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Er ist der Hauptpreis auf dem diesjährigen Transfermarkt – doch es gibt noch einige weitere Spieler, um die sich die europäischen Top-Klubs reissen.
Er ist der Hauptpreis auf dem diesjährigen Transfermarkt – doch es gibt noch einige weitere Spieler, um die sich die europäischen Top-Klubs reissen.
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Nicht nur Ronaldo und Mbappé stehen vor einem Wechsel – das könnte sonst noch passieren

Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé dominierten die Schlagzeilen in den letzten Tagen mit ihren Wechselgerüchten. Doch die beiden Superstars sind nicht die einzigen, die bis zum Ende des Transferfensters noch den Verein wechseln könnten.
27.08.2021, 15:2027.08.2021, 18:08

Noch vier Tage haben die europäischen Top-Klubs Zeit, ihren Kadern den letzten Schliff zu geben oder sich sogar noch einen der Superstars zu sichern, die auf dem Markt sind. Am Dienstag, 31. August, schliesst nämlich das Transferfenster. Was bis dahin noch alles passieren kann und welche Wechsel im Raum stehen, erfährst du hier.

Cristiano Ronaldo kehrt zu Manchester United zurück

Nach dem Transfer von Lionel Messi wechselt mit Cristiano Ronaldo auch der zweite dominante Fussballer der letzten Dekade den Klub. Der Portugiese kehrt zu Manchester United zurück. Mit den «Red Devils» gewann er zwischen 2003 und 2009 drei Meistertitel sowie die Champions League. Der 36-Jährige solle das Team von Ole Gunnar Solskjaer für rund 25 Millionen Euro verstärken.

Transparenz-Box:
Dieser Beitrag wurde angepasst, als Manchester United den Wechsel von Cristiano Ronaldo bestätigt hat.

Kylian Mbappé nach Madrid

Es ist bereits lange bekannt, dass Kylian Mbappé gerne zu Real Madrid wechseln würde. Der 22-Jährige hat in Paris noch ein Jahr Vertrag, will aber bereits in diesem Sommer weg. PSG-Präsident Nasser Al-Khelaifi weigerte sich lange, den Offensivspieler vorzeitig gehen zu lassen, doch nun nahmen die Verhandlungen mit den «Königlichen» Fahrt auf. Madrid soll bis zu 180 Millionen Euro für den Franzosen bieten. Ein Wechsel könnte bereits am Freitag offiziell gemacht werden.

Hat Mbappé gegen Brest sein letztes Tor im Trikot von PSG geschossen?
Hat Mbappé gegen Brest sein letztes Tor im Trikot von PSG geschossen?
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Folgt noch ein Transfer-Hammer?

Der Transfer-Sommer ist wohl bereits jetzt der spektakulärste in der Geschichte des Fussballs. Doch sollten nicht nur Lionel Messi, Cristiano Ronaldo und Kylian Mbappé den Verein wechseln, sondern auch noch Erling Haaland, wäre der Wahnsinn wohl auch in Zukunft kaum zu überbieten. Dies berichtet Matt Law im englischen «Telegraph». Demnach wolle PSG einen Teil der Ablöse, die sie in einem allfälligen Mbappé-Transfer kassieren würden, in den norwegischen Stürmer investieren wollen.

Ein Transfer von Erling Haaland in diesem Sommer scheint noch eher unwahrscheinlich.
Ein Transfer von Erling Haaland in diesem Sommer scheint noch eher unwahrscheinlich.
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Die Borussen lehnten bisher bereits Angebote von Chelsea und Real Madrid ab und haben auch kein Preisschild festgesetzt. Haaland sei in diesem Sommer unverkäuflich, doch bei einer Summe über 150 Millionen Euro könnte der Bundesligist seine Meinung eventuell ändern. Dortmunds externer Berater Matthias Sammer sagte bereits vor einem Monat: «Ich gehe davon aus, dass Haaland bleibt. Doch wenn ein Wahnsinniger kommt und 200 Millionen Euro bezahlen will, wie soll ich das denn Aktionären erklären?» Die letzten Tage bis zum Ende des Transferfensters könnten noch wilder werden, als bisher gedacht.

