Ramon Zenhäusern könnte seinen Kaderplatz verlieren und denkt über Rücktritt nach
Ramon Zenhäusern hätte im slowenischen Kranjska Gora ein Topergebnis gebraucht, um sich für den Weltcupfinal in Hafjell zu qualifizieren. Der 23. Platz reichte für den Walliser bei weitem nicht, um sich einen Top-25-Platz in der Slalomwertung zu sichern. Mit nur 40 gesammelten Zählern belegt der 33-Jährige in dieser Saison nur den 36. Platz unter den Stangenkünstlern.
Trotzdem ist die Saison noch nicht ganz vorbei für Zenhäusern. Sein Plan ist es, beim Europacupfinale anzutreten, wie er gegenüber dem Blick erklärte. Nach der missglückten Saison könnte der sechsfache Weltcupsieger seinen Kaderstatus bei Swiss-Ski verlieren. «Schlussendlich bin ich bei den Schweizer Slalomfahrern die Nummer 5. Ob sie mich noch mitnehmen wollen oder nur mit vier weitergehen wollen, liegt nicht mehr in meinen Händen», sagte der Zwei-Meter-Mann nach dem Rennen im SRF-Interview, betonte aber auch, dass er im Training mit den Besten mithalten kann. «In den Trainings bin ich vorne mit dabei und es ist nicht so, dass ich alt und schruppig bin. Ich kann weiterhin sehr schnell Skifahren und das wissen die Funktionäre auch.»
Sollte der Schweizer nicht mehr zum Kader dazugehören, wäre auch der Rücktritt ein Thema, wie er bestätigte: «Ich werde mich nach dieser Saison hinsetzen und genau überprüfen, welche Optionen es für mich noch gibt. Eine Option wird auch der Rücktritt sein.» Für Zenhäusern wird ausschlaggebend sein, wie weit er in der Startnummernliste zurückfallen wird. (riz)
