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Bernhard Burgener, Praesident des FC Basel, spricht an der Bilanzmedienkonferenz in Basel, am Donnerstag, 5. April 2018. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Unter der Führung von Bernhard Burgener hat der FCB viel von seinem Glanz eingebüsst. Bild: KEYSTONE

Analyse

Der Lohnstreit zeigt, wie tief der FCB gesunken ist

Den FC Basel, wie man ihn kennt, gibt es nicht mehr. Intern wird bereits gewettet, wann der grosse Knall kommt. Und wie immer geht es um Geld.

Céline Feller / ch media



Als hätte es noch eine letzte Bestätigung benötigt, wie nahe an der Eskalation die Situation beim FC Basel ist, da droht Bernhard Burgener mit einer Klage. Dazu gebracht haben ihn zwölf Fragen der «SonntagsZeitung». Die zwölf Punkte gehen ins Detail, ja. Aber sie sind mitnichten ein Versuch, den Präsidenten des FC Basel zu diskreditieren. So aber interpretiert es der Anwalt von Burgener. Doch um was geht es?

Der Auslöser der jüngsten Unruhe ist eine Lohndebatte, welche der Klub gleich selbst befeuerte. In einem Communiqué erklärte der FC Basel, dass die Spieler nicht bereit wären, auf den Vorschlag des Vereins einzugehen. Auf 17.5 Prozent des Einkommens hätten Stocker, Frei und Co. während der Coronakrise verzichten sollen. Doch sie lehnten ab. Das Gegenangebot des Spielerrates: Ein Verzicht auf 1.75 Prozent.

Ein Angebot, das wirkt wie ein Witz

In Zeiten, in denen weltweit Fussballspieler auf grosse Teile ihres Lohnes verzichten – bei Bayern München auf 20 Prozent, bei Barcelona auf 70 Prozent – wirkt das Angebot der Basler Spieler wie ein Witz, so tief ist es. Via Instagram reagierte die Mannschaft auf die Kritik. Alle Spieler seien bereit, auf Teile ihres Lohns zu verzichten, «vorausgesetzt, sie wissen, wo das Geld hinfliesst und für was es verwendet wird».

Bild

Das Statement der Spieler. bild: instagram

Eine Forderung, die aufhorchen lässt. Unter normalen Umständen müsste davon ausgegangen werden, dass ein Lohnverzicht automatisch dem Klub zugutekommt. Tiefere Lohnausgaben gleich grössere Sparmöglichkeiten. Die Spitzenverdiener beim FCB kassieren jährlich 1.5 Millionen Franken. Die Hilfe für den Klub bei einem Lohnverzicht läge auf der Hand. Doch die Spieler zweifeln offenbar. Ihr Statement impliziert ein Misstrauen seitens der Mannschaft gegenüber der Vereinsleitung. Die Spieler befürchten offenbar, dass das Geld aus einem Lohnverzicht nicht nur dem Verein hilft.

epa08228569 Basel's player Valentin Stocker attends a press conference at the GSP Stadium in Nicosia, Cyprus, 19 February 2020. Basel FC will face APOEL Nicosia in the UEFA Europa League round of 32 1st leg soccer match on 20 February 2020.  EPA/KATIA CHRISTODOULOU

FCB-Captain Stocker und seine Teamkollegen wollen wissen, wofür ihr Geld eingesetzt wird. Bild: EPA

Die «SonntagsZeitung» entwarf nun eine These, welche die Angst der Fussballer erklären würde. Es geht darin um die Chameleo AG. Eine Firma, die 2018 gegründet wurde und eine Tochterfirma von Burgeners Highlight Event and Entertainment AG ist. Laut «SonntagsZeitung» unterstützt die Firma den FC Basel bei «Prozessen und Strukturen» sowie dem «Fan-Engagement». Wie viel dem Verein dies wert ist, sei unklar. Fragen diesbezüglich, welche die Zeitung Burgener zukommen liess, führten zur Klageandrohung. Antworten blieben aus.

Geht es den Spielern um das eigene Portemonnaie?

Wissen die Spieler mehr und haben deshalb Bedenken, wenn es um einen Lohnverzicht geht? Die Mannschaft schweigt, genau wie der Präsident. Dabei hätten auch die Spieler anders handeln können. Statt Raum für Spekulationen zu lassen, hätten sie einem höheren Lohnverzicht zustimmen und gleichzeitig Klartext sprechen können. So aber lassen sie Kritik zu, dass es ihnen ums eigene Portemonnaie gehe statt um das Wohl des FCB.