Juventus sucht CR7-Ersatz

Im Falle eines Wechsels von Ronaldo hätte Juventus bereits einen Ersatz im Auge. Moise Kean vom FC Everton soll die erste Wahl bei den Turinern sein. Der Stürmer kommt aus der Jugend des Serie-A-Klubs und wechselte erst 2019 in die Premier League. In der letzten Saison war der 21-Jährige an PSG ausgeliehen und traf in 40 Spielen 18-mal.

Moise Kean debütierte bei Juventus unter Allegri.
Moise Kean debütierte bei Juventus unter Allegri.
Bild: EPA/ANSA

«Juve» soll nun an einer Rückkehr des Italieners interessiert sein. Das Team von Massimiliano Allegri fürchte, dass Kean später nicht mehr zu haben sei, wenn er sich weiter so entwickle wie bisher. Juventus soll unter anderem Pierre-Emerick Aubameyang und Antoine Griezmann angeboten bekommen haben, wie Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtete. Doch sollen die Italiener einen jungen Stürmer bevorzugen, weshalb Kean die Wunschoption bleibt.

Plan B bei PSG

Auch die Pariser haben bereits einen Nachfolger für Mbappé auf dem Radar. Evertons Richarlison soll der Wunschkandidat in der französischen Hauptstadt sein. Nach den Verpflichtungen von Sergio Ramos, Gianluigi Donnarumma, Georginio Wijnaldum und allen voran Lionel Messi wäre es der nächste grosse Name für Paris Saint-Germain. Rafael Benitez, Trainer beim Premier-League-Klub, hat bereits Stellung bezogen: «Wir wollen Richarlison nicht verkaufen.» Doch, wenn PSG nach dem potenziellen Geldregen für Mbappé anklopft, könnten die Engländer sowie der Brasilianer einknicken.

Olympia-Sieger Richarlison könnte zu seinem Landsmann Neymar in Paris stossen.
Olympia-Sieger Richarlison könnte zu seinem Landsmann Neymar in Paris stossen.
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Geht Raheem Sterling?

Manchester City soll in den letzten Tagen des Transferfensters aber nicht nur an Neuverpflichtungen arbeiten, auch Verkäufe sind im Gespräch. Raheem Sterling könnte den englischen Meister noch verlassen. Beim richtigen Angebot wäre das Team von Pep Guardiola dazu bereit, den Linksaussen ziehen zu lassen. Mit starken Leistungen an der EM könnte der Engländer das Interesse einiger Top-Klubs auf sich gezogen haben. Konkrete Angebote gibt es aber noch nicht.

Raheem Sterling kam 2015 von Liverpool zu Manchester City.
Raheem Sterling kam 2015 von Liverpool zu Manchester City.
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Anders als beim 26-Jährigen soll City Gabriel Jesus aber nicht verkaufen wollen. Guardiola wolle den Brasilianer behalten. Als weiterer Wechselkandidat gelte Bernardo Silva, der bereits selbst den Wunsch geäussert hat, die «Skyblues» zu verlassen.

Verstärkung für Dortmunds Defensive?

Borussia Dortmund ist weiterhin auf der Suche nach einem Rechtsverteidiger. Thomas Meunier, der eine gute EM spielte, konnte letzte Saison nur selten überzeugen und Mateu Morey fällt nach seiner schweren Verletzung im Mai wohl für die gesamte Saison aus. Deshalb soll für diese Position unbedingt noch Verstärkung her.

Als möglicher Kandidat gilt Diogo Dalot von Manchester United. Der Portugiese konnte sich in der Premier League nicht durchsetzen und könnte beim BVB versuchen, seine Karriere neu zu lancieren. Der Bundesligist sei an einer Leihe mit Kaufoption interessiert, auch Bayern und AC Mailand sollen den 22-Jährigen im Auge haben.

