DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Basels Pajtim Kasami, Edon Zhegrova und Silvan Widmer, von links, freuen sich ueber das 1:0 im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Servette FC im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 5. Dezember 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Basel darf jubeln – der FCB schlägt Servette und hält den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze. Bild: keystone

Kasami trifft, Lindner hält alles: Basel gewinnt attraktives Spiel gegen Servette



Dank einem Kopfballtor von Pajtim Kasami nach 51 Minuten erringt der FC Basel im vierten Heimspiel der Super-League-Saison den dritten Sieg. Servette enttäuscht trotz der 0:1-Niederlage keineswegs.

Die Basler dominierten in den ersten zehn Minuten und erzielten in dieser Zeit ein wegen Offsides - zu Recht - via VAR annulliertes Tor. Aber dann änderte sich das Bild sehr rasch. Nach dem Last-minute-Sieg gegen den FC Zürich am Mittwoch spielten die Genfer befreit auf. Allein der französische Stürmer Grejohn Kyei, der in Genf nur mühsam Fuss gefasst hatte, hätte die Zuschauer bestens unterhalten - nicht nur mit einer Direktabnahme aus spitzem Winkel, die an die Oberkante der Latte klatschte.

Servettes Trainer Alain Geiger nach dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Servette FC im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 5. Dezember 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Alain Geigers Servette blieb trotz einer starken Leistung ohne Punkte. Bild: keystone

Trainer Alain Geiger löste die personellen Not in Servettes Defensive, indem er Gaël Ondoua aus dem Mittelfeld in die Innenverteidigung beorderte. Es zahlte sich aus, denn die Servettiens wurden mit den Basler Versuchen immer besser fertig - sieht man vom Gegentor nach einem Corner von Valentin Stocker ab. Ondoua wird aber am Mittwoch im Nachtragsspiel in Vaduz fehlen, weil er sich in Basel die vierte Verwarnung einhandelte.

Vor allen in der ersten Halbzeit war der temporeiche Match sehr unterhaltsam und gefällig. Ein Unentschieden, etwa ein 2:2, hätte das Geschehen am besten wiedergegeben.

Basels Trainer Ciriaco Sforza wird sich fragen müssen, ob er nicht an Goalie Heinz Lindner festhalten will, auch wenn Djordje Nikolic nach seinem Coronavirus-Fall wieder einsatzfähig sein wird. Linder zeigte auch gegen Servette nicht nur eine fehlerfreie, sondern eine hervorragende Leistung. Dreimal verhinderte Lindner mit tollen Reflexen und Paraden sicher scheinende Tore, so gegen einen Abschluss von Schalk aus kurzer Distanz beim Stand von 1:0. Dank dem Österreicher liess der FCB in neunten Meisterschaftsspiel erstmals kein Gegentor zu.

Servettes Grejohn Kyei, links, im Kampf um den Ball gegen Basels Pajtim Kasami, rechts, im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem Servette FC im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Samstag, 5. Dezember 2020. (KEYSTONE/Georgios Kefalas)

Bild: keystone

Basel - Servette 1:0 (0:0)
SR Dudic.
Tor: 51. Kasami (Stocker) 1:0.
Basel: Lindner; Widmer, Cömert, Klose, Petretta; Marchand (61. Von Moos), Frei; Zhegrova (84. Pululu), Kasami, Stocker (93. Van der Werff); Cabral.
Servette: Frick; Sauthier (69. Diallo), Rouiller, Ondoua, Severin; Cespedes (59. Imeri); Valls, Cognat; Stevanovic, Kyei (59. Koné), Schalk (69. Fofana).
Bemerkungen: Basel ohne Xhaka, Jorge (beide verletzt), Zuffi, Nikolic (beide rekonvaleszent) und Padula (krank). Servette ohne Sasso, Alves, Mendy, Henchoz (alle verletzt) und Clichy (noch nicht spielberechtigt). 29. Schuss von Kyei an die Oberkante der Latte. 90. Lattenschuss Stocker. Verwarnungen: 11. Widmer (Foul), 19. Kyei (Foul), 42. Ondoua (Foul), 45. Sauthier (Foul), 63. Cabral (Foul), 74. Klose (Foul), 79. Imeri (Foul), 79. Frei (Foul), 85. Valls (Ballwegschlagen).

Die Tabelle:

(dab/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die teuersten Zu- und Abgänge der Schweizer Top-Klubs

1 / 26
Die teuersten Zu- und Abgänge der Schweizer Top-Klubs
quelle: keystone / patrick b. kraemer
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Betrinken und Beklagen mit Quentin

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Viel zu lange mussten Sie um Anerkennung kämpfen – ein offener Brief an Vladimir Petkovic

Der Trainer der Schweizer Nati steht vor einem Wechsel in die Ligue 1 in Frankreich. Nach sieben Jahren geht er beim SFV von Bord. Zeit für einen offenen Brief an den Mann, der die Schweiz sieben Jahre lang betreut und in den EM-Viertelfinal geführt hat.

Sehr geehrter Vladimir Petkovic,

Als Sie vor gut zwei Wochen aus St.Petersburg zurück nach Zürich reisten, sind die Schweizer Nati-Fans am Flughafen Kloten gestanden, haben gejubelt, um Autogramme und Selfies gebeten. Menschen haben sich umarmt, gelacht, waren euphorisch, so wie in den Tagen zuvor schon. Alles dank den Auftritten Ihrer Fussballer an dieser EM. Als Chef der Nati haben Sie die Schweiz mitgenommen auf eine besondere Reise. Die Bilder dieser Gesichter voller Emotionen sind …

Artikel lesen
Link zum Artikel