wechselnd bewölkt
DE | FR
22
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Sport
Fussball

Super League: Schiri Luca Piccolo wird nach Fehlentscheiden degradiert

Schiedsrichter Luca Piccolo diskutiert mit St. Gallens Lukas Goertler, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC St. Gallen und Servette FC am Sonntag, 17. Oktober 2021 ...
Luca Piccolo geriet beim Duell zwischen St.Gallen und Servette in Erklärungsnot.Bild: keystone

Wegen Fehlentscheiden bei St.Gallen vs. Servette – Schiri Piccolo wird degradiert

21.10.2021, 17:47

Schiedsrichter Luca Piccolo unterliefen im Spiel St.Gallen gegen Servette vom letzten Wochenende zwei grobe Fehler. Zweimal übersah der 29-jährige Tessiner ein Foulspiel eines Ostschweizers: In der 69. Minute verwehrte er den Genfern einen Penalty, in der Nachspielzeit pfiff vor er dem 2:1-Siegtreffer von Jérémy Guillemenot nicht ab. Schiedsrichter-Chef Daniel Wermelinger hatte die Fehler danach bestätigt.

Die beiden Fehlentscheidungen haben für Piccolo, der seit zwei Jahren in der Super League pfeift, nun auch ein Nachspiel: Er wird «bis auf weiteres» nur noch in der Challenge League zum Einsatz kommen. Auch den geplanten VAR-Einsatz als Assistent fürs Spiel zwischen Luzern und St.Gallen darf er nicht mehr übernehmen.

«Wir haben am Montagmorgen beschlossen, unsere jungen Schiedsrichter vorübergehend aus der Super League zu nehmen», erklärte Christophe Girard, Chef der Schweizer Schiedsrichter-Kommission, gegenüber dem «Blick». «Wir müssen sie besser schützen. Bis auf weiteres werden unsere erfahreneren Schiedsrichter auf dem Spielfeld sein. Und soweit möglich, auch beim VAR.»

Dieses Vorgehen sei keineswegs neu, gerade bei jungen Schiedsrichtern habe es schon immer solche Auszeiten gegeben, so Girard. «Neu ist, dass wir darüber sprechen. Wir wollen mehr Transparenz zeigen.» Piccolo verstehe die Entscheidung. Es tue ihm auch leid, dass er einen Fehler gemacht habe. Ausserdem sei er durch die Kontroverse auch ein wenig verunsichert worden. (pre)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990

1 / 31
Die Torschützenkönige in der Schweiz seit 1990
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Diese 10 Mannschafts-Typen kennst du, leider!

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

22 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Sen
21.10.2021 18:47registriert Juli 2018
Und Bieri, Tschudi und Schärer pfeiffen nun in der 2. Liga interregional?
811
Melden
Zum Kommentar
avatar
zellweger_fussballgott
21.10.2021 18:20registriert November 2017
Piccolo hat einen spielentscheidenden Fehler gemacht und wird suspendiert. Gut so.
Aber hier muss die SFL aufpassen, denn solche Fehler passierten trotz VAR oder auch wegen des VAR schon zuvor und wird es in Zukunft auch geben. Wird man in Zukunft jeden Schiedsrichter bestrafen für seine Fehler oder nicht? Wieso wird Piccolo bestraft und seine Kollegen in Volketswil nicht?

Im Endeffekt ist Piccolo einfach nur ein Bauernopfer, es sei denn dies ist die neue Norm.
672
Melden
Zum Kommentar
avatar
PHILIBERT
21.10.2021 18:14registriert Januar 2021
Es ändert am Resultat nichts... ach ja - werden die VAR-Nasen von diesem Spiel auch degradiert ?? Die haben die Fehlentscheide zugelassen...
625
Melden
Zum Kommentar
22
YB-Dominanz, Basels Tiefpunkt und FCZ-Absturz – die Halbzeit-Bilanz der Super League
Aufgrund der WM in Katar endete die Hinrunde der Super League etwas später als normal. Nun sind aber 18 Runden absolviert – Zeit für eine Halbzeit-Bilanz.

YB ist nach der verhältnismässig schwachen letzten Saison wieder an der Spitze der Super League. Die Berner haben nur eine Partie verloren und haben bereits 14 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten Lugano. Passiert nichts völlig Ungewöhnliches, wird YB spätestens im Mai zum fünften Mal seit der Saison 2017/18 Schweizer Meister. Die einzige Enttäuschung der Saison war das Ausscheiden aus dem Europacup in der letzten Qualifikationsrunde. Wird YB Meister, ist das Verpassen der internationalen Wettbewerbe aber eine einmalige Sache. Als Erstplatzierter ist zumindest die Teilnahme an der Conference League gesichert.

Zur Story