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Nach Vater-Entführungs-Drama: Luis Diaz schiesst Kolumbien zum Sieg

Colombia's Luis Diaz celebrates scoring his side's second goal against Brazil during a qualifying soccer match for the FIFA World Cup 2026 at Roberto Melendez stadium in Barranquilla, Colomb ...
Luis Diaz: Nach dem Entführungsdrama um seinen Vater schiesst er Kolumbien zu einem emotionalen Sieg gegen Brasilien.Bild: keystone

Diaz schiesst Kolumbien zum Sieg gegen Brasilien – vor Augen seines Vaters

17.11.2023, 08:2017.11.2023, 08:20

Argentinien muss sich in der südamerikanischen Qualifikation für die WM-Endrunde 2026 erstmals geschlagen geben. Neben dem Weltmeister patzt erneut auch Brasilien.

Die Argentinier mit Superstar Lionel Messi verloren nach zuvor vier Siegen das Heimspiel gegen Uruguay 0:2. Die Treffer für die Gäste erzielten Ronald Araujo (40.) vom FC Barcelona kurz vor der Pause und der Liverpooler Stürmer Darwin Nuñez (86.) kurz vor Schluss.

Die Highlights des Spiels.Video: YouTube/CONMEBOL

Für die bis dato makellose Bilanz der Albiceleste war es nicht nur die erste Niederlage, sondern auch die ersten Gegentore in der laufenden WM-Qualifikation. Zuvor hatte Argentinien nach der Startniederalge gegen Saudi-Arabien an der WM in Katar 14 Partien in Folge gewonnen.

Diaz versenkt nach Entführungsdrama Brasilien

Aber nicht nur der Weltmeister, sondern auch der Rekordweltmeister patzte. Brasilien blieb beim 1:2 in Kolumbien zum dritten Mal hintereinander ohne Sieg. Zum Matchwinner für Kolumbien avancierte mit Luis Diaz ausgerechnet einer, der auf eine aufwühlende Zeit zurückblickt.

Zwei Tage, nachdem der Liverpooler Offensivspieler seinen Vater nach dessen Entführung wieder getroffen hatte, gelangen ihm zwei Tore. Diaz traf in der Schlussviertelstunde binnen vier Minuten zwei Mal per Kopf und drehte damit einen 0:1-Rückstand.

Trotz der ersten Niederlage bleibt Argentinien weiter an der Tabellenspitze, nun gefolgt von Uruguay. Kolumbien rückt dank dem Sieg auf Platz 3 vor. Brasilien rutschte vor dem Topspiel am kommenden Dienstag gegen Argentinien hinter Venezuela auf den 5. Platz ab. (abu/sda)

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