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Super League: Winterthur setzt den Höhenflug fort und schlägt auch Sion

Winterthurs Torschuetze Matteo di Giusto jubelt nach dem Tor zum 1-0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Winterthur und dem FC Sion im Stadion Schuetzenwiese in Winterthur ...
Matteo di Giusto (l.) jubelt über seinen Siegtreffer.Bild: keystone

Aufsteiger Winterthur setzt den Höhenflug fort und siegt gegen Sion

18.10.2022, 22:4819.10.2022, 06:39

Winterthur ist nicht zu stoppen. Der Aufsteiger kommt mit dem 1:0 gegen Sion zum dritten Sieg in den letzten vier Spielen und baut den Vorsprung gegenüber Schlusslicht Zürich auf sieben Punkte aus.

Das 0:6 gegen Luzern war der Weckruf. Seit der Kanterniederlage vor der Nationalmannschafts-Pause Mitte September hat der FC Winterthur nur noch einen Treffer kassiert und präsentiert sich bemerkenswert stilsicher. Auch die Absenzen, am Dienstagabend etwa jene des gesperrten Samir Ramizi, bremsten den FCW nicht.

Mit viel Kampfgeist und zunehmendem Selbstvertrauen gehen die Zürcher die Aufgaben an. Hinten liessen sie gegen den FC Sion kaum etwas zu und vorne stürzten sie sich auf die Gelegenheiten, wenn sie sich boten. Matteo Di Giusto stürmte in der 25. Minute nach einem Sittener Fehlpass entschlossen Richtung 1:0.

Die Highlights.Video: YouTube/SRF Sport

Sion war gewarnt. Mit dem 3:1 im Wallis hatte der Höhenflug der Winterthurer Anfang Monat begonnen. Doch die ohne Mario Balotelli angetretenen Sittener schafften es nie, ihr Spiel durchzusetzen. Immer verfingen sich die Angriffe im dichten gegnerischen Netz. Auch die drei Auswechslungen, die Paolo Tramezzani noch vor der 60. Minute vornahm, halfen nichts.

Am nächsten kam Sion einem Torerfolg, als der Ball einem Winterthurer im eigenen Strafraum an den Arm flog. Da konnten die Gäste kurz auf eine glückliche Fügung dank des Videoschiedsrichters hoffen. Doch auch diese Hoffnung zerschlug sich. Der von Sion ausgeliehene Winterthurer Keeper Timothy Fayulu baute seine Ungeschlagenheit in der Super League auf über 300 Minuten aus.

Winterthurs Matteo di Giusto, Sions' Ilyas Chouaref und Winterthurs Adrian Gantenbein, von links, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Winterthur und dem FC Sion im Stadion ...
Zum dritten Mal in Folge liess der FCW kein Gegentor zu.Bild: keystone

Winterthur - Sion 1:0 (1:0)
8000 Zuschauer. - SR Dudic.
Tor: 25. Di Giusto (Gantenbein) 1:0.
Winterthur: Fayulu; Gantenbein, Lekaj, Gelmi, Diaby; Di Giusto (88. Seiler), Arnold, Corbaz (66. Kryeziu), Burkart (76. Schättin); Kamberi (66. Manzambi), Buess (88. Abedini).
Sion: Lindner; Lavanchy, Schmied, Saintini (92. Iapichino), Costa; Araz (59. Halabaku), Grgic, Poha; Zuffi (59. Itaitinga); Stojilkovic (59. Karlen), Chouaref (74. Sio).
Bemerkungen: Winterthur ohne Gonçalves, Ramizi (beide gesperrt, Ballet, Costinha und Rodriguez (alle verletzt). Sion ohne Balotelli, Bua, Cavaré, Cyprien, Moubandje und Aguilar (alle verletzt oder krank). Verwarnungen: 26. Costa. 76. Diaby. (sda)

Die Tabelle

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2 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Nummy33
18.10.2022 23:21registriert April 2022
super Winti, hätte ich nicht erwartet, mag ich Ihnen aber gönnen
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Iscos Brutto-Netto-Ärger und 7 weitere Deadline-Day-Pannen
Der Spanier Isco wechselt doch nicht zu Union Berlin. Möglicherweise waren der frühere Star von Real Madrid und seine Berater bei allen Verhandlungen vom Netto-Lohn ausgegangen, während der Klub von Brutto-Zahlen sprach. Isco reiht sich ein in diese Auswahl von Transfers, die am Deadline-Day platzten.

Wie es wirklich war, wissen letztlich nur die Direktbeteiligten. Aus dem Isco-Lager hiess es gegenüber spanischen Medien, man habe mit Union Berlin einen Vertrag über eineinhalb Jahre besprochen, aber schliesslich nur einen über sechs Monate erhalten. Zudem sollte der Mittelfeldspieler nicht für die Europa League gemeldet werden, was nicht in seinem Sinne war. Derweil vermutete «Sky»-Experte Torsten Mattuschka, eine Union-Legende: «Ich glaube, dass es an Brutto und Netto gescheitert ist. Weil es in Spanien glaube ich nur Netto-Verträge gibt als Fussballer. In Deutschland habe ich selbst nur Brutto-Verträge unterschrieben.»

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