Von Harmonie ist also längst nichts mehr zu spüren in diesem einst so gut geführten Verein. Nicht wenige im und um den Klub erwarten den ganz grossen Knall. Eher früher als später. Es ist eine Situation, die man sich unter früherer Führung niemals hätte vorstellen können. Gigi Oeri möchte sich zur aktuellen Entwicklung zwar nicht äussern, doch die ehemalige Präsidentin des FC Basel hält fest: «In der aktuellen Situation müssen alle zusammenstehen und alle Abstriche machen. Das gilt nicht nur für den Fussball, sondern allgemein für das Leben.» Sicher ist: Weder unter der Führung von Oeri noch in der Ära von Bernhard Heusler und Georg Heitz wäre ein Szenario, wie es im Moment herrscht, möglich gewesen.

Gigi Oeri, rechts, Vizepraesidentin des FC Basel, und Pascal Zuberbuehler lassen sich am Samstag, 23. Mai 2004, auf der Fahrt zum Barfuesserplatz von den Fans feiern. (KEYSTONE/Markus Stuecklin)

Gigi Oeri hat dem FCB Glanz statt Probleme bereitet. Bild: KEYSTONE

Wo also liegt das aktuell Problem? FCB-nahe Kreise äussern sich gegenüber CH Media deutlich: ohne einen kompletten Neuanfang in der Führung könne der Klub kaum gerettet werden. Es bedürfe in der Führungsetage mehr Empathie statt Egozentrik, mehr Vertrauen statt Verunglimpfung der eigenen Mitarbeiter. Von Tränen im Arbeitsalltag ist zu hören, genau wie von Lügen da und dort. Und vor allem: von Sprunghaftigkeit beim Präsidenten. Das letztjährige Sommertheater um die Absetzung von Trainer Marcel Koller und den Rücktritt Marco Strellers ist nur ein Beispiel davon.

Praesident Bernhard Burgener spricht an einer Medienkonferenz des FC Basel 1893 in Basel, am Dienstag, 18. Juni 2019. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bernhard Burgener hält beim FCB die Zügel fest in der Hand. Bild: KEYSTONE

Bezeichnend ist auch, dass Burgener gemäss eigener Aussage im Hintergrund führen will, aber seinen wichtigsten Angestellten gleichwohl kaum Handlungsfreiheit gibt. Selbst den Kauf eines Bleistifts will der Eigentümer absegnen. Was überspitzt klingt, ist Realität. Der Präsident will jeden Schritt kontrollieren, gewährt aber selbst kaum Einblick in seine Handlungen.

Koller und das drohende Ende

Das Tuch zwischen den Angestellten und der Vereinsleitung ist zerschnitten. Es fehlt die Bindung. Goodwill ist beidseits verloren gegangen. Erschwerend wirkt, dass niemand weiss, ob auch andere Personen in leitenden Positionen gewillt sind, auf Geld zu verzichten. Sei es CEO Roland Heri oder Sportchef Ruedi Zbinden.

Der Einzige, der öffentlich Stellung bezieht, ist Cheftrainer Marcel Koller. Gegenüber CH Media sagte er, dass es «für mich klar ist, dass man sich solche Überlegungen machen und sie diskutieren muss. Das ist selbstverständlich.» Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass ausgerechnet der Mann, der erst durch Nicht-Stärkung diffamiert, dann entlassen und wieder eingestellt wurde, jetzt als Einziger den Mut hat, hinzustehen. Anderseits, so ist zu vernehmen, soll seine Amtszeit beim FCB in diesem Sommer sowieso definitiv enden.

So klar Kollers Zukunft scheint, so unklar ist jene des Klubs. Intern wetten manche schon auf ein Ablaufdatum des FCB, wie man ihn bisher kannte, von zwei Wochen. Dann wäre auch die sportliche Zukunft der Spieler gefährdet. Enge Beobachter des Vereins fürchten um den Absprung diverser grosser Sponsoren und damit ein neuerliches Millionenloch. Zudem wird die Rückzahlung der Saisonbillette – sollten die Fans diese erwartungsgemäss fordern – ebenfalls ein grosser finanzieller Posten. Und der Imageschaden, welcher der Verein mit seinem Handeln erzeugt hat, ist kaum zu beziffern.

