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United States' Megan Rapinoe, left, talks to her teammate Alex Morgan, right, after winning the Women's World Cup final soccer match between US and The Netherlands at the Stade de Lyon in Decines, outside Lyon, France, Sunday, July 7, 2019. (AP Photo/Alessandra Tarantino)

Megan Rapinoe und Alex Morgan sind die Vorkämpferinnen in der Gender-Debatte im Frauen-Fusball. Bild: AP

«Equal-pay»-Debatte: US-Verband zahlt Frauen-Nationalteam mehr als den Männern



Der Fussballverband der USA hat nach eigenen Angaben dem Nationalteam der Frauen in den vergangenen Jahren mehr Geld zukommen lassen als den männlichen Kollegen.

Der US-Verbandspräsident Carlos Cordeiro teilte in einem Brief mit, dass die Frauen-Nationalmannschaft zwischen 2010 und 2018 insgesamt 34.1 Millionen Dollar (knapp 34 Millionen Franken) an Gehalt und Spielboni erhalten habe. Den Männern wurden in diesem Zeitraum lediglich 26.4 Millionen Dollar bezahlt. In diesen Leistungen sind keine Gelder enthalten, die nur Frauen zum Beispiel für die Gesundheitsversorgung bekommen.

28 US-Nationalspielerinnen hatten im März eine Bundesklage auf «institutionalisierte geschlechtsspezifische Diskriminierung» eingereicht und eine ungerechte Entschädigung im Vergleich zu den Männern moniert. Unter anderem hätten die Frauen nur 15'000 Dollar Prämie für das Erreichen der WM-Endrunde 2015 bekommen, die Männer dagegen im Jahr 2014 55'000 Dollar pro Spieler. Beide Seiten haben sich inzwischen daraufhin geeinigt, eine aussergerichtliche Lösung des Konflikts anzustreben.

Auch wenn die erfolgreicheren Frauen, die zuletzt bei der WM in Frankreich zum vierten Mal den Titel geholt hatten, in den letzten acht Jahren laut dem Verband mehr verdient haben, so seien die Männer beim Umsatz erfolgreicher, heisst es beim amerikanischen Verband.

Fans fordern an WM gleiche Bezahlung:

«Equal-pay»-Rufe auch an der Parade:

Während die Frauen zwischen 2009 und 2019 bei insgesamt 238 ausgetragenen Spielen 101.3 Millionen Dollar generiert hatten, kamen bei den Männern im selben Zeitraum 185.7 Millionen Dollar in 191 Spielen zusammen.

Molly Levinson, Sprecherin der US-Frauen, nannte den Brief in einer ersten Reaktion «einen traurigen Versuch des Verband, die überwältigende Welle der Unterstützung zu unterdrücken, welche die US-Frauen zuletzt erhalten haben». Der Verband habe zuvor wiederholt zugegeben, dass die Frauen nicht gleich bezahlt würden.

Ein Vergleich der Entschädigung zwischen den beiden US-Teams ist generell schwierig, da sie auf unterschiedlichen Tarifverträgen beruht. Zum Beispiel haben die Spielerinnen des Frauenteams ein Grundgehalt, während die Männer nach Spielen und Leistung bezahlt werden. (pre/sda)

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81
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    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 30.07.2019 15:04
    Highlight Highlight Auf zum Männerstreik!
    Es wird Zeit, dass wir die matriarchalen Machtstrukturen in unserer Gesellschaft aufbrechen!
    😂🤣
    • trio 30.07.2019 16:07
      Highlight Highlight Geh doch! 🙄
  • *sharky* 30.07.2019 14:36
    Highlight Highlight Finde den Artikel im Tagi viel klarer, dann müssten auch die Gralshüter des Männer-Fussballs nicht so hyperventilieren;

    - In einer Mitteilung schrieb Molly Levinson: «Der US-Verband hat mehrfach zugegeben, dass die Frauen nicht gleichwertig bezahlt werden. Und dass er nicht findet, die Frauen sollten gleich viel verdienen.» In den im offenen Brief veröffentlichten Zahlen seien die Löhne aus der US-Frauenliga einfach miteinbezogen, «um die Summe künstlich aufzublasen». -

    https://www.tagesanzeiger.ch/sport/fussball/verdienen-die-usfussballerinnen-wirklich-mehr-als-die-maenner/story/12023243
    • LeChef 30.07.2019 15:48
      Highlight Highlight So wie ich das verstehe, sind das einfach die Gelder, die der Verband direkt an die Spieler ausschüttet. Bei den Frauen scheinen die Clublöhne eben auch vom Verband subventioniert zu werden, was bei den Männern nicht der Fall ist. Insofern wäre der Vergleich dann doch zulässig.

      Möglicherweise liege ich ja falsch, aber vielleicht kennt sich hier jemand besser mit der Finanzierungsstruktur aus?
    • Hupendes Pony 30.07.2019 16:05
      Highlight Highlight ... die Löhne sind einberechnet weil der Verband die Löhne bezahlt. Es ist ein garantiertes Gehalt was die Frauen erhalten, was die Männer nicht haben.. darum ist es auch legitim die Löhne hier mit einzurechnen.

