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Friendly international U-21 soccer match between Switzerland and Croatia at the Kleinfeld Stadion in Kriens, Switzerland, Friday, March 22, 2019. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Das Krienser Kleinfeld beim U21-Länderspiel zwischen der Schweiz und Kroatien im März. Bild: KEYSTONE

Warum die Challenge-League-Gegner schon an ein Forfait denken, wenn GC kommt

Der Rekordmeister spielt in der nächsten Saison in der Zweitklassigkeit: Der stolze Grasshopper Club ist in die Challenge League abgestiegen. Nach der jüngsten Eskalation seiner Anhänger macht man sich dort bereits Sorgen.



Kriens und Schaffhausen statt Bern und BaselGC muss sich auf neue Gegner einstellen. Und seine Anhänger lernen andere Stadien kennen.

Vielleicht. Denn willkommen ist die Gefolgschaft des einstigen Zürcher Nobelklubs nicht überall. «Solche ‹Fans› werden wir in unserem Stadion nicht dulden», macht Werner Baumgartner in einem Bericht in «Tamedia»-Zeitungen klar. Er ist der Präsident des SC Kriens, einem Klub mit einem der kleinsten Budgets der Challenge League.

Baumgartner spricht den Vorfall an, der sich am Sonntag in seiner Nachbarschaft abgespielt hat. GC-Fans forderten ihre Spieler während der Partie in Luzern auf, sich vor ihnen auszuziehen, weil sie unwürdig seien, das Dress der Grasshoppers zu tragen. So provozierten sie einen Spielabbruch.

Irgendwann geht die Rechnung nicht mehr auf

Grundsätzlich müsste ein Gastspiel des Rekordmeisters in der Fussballprovinz ein Fest für den veranstaltenden Klub sein. Aber in Kriens überlegt sich der Präsident, wie sinnvoll es ist, die Partie überhaupt durchzuführen.

«Wir sind verpflichtet, die Fans mit dem Bus am Bahnhof Luzern abzuholen und zu uns ins Stadion zu führen, erläutert Baumgartner. Der Klub habe für die Sicherheitskosten im Stadion aufzukommen und für jene ausserhalb durch die Polizei. «Und im schlechtesten Fall müssen wir uns die neue Infrastruktur im Stadion zertrümmern lassen.»

Für seinen Klub mit einem Budget von rund 1,5 Millionen Franken gehe die Rechnung irgendwann nicht mehr auf. Deshalb sei ein Nichtantreten zum Spiel trotz 0:3-Forfaitniederlage in Betracht zu ziehen. «Wenn ich lese, dass GC nächstes Jahr ein Budget von 19 Millionen zur Verfügung hat, wir aber, mit einem zehnmal kleineren Budget, für die Umtriebe mit ihren Fans in unserem Stadion aufkommen müssten, dann läuft etwas grundsätzlich falsch.»

Rapperswil, 26.06.2015, Fussball Testspiel - FC Rapperswil-Jona - Grasshopper Club Zuerich, Noah Loosli (L, GCZ) gegen Vilson Doda (L, Rapperswil). (Marc Schumacher/EQ Images)

Rapperswil-Jona kennen die Hoppers – aber bislang nur aus Testspielen. Bild: Marc Schumacher

Auch aus Rapperswil-Jona werden kritische Töne laut. In den «Tamedia»-Blättern meint Klubpräsident Rocco Delli Colli: «Genau so muss man sich verhalten, will man einen Provinzklub in den Ruin treiben.»

Konkurrenz hofft auf GC-Erfolg

Derweil gibt sich Andreas Mösli, der Geschäftsführer des Liga-Urgesteins FC Winterthur, gelassen. In erster Linie freue man sich auf der Schützenwiese auf den grossen Namen GC, denn die Affiche «David gegen Goaliath» sei gut für den Klub und generell für die Challenge League, die dadurch mehr Beachtung erhalte. Gegenüber SRF bestätigt Mösli, dass auf seinen Klub höhere Sicherheitskosten zukommen. «Doch wenn GC in Winterthur spielt, generiert es auch mehr Einnahmen.»

