DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05269467 Roma's Francesco Totti celebrates after scoring the winning goal from the penalty spot during the Italian Serie A soccer match between AS Roma and Torino FC at Olimpico stadium in Rome, Italy, 20 April 2016. AS Roma won 3-2.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Der «König von Rom» tritt ab: Francesco Totti. Bild: EPA/ANSA

Finito! Francesco Totti beendet im Sommer seine Karriere

40 Jahre alt ist er inzwischen, aber immer noch der König von Rom. Aber irgendwann ist selbst für einen König genug: Francesco Totti beendet nach dieser Saison seine Karriere.



Daran werden sich die Anhänger der AS Roma wohl nur schwer gewöhnen. Dass ihr Liebling künftig kein Teil der Kaderliste mehr sein wird. Denn Francesco Totti will seine Karriere beenden. Monchi, der neue Sportchef der Römer, bestätigte am Mittwochnachmittag vor den Medien, dass der 40-jährige Totti aufhört.

epa05936700 The new sports director of AS Roma, Jose Ramon Rodriguez, 'Monchi,' before the Italian Serie A soccer match AS Roma vs SS Lazio at the Olimpico stadium in Rome, Italy, 30 April 2017.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Monchi soll in Rom den Erfolg, den er beim FC Sevilla hatte, wiederholen. Bild: EPA/ANSA

Doch der «König von Rom» bleibt dem Klub seines Herzens selbstverständlich erhalten. Totti, so war es schon länger mit den Giallorossi vereinbart, übernimmt eine Position abseits des Rasens. Monchi (der mit bürgerlichem Namen Ramon Rodriguez Verdejo heisst) sagte, er wolle Totti bis dahin so nah wie möglich sein: «Es wäre schön, nur ein Prozent von dem über die Roma zu lernen, was er über den Verein weiss.»

Seine grössten Erfolge

Weltmeister 2006. Vize-Europameister 2000. 58 Länderspiele.

Mit der AS Roma Meister 2001. Cupsieger 2007 und 2008. Italiens Fussballer des Jahres 1998 und 2004. Torschützenkönig der Serie A 2007.

In einer Zeit, in der viele Fussballprofis beinahe im Jahresrhythmus die Klubs wechseln, war Totti eine der wenigen Konstanten. Einmal Roma, immer Roma. Als Junior kam er 1989 zum Klub, 1993 als 16-Jähriger debütierte er in der Serie A. Dort bestritt er seither 616 Partien, nur Gigi Buffon (617) und Paolo Maldini (647) spielten noch öfter in der Serie A.

epa03587673 AS Roma's Francesco Totti celebrates with his teammates after scoring the opening goal during the Italian Serie A soccer match between AS Roma and Juventus at the Olimpico stadium in Rome, Italy, 16 February 2013.  EPA/ALESSANDRO DI MEO

Wer ist bei der Roma künftig für die Party verantwortlich? Bild: EPA

Mit aktuell 250 Toren ist Totti der erfolgreichste aktive Stürmer. Den Allzeit-Rekord, mit 274 Treffern von Silvio Piola gehalten, wird er nicht mehr knacken. Denn nun beginnt die kurze Abschiedstournee des Weltmeisters von 2006. Nur noch vier Liga-Spiele stehen an: Zuerst geht's gegen Milan (auswärts), dann gegen Juventus Turin (zuhause), nach Verona zu Chievo und zum Abschluss der Karriere werden im Heimspiel gegen Genoa die Wände des Stadio Olimpico wackeln, wenn Totti «Arrivederci!» sagt.

Was alles geschah, seit Totti erstmals in der Serie A spielte.

Zu Tottis 40. Geburtstag: Die Karriere des Ausnahmestürmers

1 / 82
Francesco Totti wird 40 – Die bisherige Karriere des Ausnahmestürmers
quelle: epa / daniel dal zennaro
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Maradona schiesst das Tor des Jahrhunderts – aber in Erinnerung bleibt die «Hand Gottes»

Link zum Artikel

Die Schweizerin Nicole Petignat pfeift als erste Frau ein Europacup-Spiel der Männer

Link zum Artikel

Roberto Baggios Penalty in die Erdumlaufbahn lässt ganz Italien weinen

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Mit dem letzten Spiel im Hardturm gehen 78 Jahre Schweizer Fussball-Geschichte zu Ende

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Ronaldo kämpft vor dem WM-Final mit dem Tod – warum er trotzdem spielt, bleibt ein Rätsel

Link zum Artikel

Der Goalie mit Pudelmütze sorgt für eine der grössten Sensationen der Fussball-Geschichte

Link zum Artikel

«Hoch werd mas nimma gwinnen» – der legendäre Ösi-Galgenhumor beim 0:9 gegen Spanien

Link zum Artikel

«Decken, decken, nicht Tischdecken» – als man(n) im TV noch über Frauenfussball lästerte

Link zum Artikel

«Oh Zinédine, pas ça!» Zidanes Kopfstoss im WM-Final gegen Materazzi erschüttert die Welt

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Martin Palermo schafft's ins Guinness-Buch – weil er 3 Penaltys in einem Spiel verschiesst

Link zum Artikel

Jay-Jay Okocha demütigt Oliver Kahn und drei Verteidiger mit einem Wahnsinnstanz

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Das schlimmste Foul im Schweizer Fussball: Gabet Chapuisat zertrümmert Lucien Favres Knie

Link zum Artikel

Nati-Goalie Zuberbühler schiebt die Schuld für ein Riesen-Ei dem «Blick» zu

Link zum Artikel

Andrés Escobar wird nach einem Eigentor an der WM mit 12 Schüssen hingerichtet

Link zum Artikel

Ailton wettert: «For mi das nicht Profi-Mannschaft, das nicht Profi-Fussball. Unglaublig»

Link zum Artikel

Marco van Basten schiesst den «ewigen Zweiten» mit seinem Traumtor zum EM-Titel

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viel zu lange mussten Sie um Anerkennung kämpfen – ein offener Brief an Vladimir Petkovic

Der Trainer der Schweizer Nati steht vor einem Wechsel in die Ligue 1 in Frankreich. Nach sieben Jahren geht er beim SFV von Bord. Zeit für einen offenen Brief an den Mann, der die Schweiz sieben Jahre lang betreut und in den EM-Viertelfinal geführt hat.

Sehr geehrter Vladimir Petkovic,

Als Sie vor gut zwei Wochen aus St.Petersburg zurück nach Zürich reisten, sind die Schweizer Nati-Fans am Flughafen Kloten gestanden, haben gejubelt, um Autogramme und Selfies gebeten. Menschen haben sich umarmt, gelacht, waren euphorisch, so wie in den Tagen zuvor schon. Alles dank den Auftritten Ihrer Fussballer an dieser EM. Als Chef der Nati haben Sie die Schweiz mitgenommen auf eine besondere Reise. Die Bilder dieser Gesichter voller Emotionen sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel