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Lionel Messi hat unmissverständlich klar gemacht, dass er Barcelona verlassen möchte.
Lionel Messi hat unmissverständlich klar gemacht, dass er Barcelona verlassen möchte.Bild: www.imago-images.de

Heute steigt der Messi-Krisengipfel in Barcelona – mischt auch Juve im Transferpoker mit?

02.09.2020, 08:5302.09.2020, 15:39

Kommt heute endlich frischer Wind ins grosse Wechsel-Drama um Lionel Messi? Gemäss «TyC Sports» ist Messis Vater und Manager Jorge gestern in seiner argentinischen Heimatstadt Rosario in einen Privatflieger Richtung Barcelona gestiegen, heute wird der 62-Jährige zum Krisengipfel mit der Barça-Führung erwartet. Auch die spanische Zeitung «Mundo Deportivo» berichtet vom geplanten Treffen und hat Jorge Messi am Flughafen abgepasst, doch dieser sagte nur: «Ich weiss nichts, Freunde.»

Messis Vater wird bei den Barça-Verantwortlichen heute darauf pochen, dass sein Sohn ablösefrei und nicht für die Ausstiegsklausel von 700 Millionen Euro wechseln darf. Die Katalanen um Präsident Josep Bartomeu wollen den Messi-Clan dazu überreden, trotz aller Meinungsverschiedenheiten weiterhin in Barcelona zu bleiben.

Dass Messi selbst beim Treffen dabei sein wird, ist unwahrscheinlich, da er gemäss spanischen Medien seit längerem nicht mehr mit Barça-Präsident Bartomeu rede. Seit dem 2:8-Debakel gegen Bayern München im Viertelfinal der Champions League vor zweieinhalb Wochen schweigt der Superstar auch öffentlich. Dafür ist der 33-jährige Argentinier in einen Trainingsstreik getreten. Nach dem Saisonauftakt am Montag schwänzte Messi auch die Einheit vom Dienstag. Nach spanischem Arbeitsrecht droht «La Pulga» bei einem weiteren Fernbleiben eine Geldstrafe in Höhe von 25 Prozent des Monatseinkommens.

Müssen die Messi-Trikots im Barça-Fanshop bald abgehängt werden?
Müssen die Messi-Trikots im Barça-Fanshop bald abgehängt werden?Bild: keystone

Die finanzielle Sanktion wäre durchaus beachtlich. Aus Barcelona heisst es, Messi würde bei weiterer Arbeitsverweigerung 850'000 Euro an Barça zahlen müssen. Und so offenbart der Boykott des Ausnahmekönners auch sein immenses Grundgehalt: 3,4 Millionen Euro im Monat – 40,8 Millionen Euro im Jahr.

Deutlich mehr würde Messi bei Manchester City verdienen, wo er offenbar hinwechseln möchte. Die Engländer würden Messi gemäss der Zeitung Sport für einen Fünfjahresvertrag mit drei Saisons bei ManCity und zwei beim Partnerklub New York City FC aus der MLS mit 100 Millionen Euro mehr als das Doppelte bieten. Hinzu käme bei einem ablösefreien Transfer ein Handgeld für den Messi-Clan, das je nach Quelle bis zu 250 Millionen Euro beträgt. Insgesamt wäre der Messi-Transfer also 750 Millionen Euro schwer.

Spielt Messi bald mit Ronaldo?

Doch gemäss dem spanischen Journalisten Manu Carreño ist ManCity nicht der einzige Klub, der sich ernsthaft um Messi bemüht. In seiner Sendung «El Laguero» beim Radiosender «Cadena Ser» berichtet er, dass auch Juventus Turin im Poker um den argentinischen Superstar mitmischen wird. Details wurden aber keine genannt. Gut möglich also, dass das Gerücht aus dem Reich der Fantasien derjenigen stammt, die Messi gerne einmal an der Seite von Dauerrivale Cristiano Ronaldo spielen sehen wollen.

Definitiv aus dem Rennen ist mittlerweile Inter Mailand. Sportdirektor Piero Ausilio erklärte gestern gegenüber Sky Italia, dass ein Messi-Transfer ausgeschlossen sei: «Wir werden Leo Messi nicht verpflichten. Ich weiss gar nicht, wo diese verrückten Gerüchte herkommen. Es gibt keine Mannschaft, die so einen Fussballer nicht will, aber die Realität sieht anders aus. Wir müssen sehr auf das Financial Fairplay achten.» (pre)

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Vom Hobbit zum Hipster: Lionel Messi im Wandel der Zeit

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Vom Hobbit zum Hipster: Lionel Messi im Wandel der Zeit
quelle: x00175 / â© reuters photographer / reuter
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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Kyle C.
02.09.2020 12:16registriert Oktober 2014
Inter wundert sich über die Gerüchte, nachdem das Haus-TV vom Inter-Besitzer Messis Bild an die Wand in der Innenstadt projeziert hatte? Ja ne ist klar...🤔
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Klabusterbär
02.09.2020 09:23registriert Juli 2020
Lasst Messi Mensch sein, auch wenn er von einem anderen Stern ist.
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«Lieber Revanchen als Premieren» – so will Schwingchef Strebel den ersten Gang einteilen
Beim Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest am übernächsten Wochenende in Pratteln BL amtet Stefan Strebel erstmals als Technischer Leiter des ESV. Auf den 45-jährigen Aargauer wartet viel Arbeit. Aber auch die Freude und der Stolz, die die verantwortungsvolle Aufgabe mit sich bringt.

Stefan Strebel, Sie traten 2004 als dreifacher Eidgenosse vom aktiven Schwingsport zurück. Sie waren damals 27-jährig, also in einem Alter, das für einen Schwinger das beste Alter sein kann.
Stefan Strebel: Schon als Bub und Jugendlicher hatte ich das Ziel, drei eidgenössische Kränze zu gewinnen. Mit 27 hatte ich dieses Ziel erreicht. Schwingerkönig zu werden war mit meinem Teilverband und mit meinem Können nicht realistisch. Ich hatte auch noch andere Ziele im Leben. Ich wollte eine Familie gründen und eine eigene Firma leiten, und im Schwingen wollte ich einst Technischer Leiter werden. Ich war allerdings nie ein Mensch, der viele wichtige Dinge gleichzeitig richtig tun konnte. Ich hätte also weniger trainieren können. Damals trainierte ich fünf- oder sechsmal pro Woche. Dadurch hätte ich weniger Erfolg gehabt, hätte auch mehr Gänge verloren. Als Schwinger muss man auch verlieren können, aber ich hatte immer meine Mühe damit. Ich hätte mich damit auseinandersetzen müssen, mehr zu verlieren. Als ich nach dem Eidgenössischen in Luzern an einem Sonntag wie üblich auf den Vita-Parcours ging, war ich nur noch am Gehen. An diesem Sonntag schrieb ich den Rücktritt. Meine Ziele im Schwingen hatte ich erreicht. Und meine neuen Ziele erreichte ich auch.

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