Die Zuercher Spieler jubeln nach ihrem Sieg im Challenge League Fussballspiel zwischen dem dem FC Winterthur und dem FC Zuerich im Stadion Schuetzenwiese, am Montag, 12. Dezember 2016 in Winterthur. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Volksfest auf der Schützenwiese: Im Dezember 2016 kam es zu einem legendären «Nebelspiel» gegen den FCZ. Bild: KEYSTONE

Noch ist unklar, mit welcher Mannschaft die Grasshoppers die kommende Saison bestreiten werden. Klar ist: Sie wird für Challenge-League-Verhältnisse überdurchschnittlich teuer und deshalb (wahrscheinlich …) auch qualitativ hochstehender sein als die Konkurrenz. Ziel ist der sofortige Wiederaufstieg in die Super League.

Eine mögliche GC-Überlegenheit könne auch dafür sorgen, dass die Anhänger sich benehmen würden, meint Marco Fontana. Zu SRF sagt der Geschäftsführer des FC Schaffhausen: «Wenn GC sportliche Erfolge in der Challenge League hat, sind auch die Fans wieder besser gelaunt.» So sei es schon gewesen, als der FC Zürich 2016/17 eine Saison in der Zweitklassigkeit absolvieren musste. (ram)

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    Alle Leser-Kommentare
  • rüdhans 15.05.2019 08:11
    Highlight Highlight Das wäre echt genial wenn der SC Kriens nicht gegen GC antritt! Damit dem Club nicht die Einnahmen entgehen würde ich gerne spenden. Gibt es dafür eine entsprechende Möglichkeit?
  • Royeti 15.05.2019 07:48
    Highlight Highlight Fans + GC...? Das beißt sich.

    Bei Super League Auswärtsspielen bringt GC maximal 400-500. In der Challenge League dann vielleicht noch 200-300.

    (im Vergleich dazu: FCZ oder Basel an jedem Auswärtsspiel mit mind. 2000-3000....)
  • Stogge 14.05.2019 15:28
    Highlight Highlight Ich verstehe das Geschrei nicht. Es ist, wie bereits von vielen beschrieben, beim FCZ auch grundsätzlich gut gelaufen.

    Für einen NLB Klub ist es doch viel attraktiver, es kommen normalerweise auch mehr eigene Fans gegen einen "Grossen". Die Stimmung ist immer besser mit zwei Fanlagern.

    Als Aarauer erhoffe ich mir nächstes Jahr keine Duelle gegen GC (ausser im Cup ;-)).
  • Staedy 14.05.2019 15:27
    Highlight Highlight Entweder spiele ich im Profifussball mit oder dann halt im Amateurfussball. Dies Aussagen aus Kriens und Rapperswil zeigen, dass wohl krampfhaft versucht wird da oben mitzuspielen, aber es eigentlich an fast allem fehlt. Speziell an Einnahmen. Klar ist aber auch, dass eigentlich jeder Klub die Sicherheitskosten für seinen Anhang zu tragen hat. Das wäre die x-fach bessere Lösung als heute.
  • Dr Goalie 14.05.2019 14:03
    Highlight Highlight Natürlich war aber der ach so nette FCZ mit seinem super freundlichen Anhang gerne willkommen. Sorry aber was hier wieder abgeht, in der kleinen schweizer Medienlandschaft, ist nur noch lächerlich.
    Die Berichterstattung und die schwere des Vorfalls sind in keinem Verhältnis.
  • Chrigi-B 14.05.2019 13:37
    Highlight Highlight Meine Güte wie peinlich ist das bitteschön?

    Genau wie beim FCZ damals. Die grosse Panikmache der Medien und Präsidenten, am Ende sind alle Spiele ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne. Die kleinen Vereine machten sogar Profit...

    Ausserdem hat GC ja sowiso fast keine Fans, wo ist das Problem? 😉
    • UlrichVoZürich 15.05.2019 07:51
      Highlight Highlight Das ist ja das Problem.. Sie haben fast keine Fans, also kaum Mehreinkommen für die anderen Challenge League Clubs.
      Und höhere Sicherheitskosten.
  • Wander Kern 14.05.2019 12:55
    Highlight Highlight Ich wäre für zehn Gebote, mit denen sich Auswärtsfans zur Dankbarkeit gegenüber dem Gastgeberverein bekennen.
  • na ja 14.05.2019 12:20
    Highlight Highlight Jetzt mal ne doofe Frage... müssen die Fussballclubs den Gästesektor überhaupt öffnen?
    Ich dachte jetzt, dass man die ID vorweisen muss, beim betreten des Stadions, z. B. war in Lausanne (Eishockey Playoff) so, wenn man induviduell anreiste.
    Und... können die nicht endlich richtig durchgreiffen?
    • Switch_on 14.05.2019 14:46
      Highlight Highlight Nicht zwingend. Ich weiss, dass dies schon von der Polizei als Auflage gefordert wurde, damit Spiele überhaupt stattfinden würden.

      Die Massnahme mit der ID wurde schon mal probiert. Nur hiess es dann, man muss mindestens eine Stunde vor Spielbeginn beim Stadion sein.

      Zu deiner letzten Frage: Wer sind "die"? Die gesetzlichen Grundlagen wären gegeben. Bis jetzt hat sie die Polizei nicht angewendet.
      Wir werden es sehen: Der grösste Teil der Chaoten am Sonntag war nicht vermummt. Jetzt können sie ausfindig gemacht werden. Ansonsten werden meine Befürchtungen leider wieder bestätigt.
    • na ja 14.05.2019 18:40
      Highlight Highlight Danke für die Infos. Mit "Die" gehören viele u.a. auch die Clubs selber.
  • gunner 14.05.2019 12:03
    Highlight Highlight Den fast identischen artikel habe ich noch im kopf als der FCZ damals abstieg. In wohlen und vtl. wil hatte man angst vor den mehrkosten im bereich sicherheit, welche durch ein grosses fanaufkommen enstehen würden. Schlussendlich denke ich war diese nicht berechtigt, die stadien wurden jeweils gut gefüllt und die bierfässer geleert. Huch war das schön. :)
  • TanookiStormtrooper 14.05.2019 11:22
    Highlight Highlight Nach dem vorletzten Spielabbruch hat die Liga GC ja auch mit Samthandschuhen angefasst und nur eine Verwarnung ausgesprochen. Jetzt muss man hart durchgreifen und den Auswärtssektor schliessen lassen und im Letzigrund Geisterspiele durchführen. Alles andere wäre verantwortungslos.
    • Gleiser 14.05.2019 16:57
      Highlight Highlight Der Unterschied zwischen einem Geisterspiel und einem GC Heimspiel ist generell ziemlich klein.
  • sherpa 14.05.2019 11:11
    Highlight Highlight kaum sind sie abgestiegen, klotzen sie bereits wieder mit dem Geld, welche für die kommende Saison zur Verfügung stehen soll. Diese Herren des Absteigers haben noch immer nicht begriffen, dass sie eigentlich in keiner Liga der Schweiz willkommen sind und zuerst mal mit ihrem Gehabe mäßigen sollten. Aber eben, wer die Kohle hat, meint er müsse dies der ganzen Welt kundtun, auch wenn sie eigentlich nur noch schweigen sollten.
    • Vernunftsmensch 15.05.2019 10:17
      Highlight Highlight Wäre interessant zu wissen, von welchem Verein Sie Fan sind. Ein SL-Klub kann es ja wohl nicht sein, denn jeder SL-Klub würde im Falle eins Abstiegs das Gleiche tun. Es ist noch nicht allzu lange her, dass Basel, YB, FCZ & Co. auch eines oder mehre Jahre in der Challenge League (oder NLB) verbracht haben. Zur Aufklärung für Sie, schauen Sie doch einfach einmal das Budget der SL-Klubs dieser Saison an und wo geklotzt wird und wo nicht. Hochmut kommt vor dem Fall, bei GC ist der Abstieg sicher berechtigt, aber ein Wiederaufstieg kann nur im Sinne der SL (und des Schweizer Fussballs) sein.
  • H.P. Liebling 14.05.2019 10:43
    Highlight Highlight Ich fände es angebrachter, wenn sich die CL-Präsidenten an die Besuche der FCZ-Fans in Ihrer Challenge-League-Saison erinnern würden, anstatt hier medial die Apokalypse heraufzubeschwören und sich zum Opfer zu machen. Man erinnere sich: Die FCZler - und ich bin wir durchaus der vielen Negativereignisse bewusst - haben sich in den "kleinen Stadien der Fussballprovinz" ausnahmslos vorbildlich verhalten. Warum? Weil sie wie Gäste empfangen und nicht wie tollwütige Tiere und Menschen 3. Klasse behandelt wurden. Wie man in den Wald ruft... Nur ein Tipp an die Krienser und Rappi-Präsidenten...
    • Magnum 14.05.2019 11:15
      Highlight Highlight Das mit den tollwütigen Tieren hat nichts mit "in den Wald rufen" zu tun. Sondern mit den Bildern aus Sitten und Luzern, zwei Spielabbrüchen und damit, dass dreissig Hohlköpfe einen ganzen Gästesektor in Geiselhaft nehmen können.

      Im übrigen halte ich es für unfair gegenüber tollwütigen Tieren, sie mit gewaltbereiten, spätpubertierenden Pöbelfritzen und seit x Jahren aktenkundigen Faschos zu vergleichen. Aber das wirklich nur am Rande. GC und die Fans dieser vermeintlichen Institution sind gefordert, in den eigenen Reihen für Ordnung zu sorgen. Und zwar, bevor es unappetitlich wird.
    • Pet R. Pan 14.05.2019 11:49
      Highlight Highlight Stimmt, gegenüber den wilden Tieren finde ich den Vergleich auch absolut unfair.
  • Sport wie früehner 14.05.2019 10:22
    Highlight Highlight Das sich die GC Kurve in jüngster Vergangenheit nicht von ihrer Schokoladenseite gezeigt haben ist mittlerweile wohl klar...
    Aber das ist ja nun mal Drama und Panikmache pur!😂😂
    Jetzt steigen sie dann mal ab und dann wird sichs zeigen ob die Bösen immer noch so böse sind.
    Aber solche Aussagen sind noch weniger Zielführend als erwähnte ID-Kontrollen, Arbeitslager und der gleichen, welche immer wieder in den Kommentarspalten von hiesigen Onlinenews gefordert werden🙈
    • Selbst-Verantwortin 14.05.2019 11:17
      Highlight Highlight Kannst du erklären, was gegen ID-Kontrollen spricht?
    • Pet R. Pan 14.05.2019 11:51
      Highlight Highlight Die ID-Kontrollen wie beispielsweise in Lausanne haben eine gewaltige Wirkung und funktioniert vielerorts sehr gut.
    • Illuminati 14.05.2019 12:03
      Highlight Highlight @werwillschon...:
      1. Längere Eingangskontrollen
      2. Mit welchem Sinn? Die mit Stadionverbot kommen eh nicht ins Stadion also erkenne ich den Sinn nicht ganz..?
      3. Man wäre auf dem besten Weg zu personalisierten Tickets, was den Ticketkauf für die Auswärtsfans und teils auch für die Heimfans ohne Saisonkarte sehr mühsam machem würde...
      4. Ehe man sich versieht gibt es für die Auswärtsfans Kombitickets wie am Cupfinal! Wenn die Ligabosse merken sie können etwas durchbringen wird es für auch für die friedlichen Fans immer mühsamer..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 14.05.2019 10:18
    Highlight Highlight Ach bitte, wenn man sich tatsächlich ab diesen Leuten stören würde, hätte man schon längst eingegriffen. Ist wie mit den Schiessereien an den US-Schulen.
    • Amazing Horse 14.05.2019 10:32
      Highlight Highlight Wie bitte?! 😳
    • Buyer's Remorse 14.05.2019 10:41
      Highlight Highlight Abgebrochen Fussballspiele und tote Kinder. Super Vergleich!
    • René Obi (1) 14.05.2019 11:18
      Highlight Highlight Spannende Aussage, du meinst also in den USA stört sich keiner ernsthaft an den Schiessereien in der Schule, weil sie sonst etwas dagegen unternehmen würden. z.B. die Waffengesetze ändern...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Amboss 14.05.2019 10:12
    Highlight Highlight Wäre jedenfalls spannend, was passieren würde, falls Kriens Ernst machen würde und tatsächlich die beiden Heimspiele einfach absagen würde.
    Und würde die Liga in die unangenehme Situation zwingen, endlich Mal Farbe zu bekennen.
    Und hoffentlich das Problem wirklich anzugehen.
    • Dragan 14.05.2019 11:17
      Highlight Highlight Ganz einfach. GC würde zwei mal forfait gewinnen. Ansonsten würde genau nichts passieren.
    • Amboss 14.05.2019 11:47
      Highlight Highlight @Dragen: Sicher?
      Man könnte auch Kriens zwangsrelegieren und später den Aufstieg verweigern, da sie nicht in der Lage sind, CL-Spiele auszurichten.

