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epa08323717 (FILE) - A file picture of Dortmund's Axel Witsel (L) and Bayern's Thomas Mueller (R) in action during the German Bundesliga soccer match between FC Bayern Munich and Borussia Dortmund in Munich, Germany, 09 November 2019. As media reports players of Bayern Munich and Borussia Dortmund agreed on a 20 % pay cut for the time the Bundesliga is interrupted due to the Coronavirus pandemic.  EPA/LUKAS BARTH-TUTTAS CONDITIONS - ATTENTION: The DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Wann darf Witsel wieder mit Müller tanzen? Bild: EPA

Zwei Ministerpräsidenten nennen den 9. Mai als Bundesliga-Wiederbeginn



Die deutsche Fussball-Bundesliga könnte in knapp drei Wochen den Spielbetrieb wieder aufnehmen. Der 9. Mai sei «ein denkbarer Termin», sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet am Montag. Voraussetzung seien ein «durchdachtes Konzept», wie es die Deutsche Fussballliga (DFL) bereits vorgelegt habe, und ein Konsens der Länder.

Auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder hält den 9. Mai als Datum der Wiederaufnahme der Meisterschaft für realistisch. Beide Politiker betonten, dass es sich dann um Geisterspiele handeln werde. «Spiele mit Zuschauerbeteiligung sind völlig undenkbar», sagte Söder. «In dieser Saison wird es keine Spiele mehr mit Zuschauern geben können», bestätigte Laschet.

Söder bezeichnete die Überlegungen zur Wiederaufnahme der Bundesliga-Spiele als «Gratwanderung». Er zeigte sich zugleich überzeugt: «Ein Wochenende mit Fussball ist deutlich erträglicher als ein Wochenende ohne Fussball.» BVB-Boss Aki Watzke in der «Bild»: «Das ist ein grosser Vertrauensvorschuss und ich bin Armin Laschet und Markus Söder sehr dankbar, dass sie uns diesen geben. Fussball ist eine Möglichkeit, Millionen Fans wieder etwas mehr Lebensfreude zu geben.»

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte, entscheidend sei bei der Frage der Bundesliga-Spiele, dass das Infektionsrisiko minimiert werde. Die Wiederaufnahme des Spielbetriebs wäre «für Millionen Fussballfans ab dem 9. Mai» wieder ein Stück Normalität, «wenn auch im leeren Stadion».

In der «Bild» wird Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zitiert, der sagte: «Ich bin überzeugt, dass die Fans sich nicht vor den Stadien versammeln. Dazu werden wir nicht nur aufrufen, wir werden es zu verhindern wissen.» Die DFL habe ein «erstklassiges Konzept» erstellt, welches man umsetzen werde. Der Spielbetrieb in der Bundesliga ist seit Mitte März ausgesetzt. (ram/sda/afp)

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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Maria Cardinale Lopez 21.04.2020 12:47
    Highlight Highlight Bitte keine Geisterspiele.
    Es wird da immer nur von Fussball gesprochen. Was machen den andere Vereine von anderen Sportarten. Basketball Volleyball usw. Die haben wohl kleinere Budgets aber auch ihre Verpflichtungen gegenüber Sponsoren usw.
    Vergesst die nicht.
    Also entweder alle oder keinen.
  • whatsthemaeder 21.04.2020 12:34
    Highlight Highlight geisterspiele? wers glaubt. dann treffen sich einfach alle fans vor dem stadion. social distancing vor dem signal iduna park, alles klar...
  • Faceoff 21.04.2020 09:41
    Highlight Highlight Ein angesteckter Betreuer oder Spieler reicht und das ganze Kartenhaus bricht wieder zusammen. Und dann hast du dann den Salat – einige Teams können dann nicht mehr spielen, andere schon und und und. Sind ja dann trotzdem mindestens 200 Leute im Stadion, mit Entouragen, Medien etc.

