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Was für ein königliches Debakel! Real Madrid wird von Atlético vermöbelt. Und zwar richtig



Seit dem Abgang von Cristiano Ronaldo hat Real Madrid ziemlich an Glanz verloren. Und noch schlimmer: Die Erfolge blieben aus. Das soll sich diese Saison ändern. Mit Eden Hazard haben die Königlichen einen der begehrtesten Spieler als Nachfolger für den Portugiesen geholt. Zudem kam mit Luka Jovic ein Stürmer, der bei Eintracht Frankfurt eine überragende Saison gespielt hat und nun Real zum Siegen zurückschiessen soll.

Trainer Zinédine Zidane reiste mit seinen Jungs jedenfalls guten Mutes auf die US-Tour. Und auch die Fans waren zuversichtlich, dass man das Ronaldo-Gespenst endlich verscheuchen kann.

Doch seit letzter Nacht brennt der Baum in Madrid. Und zwar lichterloh.

In New York trug die Mannschaft von Zidane ein Testspiel gegen den Dauerrivalen aus der selben Stadt aus. Atlético Madrid, das den Abgang von Antoine Griezman verkraften muss, empfing die Königlichen zum ersten Mal ausserhalb von Europa. Und Atlético Madrid zerlegte Real in seine Einzelteile.

Vor 57'714 Zuschauern stand es 5:0. Zur Pause! Am Ende siegte das Team von Trainer Diego Simeone mit 7:3. 7:3? 5:0 zur Pause?

Oder anders ausgedrückt:

Da sah sich selbst Gary Lineker genötigt, einen Tweet abzusetzen. Obwohl er sich normalerweise nicht viel aus Testspielen mache.

Kein Wunder. Denn Real Madrid startete nicht mit einer verstärkten Junioren-Truppe ins Spiel. Auch die Neuen wurden nicht geschont. Real startete in Topbesetzung. Oder, wie es der Amateurfussballer ausdrücken würde, wenn er die Aufstellung sieht: «Mit em Eis»:

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Amateurhaft stellten sich aber auch die Königlichen aus Madrid an. Zur Pause 0:5, nach 51 Minuten 0:6.

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Diego Costa erzielte an diesem New Yorker Abend 4 Tore. Neben Costa überzeugte bei Atlético zudem der 19 Jahre alte Joao Félix. Der für 126 Millionen Euro von Benfica Lissabon verpflichtete Portugiese erzielte sein erstes Tor (8.) für Atlético, zudem waren Angel Correa (19.) und Vitolo (70.) erfolgreich.

Vierfach-Torschütze Costa verabschiedete sich dann übrigens vorzeitig in die Kabine. Standesgemäss. Das sah dann ungefähr so aus:

Oder etwas genauer:

Real betrieb durch Nacho (59.), Benzema (85.) und Hernandez (89.) nur noch Schadensbegrenzung. Der Schlusspfiff muss für das vermeintliche Star-Ensemble eine Erlösung gewesen sein.

Doch die dritte Halbzeit hat längst begonnen, denn seither glüht Social Media.

Eden Hazard will wieder nach Hause. Was in diesem Fall nicht von New York nach Madrid bedeutet, sondern eher nach London zu Chelsea.

Und Perez, der allmächtige Präsident, wurde während dem Spiel beim SMSlen erwischt:

Auch wenn es nur ein Testspiel war, die Schmach ist gross. Einige Medien berichte, dass wütende Real-Fans bereits die Entlassung von Trainer Zidane fordern. Jenem Trainer, der Real vor noch nicht allzu langer Zeit dreimal hintereinander zum Champions-League-Sieger machte.

Noch hat das einst stolze Real allerdings Zeit, wieder auf Touren zu kommen. Die Saison startet erst Ende August in Spanien.

Doch die Barca-Fans, das ist klar, die freuen sich jetzt schon. Auf die neue Saison. Und über das Königliche Debakel von letzter Nacht.

(meg)

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