DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Seit Montag wird bei Union Berlin wieder – in Kleingruppen – trainiert.
Seit Montag wird bei Union Berlin wieder – in Kleingruppen – trainiert.Bild: dpa

Sorgen bei Bundesliga-Trainer Fischer: «Die Jungs haben einiges verloren»

09.04.2020, 11:2009.04.2020, 13:22

Die Spieler des deutschen Bundesligisten Union Berlin büssten in der Zwangspause während der Corona-Krise an sportlicher Leistungsfähigkeit ein. «Der Test war nicht so zufriedenstellend, wie wir uns das vorgestellt haben», sagte Urs Fischer, der Schweizer Trainer des Bundesligisten. «Die Jungs haben schon einiges verloren. Das gilt es jetzt wieder aufzubauen, vor allem in physischer Sicht. Wir wollen sie wieder dahin bekommen, wo wir sie hatten, als wir aufgehört haben.»

Faulheit sei kein Grund für die Resultate beim Aufsteiger. «Sie halten sich wirklich toll an unser Programm», sagte Fischer in einer Videokonferenz mit Journalisten. Die eingeschränkte Bewegungsfreiheit könnte eine Rolle spielen: «Vielleicht sind sie deswegen ein bisschen schwächer zurückgekommen.»

«Diese Situation kennt keiner von uns»

Seit Montag trainieren die Köpenicker wieder in Kleingruppen – für Fischer eine ganz neue Situation. «Als Trainer beschnitten fühle ich mich nicht», sagte der Zürcher. «Es gilt das jetzt so anzunehmen, wie es ist. Diese Situation kennt keiner von uns. Es sind neue Erfahrungen.» Es werde in den nächsten Wochen aber auch wichtig sein, «wieder mit Spielformen und Zweikämpfen zu arbeiten».

Fischer drängt jedoch nicht auf eine schnelle Fortsetzung der Saison, die bis mindestens 30. April unterbrochen bleibt. «Man muss mal ein bisschen aufhören, jeden Entscheid zu hinterfragen. Man muss sich jetzt an die Vorgaben halten und diese umsetzen», sagte Fischer. In seiner ersten Saison in der 1. Bundesliga liegt Union Berlin nach 25 Runden mit 30 Punkten auf Platz 11. (ram/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Oh shit! 48 Bilder vom Moment, bevor das Desaster eintritt

1 / 50
Oh shit! 48 Bilder vom Moment, bevor das Desaster eintritt
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Schokohasen bekommen Atemmasken zu Ostern

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

3 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3
Das Ende einer Reise – Rafael Nadal: «Mit Federer geht ein Teil meines Lebens»
Weshalb Roger Federer mit seinem Abschied das Ende einer goldenen Ära im Männertennis einläutet. Welche Bedeutung der Schweizer für seinen früheren Rivalen Nadal und die nächste Generation hat.

Wer hätte gedacht, dass Sportler für ihre Rivalen, ihre erbittertsten Feinde in den grössten Arenen der Welt, ihre Kontrahenten um Ruhm und Ehre, Widersacher um die Zuneigung des Publikums so füreinander empfinden können, wie es Roger Federer und Rafael Nadal füreinander tun?

Zur Story