      Und wenn es Schule macht, dass Vereine gewisse Spiele einfach nicht mehr austragen, hat dies ziemlich schlimme folgen:
      1: Man hat sich von den Randalierern quasi erpressen lassen
      2: Die Liga wird sportlich verfälscht
  • Leckerbissen 14.05.2019 10:07
    Highlight Highlight Nächste Saison wird es bei GC fanmässig so sein wie die letzten Jahre auch. Ausser bisschen Pyro und Stimmung wird nichts passieren. Die aktuelle Saison war eine durch und durch katastrophale Saison. Bis dato diese Saison war GC mehrheitlich friedlich und ein tolles Gästepublikum. Macht euch keine Sorgen sondern freut euch auf die Spiele.
    • satyros 14.05.2019 10:29
      Highlight Highlight Denke auch, dass eher Volksfeststimmung herrschen wird. Der Krienser Präsi nutzt nun die Situation geschickt (?) aus, um politisch ein wenig Druck auf die Luzerner Behörden auszuüben, um vielleicht in Zukunft etwas weniger Sicherheitskosten tragen zu müssen.
    • Zitronensaft aufbewahren 14.05.2019 10:48
      Highlight Highlight Friedliches Publikum?

      -Spielabbruch in Sitten
      -Spielabbruch in Luzern
      -Verwüstungen in der Stadt Thun
      -Schlägereien in SG

      Mindestens 4 gravierende Vorfälle bei 18 Auswärtspartien. Das ist doch kein "tolles" Publikum.
    • Shikoba 14.05.2019 12:27
      Highlight Highlight @Zitronensaft, und sie haben es auch geschafft, SBB Angestellte mitten auf der Strecke aus dem Extrazug zu jagen, weil diese Angst um ihre Sicherheit hatten.
  • Junge Schnuufer 14.05.2019 10:06
    Highlight Highlight Ich denke es wird wie bereits im Artikel erwähnt ganz vom Erfolg der Hopper in der Challenge League abhängen. Die Auswärtsspiele die der FCZ damals in der zweithöchsten Spielklasse bestritten haben gingen immer ohne grössere Zwischenfälle über die Bühne. Ich bin aber überzeugt davon, dass dies vor allem am Durchmarsch der FCZ lag.
    Sollten die Hoppers nicht von Anfang an mehr oder weniger alle Spiele erfolgreich gestalten, kann es für alle Parteien sehr unangenehm werden.
  • Fruchtzwerg 14.05.2019 09:49
    Highlight Highlight Eintritt ins Stadion nur noch mit ID/Ausweis und fertig. Das durchzusetzen kann ja wohl nicht so schwer sein. Selbst in der Dorf-Disco ist das so...
    • TodosSomosSecondos 14.05.2019 10:13
      Highlight Highlight Ziemlich blöder Vergleich. In der Dorf-Disco wird lediglich das Alter geprüft... erschliesst sich mir nicht, was das im Stadion genau bringen soll.

      Personalisierte Tickets wären eine Lösung. Aber die meisten Schweizer Clubs könnten sich den resultierenden Zuschauerschwund schlicht nicht leisten.

      Last but not least wäre das die schlussendliche Kapitulation vor dem von den Medien hochstilisierten Hooliganismus.

      Immer heisst es, wir würden sicher nicht vor dem Terrorismus einknicken und unsere Freiheiten aufgeben... aber für ein paar halbstarke Kokser schon?
    • satyros 14.05.2019 10:32
      Highlight Highlight Was soll denn das genau bringen?
    • EndrisM 14.05.2019 11:24
      Highlight Highlight "Personalisierte Tickets wären eine Lösung. Aber die meisten Schweizer Clubs könnten sich den resultierenden Zuschauerschwund schlicht nicht leisten."

