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Rode präsentiert zusammen mit Kostic den Europa-League-Pokal.
Rode präsentiert zusammen mit Kostic den Europa-League-Pokal.bild: imago-images.de

«Ich habe direkt an Schweini gedacht» – Eintracht-Captain Rode zeigt seine Finalwunde

Im Europa-League-Final erlebte Eintracht Frankfurt gegen die Glasgow Rangers einen Schockmoment. Captain Sebastian Rode wurde am Kopf getroffen und musste minutenlang verarztet werden. Trotzdem machte er weiter – auch weil er sich Bastian Schweinsteiger zum Vorbild nahm.
19.05.2022, 09:0819.05.2022, 12:51

Kurz nach Mitternacht war es so weit: Eintracht Frankfurts Captain Sebastian Rode durfte nach dem Sieg im Penalty-Krimi gegen die Glasgow Rangers die Europa-League-Trophäe in den Nachthimmel von Sevilla stemmen. Es war der verdiente Lohn für eine aufopferungsvolle Leistung – vor allem von Captain Rode.

Der 31-jährige Mittelfeldspieler musste nämlich gleich zu Beginn einen Schockmoment wegstecken. Der einstige Bayern- und Dortmund-Spieler blieb nach einem Foul von Gegenspieler John Lundstram in der 5. Minute am Kopf blutend auf dem Rasen liegen und musste lange behandelt werden. Der Brite hatte Rode mit ausgestrecktem Bein und voller Wucht mit dem Schuhstollen an der Stirn getroffen.

Rode wird von Lundstrams Stollen am Kopf getroffen.Video: streamja

Der Eintracht-Captain erlitt einen langen Cut an der Stirn und musste mit blauem Turban weiterspielen. Rode liess sich vom frühen Schockmoment nicht unterkriegen und kämpfte an der Seite von Djibril Sow bis zu seiner Auswechslung in der 90. Minute mit grossem Einsatzwillen und viel Leidenschaft.

Nach der Pokalübergabe platzte die Wunde von Rode wieder auf.
Nach der Pokalübergabe platzte die Wunde von Rode wieder auf.bild: imago-images.de

«Ich habe direkt an ‹Schweini› gedacht, beim WM-Titel 2014. Dann war es okay», sagte Rode wenige Minuten nach dem gewonnenen Final noch auf dem Feld im «RTL»-Interview. Bastian Schweinsteiger erlitt damals im WM-Final 2014 gegen Argentinien einen Cut unter dem Auge, spielte nach einer Behandlung aber dennoch weiter. Sein Gesicht mit dem blutenden Cut wurde zu einem Sinnbild des umkämpften Finals im Maracanã, das Deutschland durch den Treffer von Mario Götze in der 113. Minute gewann.

Schweinsteiger während des WM-Finals 2014.
Schweinsteiger während des WM-Finals 2014.bild: imago-images.de

Im Elfmeter-Krimi blieb Rode dann nur die Zuschauerrolle. Doch auch ohne ihren Captain erledigte die Eintracht die Aufgabe mit Erfolg: Alle fünf Frankfurter Schützen trafen und weil Kevin Trapp den Schuss von Aaron Ramsey hielt, krönte sich die Eintracht schliesslich zum Europa-League-Sieger. Captain Rode stemmte die Trophäe als Erster in die Höhe, musste die Party dann aber kurzzeitig wieder verlassen, weil seine Wunde wieder zu bluten begann.

Sebastian Rode:

«Unglaublich, diese Mannschaft. Wir sind unglaublich glücklich, dass wir mit den Fans feiern können, weil es ein harter Weg war. Für uns stand so viel auf dem Spiel.»

Noch in der Nacht wurde der Euro-Held zusammengeflickt. Gegen 3 Uhr postete der Mittelfeldspieler ein Bild mit genähter Platzwunde am Kopf auf Twitter. Dazu schrieb er: «Hauptsache das Ding geholt!!! Alles andere ist egal.» (pre)

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