Duell am Donnerstag gegen Irland in Dublin auf dem Weg an die EM 2020 wegweisend. Gewinnt sie, liegt sie auf Kurs, verliert sie, gerät sie unter Druck. Die Akteure wirken entspannt.
04.09.2019, 18:02

Der Nationaltrainer Vladimir Petkovic gab am Tag vor dem Duell im Bauch des Aviva Stadium in Dublin seine Einschätzung zur Partie ab, nachdem in den ersten Tagen des Zusammenzugs das Fernbleiben von Xherdan Shaqiri das dominierende Thema in der Schweizer Öffentlichkeit gewesen war.

«Vielleicht sind sie physisch sogar stärker als wir.»
Granit Xhaka über Irland

Es sei schon bei der Auslosung klar gewesen, dass das Spiel in Irland ein Schlüsselspiel werden würde, sagte Petkovic. «Es ist aber nicht das entscheidende Spiel.» Der Kampf um die beiden EM-Plätze wird aus Schweizer Sicht im Oktober entschieden, wenn die SFV-Auswahl auswärts auf Dänemark und drei Tage später in Genf noch einmal auf Irland trifft.

Im Hinspiel vergab die Schweiz gegen Dänemark eine 3:0-Führung.
Im Hinspiel vergab die Schweiz gegen Dänemark eine 3:0-Führung.Bild: KEYSTONE

Der Captain Granit Xhaka kennt viele der Gegenspieler vom Donnerstag aus dem Alltag, spielen doch fast alle Iren in einer der beiden höchsten Ligen Englands. Irland sei körperlich eine starke Mannschaft. «Vielleicht sind sie physisch sogar stärker als wir», sagte Xhaka. «Aber wir sind fussballerisch besser und müssen spielerische Lösungen finden.»

«Zum Glück haben wir einen Spielstil entwickelt, bei dem wir nicht von einem einzelnen Spieler abhängig sind.»
Vladimir Petkovic

Manuel Akanji erwartet eine ähnliche Partie wie in der WM-Barrage 2017 gegen Nordirland, als die Schweiz in Belfast 1:0 siegte. «Die Iren spielen einen ähnlichen Fussball, sind stark bei Standardsituationen», so der BVB-Verteidiger. «Wir dürfen nicht die Geduld verlieren und keine dummen Konter zulassen.»

Manuel Akanji beim Nati-Zusammenzug.
Manuel Akanji beim Nati-Zusammenzug.Bild: KEYSTONE

Trotz der Diskussionen der letzten Tage und der kniffligen Aufgabe gaben sich die Schweizer vor dem Duell mit dem Tabellenführer entspannt. Zum x-ten Mal auf Shaqiri angesprochen, verwies Petkovic auf die Tatsache, dass sie auch andere Spieler wie Steven Zuber oder Josip Drmic zu ersetzen hätten. «Zum Glück haben wir einen Spielstil entwickelt, bei dem wir nicht von einem einzelnen Spieler abhängig sind», so Petkovic. Dies hätten sie in der Vergangenheit immer wieder bewiesen. Unabhängig vom Personal ist für ihn klar: «Auch in Dublin wollen wir drei Punkte holen.» (zap/sda)

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