Der FCB ist ein Pulverfass. Bei dem nur eines klar ist: Die Explosion folgt. Bald.

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35Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hatschi99 20.04.2020 16:35
    Highlight Highlight Ich finde watson ech toll - aber diese Berichte über den FCB werden langsam aber sicher peinlich...
    Aussagen wie "Intern wird bereits gewettet, wann der grosse Knall kommt" sind peinlich und über den Rest der Liga wird nicht geschrieben. Wird da überhaupt auf einen Rappen Lohn verzichtet???
  • Domikingg 20.04.2020 15:38
    Highlight Highlight 1.5 mio Jährlich, tönt nach viel aber rechnen mir mal aus.
    11 Spieler 1 Coach 1 Trainer und sagen wir mal 7 ersatzspieler. Das sind schon 20 Mann. Also 1.5 mio : 20 sind 75000
    75000 : 12 Monaten = Der Monats Lohn durchschnitt der Spieler

    Circa um die 6000 franken verdienen die Spieler im Monat und wenn man dann noch eine Familie hat und der Lohn wird jetzt einfach gekürzt, ist es durchaus Berechtigt zu fragen wohin das Geld hingeht.
    • Mia_san_mia 20.04.2020 18:13
      Highlight Highlight @Domikingg: Im Ernst? 😂
    • derWolf 20.04.2020 18:33
      Highlight Highlight 1,5 Mio. verdienen die Spitzenspieler, aber jeder für sich! Ich hoffe ich konnte Helfen, deshalb die Blitze.
    • stanislas0930 20.04.2020 18:49
      Highlight Highlight @Domikingg
      Denken sie wirklich, dass ein Stocker für 6000 Franken im Monat spielen würde?
      Ich denke eher, jeder der besserverdienenden erhält 1,5 Millionen und nich alle zusammen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • tinu77 20.04.2020 12:28
    Highlight Highlight Mein Mitleid hält sich in sehr engen Grenzen. Dass dieser Mann den Club nicht so erfolgreich wird führen können wir seine Vorgänger war von Anfang an klar und man hatte valable Alteenativen. Das hat man ganz einfach verkackt!

    Leid tut es mir für die vielen Angestellten die jetzt ganz schwierigen Zeiten entgegen sehen.

    Absolut gar kein Mitleid, ja fast schon eher Schadenfreude, habe ich für die Fans des FCB. Die sind sowas von arrogant und abgehoben geworden in den letzten Jahren, dass dene mal ein Tritt in den Hintern richtig gut tut!
    • Dodogama 20.04.2020 13:32
      Highlight Highlight Lol, sagt der Berner... YB-Fans und vor allem SCB-Fans glänzen auch nicht gerade mit Bescheidenheit...
    • tinu77 21.04.2020 18:45
      Highlight Highlight Puh, ich bin dem Berner etwa so nahe wie der Roger Köppel der Jaqueline Badran.

      Stimme aber mit Deiner Aussage voll überein!
    • Dodogama 21.04.2020 19:05
      Highlight Highlight Sorry Tinu... :(
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dummbatz Immerklug 20.04.2020 11:59
    Highlight Highlight Bei mir war der FCB immer am Boden ohne Chance noch weiter zu sinken 😝😝
    • Lucernefan 20.04.2020 14:35
      Highlight Highlight das ist hier kein forum für 12-jährige. schreib doch lieber etwas sachdienlicher und behalte deine anti-basel-sprüche für dich...danke!
    • Asmodeus 20.04.2020 23:33
      Highlight Highlight Selten so einen passenden Namen gesehen O_O
  • zellweger_fussballgott 20.04.2020 11:57
    Highlight Highlight Das einzig positive der Geschichte: Immerhin liefern nicht nur Sion und GC für Schlagzeilen...
    Für den Schweizer Klubfussball ist diese Situation jedoch sehr gefährlich. Gerade weil aus einem Vorzeigeklub und Aushängeschild des Schweizer Fussballs (auf europäischer Ebene) neben dem Feld schon seit längerem Chaos herrscht.

