Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa08527588 Bayern Munich's Robert Lewandowski (R) celebrates with teammates after scoring his team's third goal during the German DFB Cup final between Bayer 04 Leverkusen and FC Bayern Munich at Olympic Stadium in Berlin, Germany, 04 July 2020.  EPA/ROBERT MICHAEL / POOL CONDITIONS - ATTENTION: The DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Die Bayern jubeln am Ende auch im DFB-Pokal. Bild: keystone

Bayern lassen Leverkusen im Pokal-Finale keine Chance und holen das Double

Bayern München hat zum 20. Mal den deutschen Cup gewonnen. Im Final setzte sich der Meister gegen Bayer Leverkusen problemlos mit 4:2 durch. Ab August greift die deutsche Übermannschaft in der Champions League gar nach dem zweiten Triple der Vereinsgeschichte.



Vor einer traurig anmutenden Kulisse im praktisch leeren Berliner Olympiastadion sorgten im Cupfinal ausschliesslich die Bayern für die Highlights. Die Mannschaft von Hansi Flick lieferte gegen ein überfordertes Bayer Leverkusen ein nächstes Müsterchen ihrer Überlegenheit im deutschen Fussball-Geschäft. Eine Viertelstunde hielt Leverkusen, das zum ersten Mal seit elf Jahren wieder in einem Cupfinal zugegen war, dem Druck der Bayern stand, ehe der abwanderungswillige David Alaba (16.) und Serge Gnabry (24.) den Favoriten früh auf Kurs brachten.

Der von Peter Bosz trainierte Aussenseiter unterstützte die Bayern auf dem Weg zum zweiten Double in Folge nach Kräften. Vor der Pause offensiv aktionslos, fiel das 3:0 der Bayern in die beste Phase der Leverkusner – offeriert von Lukas Hradecky. Einen weiten Abschlag von Manuel Neuer drosch Robert Lewandowski in der 59. Minute mangels Alternativen aus über 30 Metern zentral auf das Bayer-Tor, wo Hradecky den Ball über die eigene Torlinie prallen liess. Aufgrund von Hradeckys Aussetzers blieb Sven Benders 1:3 vier Minuten später ebenso eine Randnotiz wie die beiden späten Tore durch Lewandowski (89.) und Kai Havertz (95./Handspenalty).

abspielen

Das 0:1 durch David Alaba (16.) Video: streamja

abspielen

Das 0:2 durch Serge Gnabry (24.) Video: streamja

abspielen

Das 0:3 durch Robert Lewandowski (59.) Video: streamja

abspielen

Das 1:3 durch Lars Bender (63.) Video: streamja

abspielen

Das 1:4 durch Robert Lewandowski (89.) Video: streamja

Der FC Bayern behält sich durch den Sieg in Berlin die Chance vor, diese aufgrund des Coronavirus sehr spezielle Saison zu einer der erfolgreichsten der Vereinsgeschichte werden zu lassen. Denn seit Hansi Flick die Bayern im November von seinem Vorgänger Niko Kovac übernommen hat, bewegen sie sich wieder in den Sphären, die sie sich im Bayern-Kosmos gewohnt sind. In 31 Spielen unter dem ehemaligen Assistenten von Bundestrainer Jogi Löw blieb der FCB nur drei Mal ohne Sieg, zuletzt beim 0:0 im damaligen Spitzenkampf gegen RB Leipzig in der 21. Runde der Bundesliga.

Ab August spielt Flicks Team in der Champions League um einen weiteren Titel – und das zweite Triple der Vereinsgeschichte. Der würde mit einem dritten Triumph in dieser Saison mit Übertrainer Jupp Heynckes gleichziehen, der die Bayern 2013 zu dieser Titel-Kombination führte.

Bayer Leverkusen - Bayern München 2:4 (0:2)
Tore:
16. Alaba 0:1. 24. Gnabry 0:2. 59. Lewandowski 0:3. 64. Bender 1:3. 89. Lewandowski 1:4. 94. Havertz (Handspenalty) 2:4.

(zap/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Sensationen im DFB-Pokal

Die 21 schönsten Champions-League-Tore

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Hoeness platzt der Kragen: «Eure Scheiss-Stimmung, dafür seid ihr verantwortlich!»

12. November 2007: Die Bayern führen unter Ottmar Hitzfeld zwar die Tabelle an, aber an der Jahreshauptversammlung kommt es zum grossen Eklat. Manager Uli Hoeness beschimpft die Fans aufs Übelste.

Bei Bayern München herrscht nie Ruhe, nicht umsonst wird der deutsche Rekordmeister auch «FC Hollywood» genannt. Denn Emotionen sind da immer drin. So auch im November 2007. Die Bayern führen die Bundesliga zwar an, aber ein 0:0 gegen Frankfurt und ein 2:2 gegen Bolton im Europacup lassen die Stimmung auf einen Tiefpunkt sinken.

Das bekommt die Vereinsführung auch an der Jahreshauptversammlung im grossen Festsaal der Paulaner-Brauerei am Münchner Nockherberg zu spüren. Lange bleibt es zwar …

Artikel lesen
Link zum Artikel