    Sorry Leute, aber ich glaube «längersimeh», Sport fällt dieses Jahr aus.
  • Mattho 21.04.2020 09:24
    Highlight Highlight Die Aussage "... wir werden es zu verhindern wissen" von Rummenige ist eher heisse Luft. Wie war das in Paris oder auf Schalke? Massen vor dem Stadion, und Abstände kannst du vergessen, auch in den Kneipen kann geguckt werden, ich glaube nicht, dass alle vom Sofa aus gucken! Auf Kosten der Gesundheit Geld zu machen - TV-Rechte und so - ist fahrlässig!
    Bin auch Fussballfan, jedoch die Saison ist gelaufen, vergessen wir es und fangen nach dem Sommer neu an!
    • Raber 21.04.2020 09:53
      Highlight Highlight In welchen Kneipen? Sind die Restaurants in Deutschland wieder offen? In Südkorea werden Arbeiter täglich getestet vor der Arbeit,hab ich mal gelesen. Dies sollte bei den Fussballclubs auch möglich sein. Vor den Stadien ist eigentlich die Polizei zuständig,wiso sie dies nicht Handhaben könnte,entzieht sich meinem Verständnis.
  • rburri38 21.04.2020 08:13
    Highlight Highlight Wäre auch ein guter Termin für die SL, wenn denn endlich Trainings wieder erlaubt werden würden.
    • Posersalami 21.04.2020 09:22
      Highlight Highlight Dazu hätten die schon mit dem Training anfangen müssen. Die brauchen laut eigener Aussage 4 Wochen Vorlauf.

      Hat die SL denn überhaupt schon ein Konzept?
    • Faceoff 21.04.2020 09:39
      Highlight Highlight @Posersalami: Wenn keiner trainieren konnte, wärs doch trotzdem fair – und mal lustig zu sehen, wer durchhält.

      Spass beiseite: Ich glaube nicht dran. Abstandsregeln des Bundes, Versammlungsverbot – das alles passt nicht zusammen mit dem Kontaktsport Fussball und 22-köpfigen Teams mit 30+ Leuten in der Entourage. Braucht nur ein Spieler oder ein Betreuer angesteckt zu sein und das ganze Kartenhaus bricht zusammen.
  • Dynamischer-Muzzi 21.04.2020 08:08
    Highlight Highlight Und schon sieht man, dass es nur um die Kohle geht und nicht um die Menschen, die sonst mit ihren Tickets das süsse Leben der "Stars" mit finanzieren. Fragt man den allgemeinen Fan, so lehnt dieser mehrheitlich die Geisterspiele ab. Es gibt so viele Mannschaften, welche gerade die Emotionen brauchen, die durch die Fans auf den Rängen erzeugt werden.
    Aber das ist dem DFB und der DFL sowie vor allem auch Sky völlig egal, denn nur die Kohle zählt. Ich könnte kotzen wenn ich nur daran denke, dass man Spiele sehen wird, wo jegliche Stimmung und die Emotionen auf den Rängen fehlen 🤮
    • Basul 21.04.2020 08:44
      Highlight Highlight Wenn sie es nicht tun, gehen zahlreiche (kleinere) Vereine wegen den fehlenden TV-Geldern bankrott. Ich glaube, jeder Fussballfan nimmt lieber murrend einige Geisterspiele in Kauf, statt seinen Lieblingsverein zu verlieren.
    • Dynamischer-Muzzi 21.04.2020 10:06
      Highlight Highlight Es liegt einzig allein an Sky und den öffentlich Rechtlichen ARD & ZDF.
      Die DFL versucht krampfhaft eine Einigung mit den 3 benannten zu erzielen, da diese ja die TV-Gelder ausschütten. Wir Sky Kunden zahlen alle brav weiterhin monatlich die Gebühren und Sky hat weiss Gott genug einnahmen durch all diese Abonenten. Also warum nicht wie gewohnt ausschütten, damit nächste Saison (sofern diese normal gespielt werden kann) mit vielleicht jeweils 20 Teams in Liga 1+2 und somit noch mehr Einnahmen für besagte Stellen gespielt werden kann? Es geht also wirklich bloss ums Geld!
    • bokl 21.04.2020 12:02
      Highlight Highlight Die "Ultras" sind doch vor allem dagegen, da ein Saisonende mit Geisterspielen klar aufzeigt, dass sie eigentlich für den Profibetrieb nicht massgebend sind.
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