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Kevin Mbabu (links, Schweiz) gegen Nicolai Joergensen (rechts, Daenemark) waehrend dem Fussballspiel zur UEFA European Qualifiers zwischen der Schweiz und Daenemark, im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Dienstag, 26. Maerz 2019. (PPR / Alexander Wagner)

Kevin Mbabu sprintet vor fast leeren Rängen Nicolai Jörgensen davon. Bild: PPR

3 Gründe, warum die Schweiz gegen Dänemark vor halbleeren Rängen spielen musste



Das Resultat war am Schluss enttäuschend: Die Schweizer Nati verspielte zum Auftakt der EM-Qualifikation gegen Dänemark in neun Minuten eine 3:0-Führung und musste sich am Ende mit einem Punkt begnügen.

Enttäuschend war aber auch die Kulisse. Nur gerade 18'352 Zuschauer kamen gestern Abend in den Basler St.Jakob-Park. So wenige Zuschauer hatte es bei einem Länderspiel im grössten Fussball-Stadion der Schweiz zuletzt 2011 beim EM-Quali-Duell gegen Bulgarien, das die Schweiz dank eines Hattricks von Xherdan Shaqiri 3:1 gewann, gegeben. Damals kamen 16'800 Fans.

Die Länderspiele in Basel unter Petkovic

2014: EM-Quali, Schweiz – England 0:2, 35'000 Zuschauer.
2015: EM-Quali, Schweiz – Slowenien 3:2, 25'750 Zuschauer.
2016: WM-Quali, Schweiz – Portugal 2:0, 36'000 Zuschauer.
2017: WM-Quali, Schweiz – Ungarn 5:2, 32'018 Zuschauer.
2017: WM-Barrage, Schweiz – Nordirland 0:0, 36'210 Zuschauer.
2019: Schweiz – Dänemark 3:3, 18'352 Zuschauer.

Dass der Zuschauer-Aufmarsch gestern so spärlich ausfiel, hat aber durchaus seine Gründe.

Anspielzeit

Die Nati zieht bei ihren Heimspielen nicht nur Fans aus der näheren Umgebung, sondern aus dem ganzen Land an. Die von der UEFA vorgegebene, wenig kinderfreundliche Ansetzung am Dienstagabend um 20.45 Uhr führte dazu, dass nur wenige die Reise nach Basel antraten. Zudem spielte das kühle Wetter sicher auch eine Rolle. Offenbar schauten sich viele Nati-Fans das Duell gegen Dänemark lieber zuhause in der warmen Stube an.

epa07465644 Switzerland's Breel Embolo in action during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Switzerland and Denmark at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 26 March 2019.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Vorne Embolo, hinten leere Sitze. Bild: EPA/KEYSTONE

Attraktivität des Gegners

Dänemark ist in der Schweizer Gruppe D zwar der härteste Widersacher und liegt als Nummer 10 der FIFA-Weltrangliste vor Deutschland, Italien oder der Niederlande, dennoch zieht der Europameister von 1992 nicht die Massen an. Es fehlen die grossen Superstars.

Mit Christian Eriksen hat «Danish Dynamite» zwar einen Topshot in den eigenen Reihen, der Tottenham-Regisseur fasziniert neben dem Platz aber kaum jemanden. Der 27-Jährige ist bescheiden, ruhig und eher introvertiert. Er fällt lieber durch Leistung statt mit tätowierten Armen oder extravaganter Frisur auf.

epa07465481 Swiss Denis Zakaria, left, and Kevin Mbabu, right, fight against Denmark's Christian Eriksen (C) during the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Switzerland and Denmark at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 26 March 2019.  EPA/ALESSANDRO DELLA VALLE

Dem dänischen Weltstar Christian Eriksen fehlt das Extravagante. Bild: EPA/KEYSTONE

Ansonsten hat Dänemark nicht viel zu bieten: Wegen Kaspar Schmeichel, Yussuf Poulsen oder Nicolai Jörgensen kommt niemand ins Stadion. Und der Spielstil der Dänen, der wie bei der Schweiz auf mannschaftlicher Geschlossenheit und Spielkontrolle basiert, ist auch nicht gerade super-spektakulär.