Zouma weg – nun soll Koundé die «Blues» verstärken

Innenverteidiger Kurt Zouma verlässt Chelsea und wechselt zu West Ham. Die «Blues» wollten den Franzosen verkaufen, um Platz für seinen Landsmann Jules Koundé zu machen. Der 22-Jährige steht noch beim FC Sevilla unter Vertrag, soll aber grosses Interesse an einem Wechsel nach England haben. Der Champions-League-Sieger sei gemäss Transfer-Experte Fabrizio Romano nun bereit dazu, die Verhandlungen mit Sevilla voranzutreiben.

Koundé (r.) steht wohl kurz vor einem Wechsel zu Chelsea.
Koundé (r.) steht wohl kurz vor einem Wechsel zu Chelsea.
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Findet Bayern eine Lösung in der Innenverteidigung?

In den ersten beiden Bundesligaspielen mussten die Bayern drei Gegentore hinnehmen. Vor allem im Spiel gegen den 1. FC Köln offenbarten sich Schwächen in der Münchner Hintermannschaft. Nach den Abgängen von David Alaba und Jérôme Boateng wurde mit Dayot Upamecano zwar bereits ein neuer Innenverteidiger verpflichtet, doch könnte nun noch ein zweiter folgen. Matthias Ginter von Borussia Mönchengladbach habe das Interesse des Rekordmeisters auf sich gezogen.

Der Verteidigungspartner von Nico Elvedi hat bei Gladbach nur noch ein Jahr Vertrag und Manager Max Eberl sei daran interessiert, eine Ablösesumme für den 27-Jährigen zu kassieren. Ginter könnte sowohl die Innenverteidigung um Niklas Süle und Upamecano verstärken, als auch auf der rechten Abwehrseite eingesetzt werden. Falls der Wechsel in dieser Transferperiode nicht klappen sollte, solle der ehemalige Dortmunder spätestens im nächsten Jahr zum Team von Trainer Julian Nagelsmann geholt werden.

Sabitzer oder Hofmann für Nagelsmann?

Die Bayern sind aber auch mit der Offensive noch nicht so ganz zufrieden. Marcel Sabitzer gilt bereits seit Längerem als Kandidat für eine Wiedervereinigung mit dem ehemaligen Leipzig-Trainer Nagelsmann. Der Österreicher könnte noch in diesem Sommer bei den Bayern landen, doch die Verhandlungen mit RB Leipzig ziehen sich in die Länge. Der abgebende Verein beharre auf seinen Forderungen, die sich gemäss einigen Berichten auf rund 13 Millionen Euro Ablöse belaufen würden. Es hängt nun alles davon ab, ob die Bayern bereit sind, dies zu bezahlen. Sabitzers Marktwert beträgt 42 Millionen Euro, doch läuft sein Vertrag nächstes Jahr aus.

Sabitzer und Nagelsmann kennen sich bereits aus Leipzig.
Sabitzer und Nagelsmann kennen sich bereits aus Leipzig.
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Sollte der Wechsel des 27-Jährigen entgegen den Erwartungen nicht über die Bühne gehen, wäre auch Jonas Hofmann von Borussia Mönchengladbach ein Kandidat. Der Rechtsaussen habe sich bereits mit den Bayern geeinigt und auch hier hängt es noch an der Ablösesumme. Gladbachs Forderungen belaufen sich auf rund 20 Millionen Euro. Einer der beiden wird wohl noch vor dem Ende der Transferperiode bei den Bayern landen, eine Verpflichtung von Sabitzer und Hofmann ist eher unwahrscheinlich.

Auch Jonas Hofmann ist ein Thema bei den Bayern.
Auch Jonas Hofmann ist ein Thema bei den Bayern.
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