  • Black Cat in a Sink 20.04.2020 11:56
    Highlight Highlight Es ist traurig mitanzusehen, wie dieser Verein tief und tiefer sinkt und die Schuldfrage zu stellen, bringt nichts! Das Management ist mit der ganzen Situation überfordert und das Team ist es wegen der Überforderung des Managements. Statt offen zu reden, wird über die Medien eskaliert, was unbedingt vermieden werden sollte in solchen Momenten. Ein kompletter Neustart würde vielleicht helfen, aber mit BB an der Spitze wird auch das scheitern. Schade um den FCB...
  • Toerpe Zwerg 20.04.2020 11:40
    Highlight Highlight Kommt nun RB Basel?
  • Asmodeus 20.04.2020 11:37
    Highlight Highlight Seit Burgener beim FCB aufgetaucht ist geht der Verein bergab. Vetternwirtschaft, Kostensparen, make Basel great again.

    Mit der Einstellung von Koller konnte man den Sturz verlangsamen, mit dem Abgang von Streller bremsen. Aber solange Burgener mitmischt ist der nächste Absturz nur eine Frage der Zeit.
    • #veganseatmeat 20.04.2020 14:12
      Highlight Highlight Ja und dann werden 15 Mio der Ersparnisse nach Indien gepumpt damit Herr Ceccaroni einen neuen Posten bekommt und man ihn so los wird.
  • nileo 20.04.2020 10:08
    Highlight Highlight Misstrauen gegenüber der Führungsetage des FC Basels sollte mittlerweile nicht mehr erstaunlich sein. Von Burgeners (und Strellers) Versprechen bezüglich „Basler Wurzeln“ die auf dem Feld und allgemein im Verein zu sehen sein sollen wurde kaum etwas eingelöst. Durch Oeris Engagement im Jugendbereich wäre die Grundlage da, die in der prä-Burgener Ära doch Früchte getragen hat.
  • Hakuna!Matata 20.04.2020 10:07
    Highlight Highlight Zwei Korrekturen möchte ich anbringen. 1. CEO Heri hat in einem Telebasel Interview gesagt, er verzichte im Moment auf seinen ganzen Lohn. 2. Die Spieler haben im März mehr als 20% des Lohnes für gute Zwecke gespendet (Spitäler, Pflege) und sind gemäss übereinstimmenden Medienberichten auch bereit, die Lohnausfälle (wegen Kurzarbeit) aller FCB Mitarbeitenden zu decken. Ich denke dies darf man durchaus auch erwähnen, wenn man den Spielern unterstellt nur aufs eigene Portmonnee zu schauen.
  • ostpol76 20.04.2020 09:57
    Highlight Highlight «vorausgesetzt, sie wissen, wo das Geld hinfliesst und für was es verwendet wird»