Attraktivität des Wettbewerbs

Der Auftakt in die Qualifikation für ein grosses Turnier verläuft zuschauermässig oft etwas schleppend – ausser der Gegner heisst vielleicht England (EM-Quali 2016) oder Portugal (WM-Quali 2018). Die Schweizer Fans sind in letzter Zeit zudem etwas verwöhnt worden. Attraktive Nati-Spiele gab es zuhauf – die spannende WM-Barrage gegen Nordirland, die WM-Spiele in Russland, attraktive Testspiele gegen Spanien oder England sowie die Nations-League-Spiele gegen Island und Belgien.

Kein Wunder, werden die Fans da etwas wählerisch, welche Spiele sie besuchen wollen. Und vielleicht hat der eine oder andere das Dänemark-Spiel auch zugunsten eines Kurztrips nach Porto geopfert. Dort spielt die Schweiz im Juni im Final-Four-Turnier der Nations League nämlich um den ersten Titel der Verbandsgeschichte.

epa06257496 Switzerland's Fabian Schaer, left, watches Portugal's Cristiano Ronaldo, right, hitting a header during the 2018 Fifa World Cup Russia group B qualification soccer match between Portugal and Switzerland at the Estadio da Luz stadium, in Lisbon, Portugal, Tuesday, October 10, 2017.  EPA/LAURENT GILLIERON

Freuten sich die Nati-Fans bereits auf Cristiano Ronaldo? Bild: EPA/KEYSTONE

Und die teuren Tickets?

Die Eintrittspreise können eigentlich kein Grund für den spärlichen Fan-Aufmarsch sein. Tickets waren im Vorverkauf für zwischen 30 (Balkon und Parkett hinter den Toren) und 100 Franken (Haupttribüne Mitte) zu haben und bewegten sich damit im üblichen Rahmen. Für die Champions-League-Auftritte des FC Basel oder der Young Boys, die ebenfalls spät unter der Woche begannen und Fussball-Fans aus dem ganzen Land anzogen, musste man beispielsweise deutlich mehr hinblättern.

epa07465736 Switzerland's players leave the pitch after the UEFA Euro 2020 qualifying Group D soccer match between Switzerland and Denmark at the St. Jakob-Park stadium in Basel, Switzerland, 26 March 2019.  EPA/GEORGIOS KEFALAS

Das nächste Heimspiel der Nati findet am 8. September in Sion statt. Gegner: Gibraltar. Bild: EPA/KEYSTONE

Warum wurde überhaupt in Basel gespielt?

Nach der Auslosung im vergangenen Dezember hatte der SFV nur eine Woche Zeit, um über die Austragungsorte der Qualifikationsspiele zu entscheiden. Gemäss «20 Minuten» rechnete der Verband für das Dänemark-Spiel mit 20'000 bis 25'000 Zuschauern, weshalb Luzern nicht mehr in Frage kam. In Genf wollte man wegen der schwierigen Erreichbarkeit nicht spielen und in Bern will der SFV wegen des Kunstrasens nicht spielen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Pipopipo 27.03.2019 20:43
    Highlight Highlight Ich musste kurzfristig geschäftlich ins Ausland... :-(

    Werde dann aber in Porto dabei sein gegen Cristiano & Co.