      In den USA funktioniert das wunderbar. Zwischen 70–90'000 Zuschauer pro Footballspiel und sowas wie "Gästesektor" kennen die auch nicht. Da sitzt/steht man Schulter an Schulter mit Fans des gegnerischen Teams. Und die Stimmung ist auch nicht schlechter als an einem gewöhnlichen Fussballspiel in der CH, ganz im Gegenteil. Keine Ahnung, was daran so schlimm sein soll, Fussballspiele endlich familientauglicher zu gestalten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • winglet55 14.05.2019 09:39
    Highlight Highlight Naja, ich bin mir nicht sicher, ob GC wirklich eine hochstehende Mannschaft präsentiert, aber sicher eine Teure. Dieses Jahr wären die ohne ihren Ausnahme Torhüter sogar aus der 3. BL abgestiegen.
    • hopplaschorsch12 14.05.2019 09:48
      Highlight Highlight wir sind hier aber in der schweiz und nicht in deutschland
  • Bert der Geologe 14.05.2019 09:38
    Highlight Highlight Es ist doch reine Mathematik: Die Einnahmen aus den Eintritten der Auswärtsfans müssen die Mehrkosten mindestens decken. Also entweder moderate Mehrkosten oder teurere Ticketpreise. Sonst geht es nicht. Das sollte generell so sein.
    • Globidobi 14.05.2019 13:49
      Highlight Highlight Das Schwierige ist, wie berechnest du den Preis für ein Ticket, wenn du nicht weisst, wie viel Aufwand das Ganze benötigt. Es kann sein, dass die GC Fans friedlich wären. Was aber, wenn die Trottel nun den Gedanken haben, die haben die Ticketpreise erhöht, also können wir mehr zerstören 🤔
    • Bert der Geologe 14.05.2019 19:10
      Highlight Highlight @Globi: Verursacherprinzip. Je mehr Zerstörung, desto teurer das nächste Billet, egal in welchem Stadion. Bei einer tollen Choreo gibt es dann wieder Pluspunkte. Früher standen wir Fans gemischt nebeneinander. Geht eigentlich auch heute, die meisten Fans sind lustig drauf. Vielleicht liegt es auch an diesen Sektorenfilterblasen, wo der Einfaltspinsel in der Anonymität seine Einfalt vervielfältigen kann.
    • Globidobi 14.05.2019 23:16
      Highlight Highlight Das heisst, wenn GC in Lausanne Chaos wirkt, wird das Ticket gegen Kriens teurer, dass heisst Kriens hat mehr Einnahmen und Lausanne ein Minus?
      Ja der Sektor hat sicher einen Grund. Dies hat aber auch Vorteile, dass zum Beispiel Choreos entstehen können. Stell dir mal vor, Plötzlich ist in der Mitte der Choreo ein Block Gästefans, welche sich nicht beteiligen wollen. Sieht ein bisschen grottig aus.
  • aligator2 14.05.2019 09:35
    Highlight Highlight Transport und Sicherheitsaufgebot für die Auswärtsfans sollen vom Auswärtsklub übernommen werden. Fraglich ist dann aber, ob die Eintritte für den Auswärtssektor wirklich vollumfänglich dem Heimklub zustehen würden.
    • Ich_bin_ich 14.05.2019 10:04
      Highlight Highlight @aligator2
      Dann müsste ich aber auch Hausrecht im Gästesektor als Auswärtsverein haben, würde diesen aus Sicherheitsgründen schliessen und meinen eigenen Fans empfehlen in die neutralen Sektoren zu gehen... und dann?
    • satyros 14.05.2019 10:38
      Highlight Highlight @Ich_bin_ich: Genau das hat Brügge mal bei einem Europacupspiel im Wankdorf gemacht. Keine Billette an bekannte Hools verkauft und gesagt, dass die im Gästeblock unerwünscht sind. YB hat denen dann auf dringendes Anraten der Polizei, die diese Leute nicht in der Stadt haben wollte, Billette für den angrenzenden Sektor verkauft. Resultat war ein Angriff auf den Heimsektor während des Spiels. Das einzige Mal übrigens, dass ich in den letzten 20 Jahren erlebt habe, dass es im Stadion chlepft.
    • Ich_bin_ich 14.05.2019 10:50
      Highlight Highlight @satyros
      Danke für die Schilderungen.
      Dieser Vorfall ist mir peinlicherweise nicht bekannt, aber zeigt auf tragische Weise, dass Lösungen nicht so einfach sind wie es einige gerne hätten.
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