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Beinahe wäre Cristiano Ronaldo bei Manchester City gelandet – doch Sir Alex Ferguson und Co. konnten den Portugiesen noch umstimmen.
Beinahe wäre Cristiano Ronaldo bei Manchester City gelandet – doch Sir Alex Ferguson und Co. konnten den Portugiesen noch umstimmen.
Bild: keystone

Mit der Hilfe von Klub-Legenden – so schnappte ManUnited dem Stadtrivalen Ronaldo weg

30.08.2021, 14:3530.08.2021, 14:51

Es war das bestimmende Thema der letzten Woche: «Cristiano Ronaldo will Juventus verlassen» – als Favorit auf eine Verpflichtung galt lange Manchester City. Doch dann die grosse Überraschung am Freitag. Anstelle der erwarteten Verkündung der Einigung zwischen dem Portugiesen und den «Citizens», hiess es auf einmal, dass sich der amtierende Meister aus den Verhandlungen zurückgezogen habe. Stadtrivale United stehe nun kurz vor dem Sensations-Transfer.

Und so kam es dann auch: Manchester United verkündete am Freitagabend die Rückkehr des verlorenen Sohns, der vor zwölf Jahren zu Real Madrid wechselte. Mittlerweile ist der Medizincheck bestanden und der Vertrag unterschrieben. Die Ablösesumme beträgt 15 Millionen Euro, acht weitere Millionen Bonuszahlungen könnten hinzukommen.

Der entscheidende Fehler von Manchester City lag wohl darin, dass sie Ronaldo um Zeit gebeten haben, um im Klub die entsprechenden Strukturen für den Deal zu schaffen. Dies berichtete «The Times». Dabei habe es sich um den versuchten Verkauf eines Spielers gehandelt, durch den man die finanziellen Mittel für einen Ronaldo-Transfer schaffen wollte.

Diese Zeit nutzte Manchester United, um einen Wechsel des 36-Jährigen zu den «Skyblues» zu verhindern. Unter anderem Rio Ferdinand habe sich bei seinem ehemaligen Mitspieler gemeldet. Auch Bruno Fernandes sprach mit Ronaldo, um seinen Nationalmannschaftskollegen zu einem Wechsel zu den «Red Devils» zu bewegen. Der Mittelfeldspieler und wohl Nicht-mehr-Elfmeterschütze bei ManUnited scherzte nach der Verkündung: «‹Agent Bruno›?»

Den wichtigsten Beitrag leistete aber wohl Sir Alex Ferguson. Der Schotte trainierte Ronaldo während seiner gesamten Zeit bei Manchester United und konnte mit dem Portugiesen unter anderem drei Meistertitel sowie einmal die Champions League gewinnen. Nun lotste er seinen ehemaligen Schützling zurück zum englischen Rekordmeister. Dies sagte Ferdinand auf seinem Youtube-Kanal: «Cristiano wäre auf keinen Fall zu Manchester United gekommen, wenn Sir Alex nicht mit ihm gesprochen hätte.»

Sir Alex Ferguson (l.) und Cristiano Ronaldo (m.) 2008 bei Manchester United.
Sir Alex Ferguson (l.) und Cristiano Ronaldo (m.) 2008 bei Manchester United.
Bild: IMAGO / Sportimage

Manchester City konnte am Wochenende zeigen, dass sie Cristiano Ronaldo nicht unbedingt brauchen, um erfolgreich Fussball zu spielen. Beim 5:0-Sieg gegen Arsenal steuerte Ferran Torres zwei Tore bei und Rekord-Einkauf Jack Grealish konnte einen Treffer von Stürmer Gabriel Jesus vorbereiten. Als Trainer Pep Guardiola nach dem Spiel gefragt wurde, ob sein Klub Ronaldo verpflichtet hätte, wenn die United ihnen nicht zuvorgekommen wäre, antwortete er: «Ähmm, ich glaube nicht.»

Das Comeback von Ronaldo im ManUnited-Trikot ist nach der Nationalmannschaftspause vorgesehen, wenn die «Red Devils» am 11. September zuhause gegen Fabian Schärs Newcastle United spielen. (nih)

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