    Hopp Schwiiz!!
  • redeye70 27.03.2019 20:12
    Highlight Highlight Ganz ehrlich? Ich habe in den vergangenen Jahren zu oft gesehen, dass unsere Fussballnati in den entscheidenden Momenten ohne Herzblut spielte. Die werden nie über sich hinauswachsen. Da fehlt einfach das Feuer und die Leidenschaft. Damit meine ich explizit nicht nur das aktuelle Kader. Die heutigen negativen Begleiterscheinungen des Fussballs haben mir zusätzlich das Interesse an diesem Sport vollends geraubt. Ich habe Eishockey geschaut und das war gut so.
  • Ruggedman 27.03.2019 17:15
    Highlight Highlight 90% der Leute die an Spiele der Nati gehen sind Spiesser und Bünzlis. Deshalb ohne mich.
    • Ann Sophie Leopoldsky 27.03.2019 17:57
      Highlight Highlight Wo trifft man tolle Leute wie Sie?
    • Einstein56 27.03.2019 20:02
      Highlight Highlight Ich gehe auch nicht an diese Spiele. Was das aber mit Bünzli und Spiesser zu tun hat, ist mir schleierhaft. Oder ist das die Meinung der „neuen Spiesser“, der konservativen Linke?
  • Einstein56 27.03.2019 17:08
    Highlight Highlight CHL ist um die gleiche Zeit. Dänemark ein guter Gegner und die Quali für die EM das Zweitbeste für die Nati. Also muss es an der Mannschaft liegen. Kann es sein, dass diese Mannschft im Volk keinen Rückhalt hat?
  • MR92 27.03.2019 16:08
    Highlight Highlight Wie wäre es damit, dass die Identifikation mit der Mannschaft fehlt? Spätestens nach der Doppeladleraktion ist die Nati für mich gestorben.
    • Raembe 27.03.2019 19:02
      Highlight Highlight Ich glaub da irrst Du Dich. Ich war gestern im Stadion direkt aussen der Fankurve. Um mich rum waren soviele Menschen mit offensichtlichen Wurzeln in anderen Ländern. 80% von denen haben die Hymne mitgesungen, 100% von ihnen haben "Hopp Schwiiz' gerufen. Jeder einzelne jubelte frenetisch úber jede gute Aktion der Schweiz. Was ich dir damit sagen will ist: Der Mix aus Secondos und sogenannten "Eidhegossen" macht uns aus. Gemeinsam kämpfen und siegen wir. Aber verlangen das Jmd seine Wurzeln vergisst können wir nicht. Und Fehler machen wir alle!
  • aligator2 27.03.2019 15:33
    Highlight Highlight Hab es mir überlegt, aber entweder:
    -per Auto und dann nüchtern so ein Spiel sehen
    -oder per Zug und dann nicht mehr nach Hause kommen

    Beides unattraktiv.
  • Hurlibueb 27.03.2019 15:03
    Highlight Highlight Aus meiner Sicht sollte ein Spiel der Nationalmannschaft für eine möglichst breite Masse zugänglich sein. Der Verband verdient sich an den Einnahmen im Ticketverkauf bestimmt keine goldene Nase. Wie viel Einfluss der SFV auf die Anspielzeit hat, kann ich nicht beurteilen. Was aber geändert werden kann ist der Preis! Für mich absolut unverständlich, dass die Eintrittspreise an Nati spielen derart überrissen sind.
  • itsjustmepatc 27.03.2019 14:57
    Highlight Highlight “In Genf wollte man wegen der schwierigen Erreichbarkeit nicht spielen...” - und wieso ist das im Oktober gegen Irland dann plötzlich kein Problem mehr?
  • peeti 27.03.2019 14:45
    Highlight Highlight Für unter der Woche, späte Anspielzeit, Ticketpreis und Gegner sind 18‘000 doch gar nicht soo schlecht! Es ist ein Qualispiel unter vielen..
    GC wäre jedenfalls froh, wenn bei einer zugegeben eher unwahrscheinlichen Barrage halb soviele ins Letzi kommen würden.
  • Ruffy 27.03.2019 14:13
    Highlight Highlight Sorry, aber ein Qualispiel der Nati gegen Dänemark ist halt kein CL spiel von Basel oder YB, so wegen den Ticketpreisen.
  • Ratchet 27.03.2019 13:42
    Highlight Highlight Naja in RTS war auch die Rede davon, dass schlicht und einfach keine späten Züge bis nach Genf oder Lausanne fuhren.
  • Kaep 27.03.2019 13:20
    Highlight Highlight Man sollte das Wankdorf in Stade d'YB umbenennen. Ist doch peinlich. Ich kenne sonst keine Nationalmannschaft welche nicht in der Hauptstadt spielen möchte.. Lieber auf den Wettbewerbsvorteil in der Meisterschaft beharren...