    Hä??? Ja wo soll das Geld hinfliessen wenn es gar nich erst eingenommen wird 🙈
    • niklausb 20.04.2020 15:48
      Highlight Highlight Das Geld dass nicht als Lohn ausbezahlt wird soll transparent vergenen werden und nicht in irgend eine dubiose Firma fliessen die Burgener selbst besitzt und über deren Tätigkeit er nicht bereit ist zu informieren (noch schlimmer er droht allfälligen Fragenstellern noch mit rechtlichen Schritten.). Da kann ich es seinen Angestellten nicht verübeln das sie auf transparez pochen.
  • champedissle 20.04.2020 09:38
    Highlight Highlight Nun reitet man einfach auf dem FCB herum, weil alle anderen Clubs ihren Spielern schon lange ein Presse Verbot verpasst haben und keinerlei Auskünfte geben. Auch eine Art von Journalismus.
    • rburri38 20.04.2020 09:47
      Highlight Highlight Die anderen Vereine schaffen es halt, das ganze intern zu halten, so sollte es auch sein. Beim FCB beschuldigte man sich öffentlich gegenseitig. zu 100% selber schuld.
    • TanookiStormtrooper 20.04.2020 17:12
      Highlight Highlight In eigentlich jeder Firma ist man angehalten, die "Schmutzwäsche" nicht in der Öffentlichkeit zu waschen. Andere Vereine haben sich sicherlich auch mit den Spielern zusammengesetzt und über die Situation diskutiert. Offenbar lief es dort aber so, dass eine Lösung gefunden wurde mit der alle zufrieden sind und weder haben sich die Clubs selber noch einzelne Spieler in der Öffentlichkeit oder bei den Medien beschwert. Es spricht nicht gerade für die Organisation des FC Basel, wenn Spieler und Vereinsführung ihren Zwist in den Sozialen Medien austragen.
  • Bieler95 20.04.2020 09:36
    Highlight Highlight Und genau deshalb sollte der Burgener den Verein schnellstmöglich verkaufen, und zwar jetzt.. nicht morgen oder übermorgen, je schnell Er weg ist desto besser für den FCB..
    • Linus Luchs 20.04.2020 12:23
      Highlight Highlight Im Prinzip einverstanden, aber ein Blick Richtung GC lässt mich zögern. Der FCB wäre ein geeigneter Ausbildungs- und Sprungbrettclub für profitgeile Spielerberater und gelangweilte Milliardäre. Wenn Gschäftlimacher Burgener einfach nur noch verkaufen will, ist die Gefahr gross, dass ein solcher Investor präsentiert wird. Zum Beispiel aus Indien...!
  • Militia 20.04.2020 08:53
    Highlight Highlight Basel war mir immer sympathisch, auch als Dank dem nötigen Geld die grosse Siegesserie einsetzte. Mit der Zeit haben aber Überheblichkeit und ein verzerrtes Selbstverständnis dazu geführt, wo man heute steht. In der Schweiz scheint das normal zu sein - kein einziger Traditionsverein der über 20 Jahre konstant ist. Es wird abgestiegen, Konkurs gegangen, sich gegenseitig zerfleischt, nach China verkauft, etc.
    Dank Corona habe ich aber gemerkt, dass mir der Fussball gar nicht fehlt. So long, and thanks for all the dives.
  • Nelson Muntz 20.04.2020 08:48
    Highlight Highlight Und in 20 Jahren wird der B-Klub Basel dann nach China verkauft
    • sottosopra 20.04.2020 12:00
      Highlight Highlight Kleiner Unterschied im Vergleich mit GC: die konstante Fanbase von plus/minus 10‘000 Zuschauer. In Basel wartet man nur drauf, dass Burgener baldmöglichst verkauft.
    • TanookiStormtrooper 20.04.2020 17:22
      Highlight Highlight @sottosopra
      Den konstant hohen Zuschauerschnitt hat man aber auch erst, als Frau Oeri eingestiegen ist. Vorher war es im mittleren 4-Stelligen Bereich. Sicherlich mehr als bei GC, aber wenn der Erfolg ausbleibt, dann verschwinden auch immer wieder ein paar "Fans". Wenn man also wieder dahin zurück geht wird es für den FCB schwierig.
    • Nelson Muntz 20.04.2020 19:19
      Highlight Highlight Ende 90er anfangs 00er wollte der FCB sein wie GC. Nebst Trainer, Manager (Vogel!!!) und Spieler, hätte man auch Glaceverkäufer und Wurstbrater mit GC Vergangenheit genommen.

      Danach war Basel, wiederum wie GC, nur noch krasser, fast zwei Jahrzehnte das Mass aller Dinge.

      GC ging unter, wurde zur Lachnummer, sorgte nur durch Missmanagement für Schlagzeilen. Der FCB ist (momentan) auf dem besten Weg auch den GC Untergang nachzuahmen. Dank eigenem Stadion (wohl der entscheidende Nagel im GC Sarg) und der grösseren Fanbase kann der komplette Absturz wohl aber verhindert werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Raembe 20.04.2020 08:37
    Highlight Highlight „Intern wird bereits gewettet, wann der grosse Knall kommt. "

    Ich frage mich immer wieder woher solche Aussagen stammen. Ich zweifle nicht daran, das Journalisten ihre Quellen haben. Jedoch kann ich mir nicht vorstellen das Jmd solche Aussagen gegenüber den Medien macht.
    Ich arbeite selbst in einer grösseren Firma und habe dies auch schon vorher getan, das aber intern Wetten über Entlassungen/Abgänge gemacht werden, habe ich auch in schweren Zeiten noch nie erlebt.

    Und seien wir ehrlich, ein Wechsel in den oberen Etagen bringt meist Unsicherheit mit sich. Das kann Niemand wirklich wollen.

So wird der FCB-Präsi (das B steht für Bollywood) in Basel ausgelacht

Sehr anständig ist es nicht, wenn man sich über schlechte Fremdsprachenkenntnisse anderer lustig macht. Aber die Fasnachtszeit naht. Die Räpplibuebe haben Interviews von FCB-Präsident Bernhard Burgener und Klub-Ikone Massimo Ceccaroni aufgetrieben. Im indischen TV geben die beiden Basler Auskunft über den Deal des FC Basel mit Chennai City – und erinnern dabei an Lothar Matthäus, der einst zugab: «My Englisch is not very good, my German is better.» (ram)

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