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Basels Trainer Raphael Wicky, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Mittwoch, 20. September 2017, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Raphael Wicky wartet in der Super League seit vier Spielen auf einen Sieg. Bild: KEYSTONE

«Das geht natürlich nicht, dass wir so auftreten»: Die Basel-Krise ist perfekt



Die Krise beim FC Basel ist perfekt. Seit vier Spielen holte das Team von Raphael Wicky keinen Dreier mehr. Für den Meister der vergangenen acht Jahre deutlich zu wenig. Nach dem glücklichen 1:0-Sieg im Cup gegen das unterklassige Chiasso vom Wochenende zeigte Basel auch heute gegen St.Gallen eine durchzogene Leistung und verlor 1:2.

Der Meister geriet schnell mit 0:2 ins Hintertreffen. Die Torschützen auf Seiten der Ostschweizer: Marco Aratore (15.) und Danijel Aleksic (25.). Der Anschlusstreffer von Luca Zuffi in der 89. Minute kam zu spät. Somit ziehen die Ostschweizer in der Tabelle an Basel vorbei, welcher neu nur noch auf Rang vier liegt.

«Das ist zu wenig»

Ein sichtlich enttäuschter Raphael Wicky fand nach dem Spiel im TV-Interview deutliche Worte: «Das geht natürlich nicht, dass wir so auftreten.» Vor allem die erste Halbzeit sei nicht gut gewesen. «Das ist zu wenig.»

Man dürfe dem Gegner nicht solche Tore schenken, so der Trainer des Meisters. «Zweimal haben wir dem Gegner den Ball einfach hingelegt.» Über den Kader, den er zur Verfügung hat, will sich Wicky nicht beklagen. «Wir haben zwar eins, zwei Junge Spieler auf dem Platz. Aber eigentlich hätten wir genügend Qualität auf dem Platz.»

Die kommenden Aufgaben für Wicky dürften nicht einfacher werden. Am Samstag reist der FC Zürich ans Rheinknie, dann folgt die Champions-League-Partie gegen Benfica Lissabon. Selbstvertrauen haben die Bebbi für diese Herkulesaufgaben heute jedenfalls nicht gesammelt. (cma)

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