    Haters in 3....2.....1
    • Ich_bin_ich 27.03.2019 13:36
      Highlight Highlight Mir ist es relativ egal wo die Fussballspiele stattfinden.
      Abgesehen von der Kunstrasenproblematik, finde ich es jedoch reichlich arrogant, Bern als Hauptstadt zu bezeichnen.
    • Makatitom 27.03.2019 14:49
      Highlight Highlight Im Volksmund ist Bern nun mal die Hauptstadt, auch wenn sie de jure "nur" Bundesstadt ist
  • niklausb 27.03.2019 12:41
    Highlight Highlight Bei den Vergleichen was die Zuschauerzahl angeht müsste eigentlich auch noch dazu stehen an welchem Wochentag und zu welcher Zeit gespielt wurde. Vor allem wenn man dies dann unten auch noch als mögliche Begründung aufführt.
  • CuJo 27.03.2019 12:30
    Highlight Highlight Grund 4:
    Identifikation der Leute mit der Nati 2019
    • CuJo 27.03.2019 14:38
      Highlight Highlight Es ist definitiv ein Grund, vor dieser Tatsache kann sich einfach niemand verschliessen. Als sich die Nati damals 1994 im Hardturm gegen Estland mit 4:0 die Teilnahme sicherte, war eine unfassbare Euphorie im Land vorhanden.
    • Illuminati 27.03.2019 15:27
      Highlight Highlight @cujo hat aber nicht damit zu tun, dass sich die Leute nicht mehr mit der Nati identifizieren, sondern dass die Ansprüche gestiegen sind und eine Teilnahme an EM/WM erwartet wird.
    • Goon 27.03.2019 16:17
      Highlight Highlight Ich war da im Stadion Live dabei. Als 5.Klässler damals ein unvergessliches Ereignis. Mit Vater, Onkel und dem Schulkollegen. Dazu noch das erste mal überhaupt in einem McDonalds 😁😁😁

      Und ja, damals gabs noch nicht an jedem Eck einen Mc 😉
  • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 27.03.2019 12:23
    Highlight Highlight In der Abstimmung fehlt "Ich gehe nie/selten ins Stadion und schaue am subventionierten Staatsfernsehen SRF "gratis"..."
    • Ketchum 28.03.2019 06:09
      Highlight Highlight Staatsfernsehen, Bundesnern, Klimapropaganda - Wörterbuch des Teufels, bzw. der SVP
  • Schneemaa 27.03.2019 12:10
    Highlight Highlight SC Bern - EHC Biel
    EV Zug - HC Lausanne
    HC Davos - SC RJ
    EHC Dürnten Vikings - SC Freimettigen

    Schon 4 Gründe weshalb keine Zuschauer dort waren ;)
    • Matungus Jones 27.03.2019 12:44
      Highlight Highlight Dürnten im Züri Oberland? Wieso nennen die sich denn bitte Vikings, das ist ja quasi eine Binnengemeinde. Rudern sie die Jona auf und ab und plündern die anliegenden Käffer oder wie darf man diese Namensgebung verstehen. Sumpfpiraten hätte da noch besser gepasst.
    • Der_Infant 27.03.2019 15:44
      Highlight Highlight EHC Dürnten Vikings wie geil xD
  • dan2016 27.03.2019 12:10
    Highlight Highlight zuhause kann ich nach dem 3:0 beruhigt einschlafen
    • Lioness 27.03.2019 12:49
      Highlight Highlight Aber das Erwachen ist dann nicht so schön.
    • nenjin 27.03.2019 15:12
      Highlight Highlight Die Ausrede zählt nicht. Andere konnten schliesslich nach dem 3:0 sogar auf dem Platz beruhigt einschlafen.
    • dan2016 27.03.2019 15:39
      Highlight Highlight @nenjin, ja, aber ich bin nicht in der Nationalmannschaft....
  • franzeen 27.03.2019 12:08
    Highlight Highlight Vielleicht nimmt auch einfach das Interesse ab Fussball schauen zu gehen...
  • Jonny1893 27.03.2019 12:08
    Highlight Highlight Zusätzlich kommt noch die Tatsache, dass das basler Publikum sich nicht sonderlich für die Nati interessiert. Dieser Umstand hat sich seitdem Streller und Frei im Joggeli bei Natispielen ausgepfiffen wurden auch nicht mehr verändert. Somit bleiben natürlich viele Zuschauer aus der Region weg und für die auswärtigen ist dann die Anspielzeit 20:45 unter der Woche zu spät, wegen der An- und Abreise. Basel ist definitiv kein optimaler Austragungsort für Natispiele, somit sollten die fehlenden Zuschauer auch nicht verwundern.
    • Sleepy Bad Boy Lee 27.03.2019 13:52
      Highlight Highlight Da stimme ich dir zu, als FCB Fan zu. Das war für mich auch einer der Hauptgründe warum ich seit Jahren kein Länderspiel mehr besucht habe.

      Dazu kommt, dass ich mich mit dem Clubfussball mehr identifizieren kann als mit der Nati. Vor allem auch was die Fans und so angeht.

      Dies ist nur meine persönliche Sicht.
  • mikel 27.03.2019 12:02
    Highlight Highlight Man kann eben nicht immer mehr Spiele veranstalten und glauben es kommen dann immer mehr Leute... Die Nations League anstatt Testspiele könnten ein Eigentor sein... Schade, früher war ein Nati-Spiel eher noch ein Großereignis.
    • iFaasi 27.03.2019 12:39
      Highlight Highlight Finde nicht. Mit der Nations League haben die Spiele einen Sinn (man kann schliesslich das Turnier gewinnen) und mehr Spiele als vorher sind es nicht.
  • Elpampa 27.03.2019 11:58
    Highlight Highlight In Basel kannst du Topspiele am Wochenende machen, alle anderen Partien, vor allem unter der Woche, gehören in Stadien wie Luzern, St. Gallen oder mit Abstrichen Genf.

    Gerade St. Gallen mit 17300 international wäre prädestiniert dafür.

    Lieber mit 14000 in einem 17300 spielen, als mit 18000 in einem 36000 Stadion
    • 00892-B 27.03.2019 14:20
      Highlight Highlight Definitiv! Hat sich der Verband etwas verkalkuliert mit 20000-25000.
  • Ranfield 27.03.2019 11:54
    Highlight Highlight Tja die Zitrone wird ausgepresst! Der Zuschauerschwund wird sich auf Zeit noch grösser bemerkbar machen. Seit die EM aufgestockt wurde ist es ja keine Sache mehr sich zu qualifizieren. Somit interessiert sich halt niemand mehr für die Qualispiele, ist ja logisch! Aber die Fifa möchte ja immer mehr und mehr so das irgendwann gar keine Zuschauer mehr kommen, weil der Markt völlig übersättig ist und die Spiele auch immer die gleichen sind. Der neuste Schrei ist ja CL-Spiele am Wochenende, wo soll das hin führen?? Total verblödet!!
    • 00892-B 27.03.2019 14:18
      Highlight Highlight @Mimir: Stimmt, aber das Prinzip und die erwähnte Problematik ist bei UEFA und FIFA ziemlich deckungsgleich.
    • Ranfield 27.03.2019 15:01
      Highlight Highlight @mimr: Was spielt das für eine Rolle?! Es ist doch auch die Fifa, den die Verbände gehören schlussendlich zur Fifa... Immer das "tüpflischisse" ;)
  • demian 27.03.2019 11:52
    Highlight Highlight Die EM Quali ist bei zwei Teams die sich pro Gruppe qualifizieren nicht mehr wirklich spannend. Punktverluste kann man sich jetzt im Gegensatz zu früher eher erlauben. Darum sinkt die Bedeutung der einzelnen Partien.
    • Mike87 27.03.2019 14:40
      Highlight Highlight Seh ich genau auch so.. Da fehlt von Beginn weg die Spannung bzw. der Nervenkitzel in der Gruppe, sowie auch im Stadion.. für die Qualifikation wirds reichen ohne jemals dafür gezittert zu haben.. Schade um diese EM, in welcher der halbe Kontinent dabei ist..
      Zum Glück gibt es Spiele wie gestern, sonst hätte die Presse gar nicht darüber zu berichten :-)..
  • Stephan Läng 27.03.2019 11:49
    Highlight Highlight Die Ticketpreise auf der Gegentribüne waren über 70.-! Ich finde das Spiel ist auch nicht mit einem Champions League zu vergleichen. Natispiel sollten deutlich günstiger sein, wie es noch vor ein paar Jahren war. Familien sollten sich solche Spiele auch leisten können.
    • c_meier 27.03.2019 12:44
      Highlight Highlight Hinter den Toren Sektor B & D gab es Kinder-Tickets für 16.00 und Erwachsene 32.00
      Die Gegentribüne C war aber wirklich überteuert
    • maylander 27.03.2019 13:01
      Highlight Highlight Bei dieser Anspielzeit können Familien sowieso nicht ins Stadion. Ideal für Familien wäre Samstag oder Sonntag Nachmittag.
    • Sleepy Bad Boy Lee 27.03.2019 13:54
      Highlight Highlight Erinnert mich an den Cupfinal 2017: Hinter den Toren 30.-
      Gegentribüne 100.-

      Wer legt die Preise fest? SFV oder UEFA?
  • Michael Scott 27.03.2019 11:48
    Highlight Highlight Attraktivität des Gegners? Wohl eher wegen der Attraktivität der CH-Nati!
  • maylander 27.03.2019 11:41
    Highlight Highlight Das Datum war einfach unpassend. Man sollte das Spiel austragen wenn keine Playoffspiele laufen.
    Das Spiel EVZ: LHC wurde nicht übertragen weil die Fussballer den Kanal blockierten.
    • Basilisk 27.03.2019 11:52
      Highlight Highlight Nein, das Spiel wurde nicht übertragen, das SRF die Rechte nicht hat. Das Datum wird von der Uefa vorgegeben. Diese richtet sich nicht nach anderen Sportarten in den jeweiligen Ländern...
    • Leckerbissen 27.03.2019 11:55
      Highlight Highlight Tja, so sehen Prioritäten aus. König Fussball maylander.
    • dave1771 27.03.2019 11:55
      Highlight Highlight Sorry das Spiel EVZ gegen irgendwenn hätten vielleicht ein 1/20 der Leute geschaut im Vergleich zum Fussballspiel
    Weitere Antworten anzeigen
  • dave1771 27.03.2019 11:40
    Highlight Highlight Es gab auch keine Werbung. Wenn man mich hinaufgelüpft hätte wäre ich vielleicht gegangen. Ich bin mir Spiele in St. Gallen und Luzern gewöhnt, das ist mir zu weit (von Bern), wäre mir es klar gewesen, dass das Match in Basel ist, ja dänn... es spricht auch niemand darüber... YB ist definitiv beliebter als die Nati. Freue mich, dass Mbabu und Ajeti begonnen haben
  • devil2014 27.03.2019 11:39
    Highlight Highlight Von den erwähnten Heimspielen in Basel wurden alle ausser gegen Nordirland um 20.45h angepfiffen. Dänemark ist bestimmt attraktiver als Ungarn, Nordirland oder Slowenien. Meine Meinung! Gerade weil die letzten Spiele attraktiv waren, hätten mehr Fans kommen sollen. Für mich alles keine Argumente im Bericht welche dafür sprechen warum es nur wenig Zuschauer in Basel hatte. Ich war dabei und werde es auch in Zukunft sein. Auch wenn die Anspielzeit um Mitternacht in Sion sein wird.
  • Scrj1945 27.03.2019 11:38
    Highlight Highlight Bei der umfrage fehlt „ich schaue lieber nla playouts weil mein team unterstützung braucht“
    • LebeauFortier 27.03.2019 13:34
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