  • LeChef 30.07.2019 13:37
    Highlight Highlight So viele wundern sich, dass die Amerikaner Trump gewählt haben. Nun, wenn die Demokraten auf Themen wie das oben beschriebene setzen, wundert mich gar nichts mehr. Amerika ist völlig verrückt geworden, und Trump ist nur eines der vielen Symptome.
  • aglio e olio 30.07.2019 12:22
    Highlight Highlight Die Frauen haben sich wohl besser verkauft und härter verhandelt.
    Also alles in Butter, oder?
    ;)
    • trio 30.07.2019 14:10
      Highlight Highlight Von wo kommen den diese Blitze. Das war doch bis jetzt immer die Antwort auf den Lohnunterschied. Ich kapiers nicht. 😂
  • Mutzli 30.07.2019 11:38
    Highlight Highlight Ist interessant, wie bisher niemand auf das Statement der Sprecherin der Frauenmannschaft eingegangen ist.

    Hätte freilich auch im Artikel besser platziert und z.B. ausgeschrieben werden können, aber jänu.

    Gemäss Molly Levinson sind die Zahlen von C. Corderio schlicht falsch: So wird bei den Frauen deren Gehalt in der Frauenliga einfach zu ihrer Nati-Team Vergütung dazuberechnet, bei den Männern aber nicht.

    Die Forderung der Frauen sei auch nie einfach "mehr Geld" gewesen, sondern die exakt gleiche Zahl- & Bonistruktur wie bei den Männern. Equal Opportunity also, nicht equal outcome.
    • Bits_and_More 30.07.2019 12:41
      Highlight Highlight Und nochmal, Löhne / Boni / Prämien hängen in erster Linie vom Umsatz ab. Man kann ja nicht mehr Geld in Form von Löhnen ausbezahlen, als eingenommen wird.
    • Mutzli 30.07.2019 13:17
      Highlight Highlight 1/2 Analyse vom US-Sportportal Deadspin:"Cordeiro uses some funky accounting to disingenuously make the case that actually the women are paid more. His first item of business is to move the target: instead of discussing actual pay, he moves to guaranteed pay; instead of pay per national team appearance, he moves to national team pay plus club salary. Since the USWNT negotiated for guaranteed base salaries in their CBA, and since the USSF contributes financially to the NWSL, Cordeiro argues that a women’s soccer player earns more in USSF cash than a men’s soccer player is guaranteed to make."
    • Mutzli 30.07.2019 13:24
      Highlight Highlight 2/2 Quelle: https://deadspin.com/u-s-soccer-releases-dubious-numbers-to-refute-claims-o-1836807100

      Ziemlich durchsichtige und unredliche Zahlenjongliererei also anscheinend.

      Wäre so ziemlich, wie wenn in unserer Nati z.B. Djibril Sow der YB-Lohn dazugezählt würde, aber Xherdan Shaqiri der von Liverpool nicht.
      Um dann zu argumentieren, dass Shaqiri pro gewonnenem Spiel einen höheren Bonus bekommen muss, da er ja sonst einen schlechteren Lohn hätte als Sow.

      @Bits_and_More
      Ist ja kein Widerspruch zu dem was ich geschrieben habe? Die Frauen wollen ja einfach das gleiche Berechnungssystem.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tonii 30.07.2019 11:33
    Highlight Highlight Gelder generieren hat mit Nachfrage zu tun. Wenn jemand den Sport sehen will gibts Werbeverträge, Fernsehverträge, Ticketeinnahmen usw. Wenn der Sport nicht allzuviele Zuschauer anzieht (Frauen WM vs. Männer WM) spielen die Beziehungen nicht die geringste Rolle. Der Markt diktiert die Preise. Kann man Kapitalismuskritisch sehen, hat jedoch nix mit Gendergap zu tun.
  • Drank&Drugs 30.07.2019 11:10
    Highlight Highlight Die US-Damen generieren 425'630 Dollar Umsatz pro Spiel, bei den US-Herren sind es 972'251 Dollar. Gemäss diesem Artikel erhalten aber die Herren weniger Prämien, obwohl sie pro Spiel mehr als doppelt soviel Umsatz wie die Damen generieren.

    Müssten da jetzt nicht die Herren eine «Equal pay»-Debatte starten? #meinjanur
  • Tentin Quarantino 30.07.2019 10:56
    Highlight Highlight Da die US-Frauen seit 2010 zweimal Weltmeister, zweimal CONCACAF-Sieger und einmal Olympiagold geholt haben (34.1 Mio $) (während die US-Männer im selben Zeitraum nur zweimal CONCACAF-Sieger wurden(26.4 Mio $), ist der Aufschrei von wegen Sexismus einfach unter aller Sau.

    Wären Sie nicht erfolgreich, hätten Sie gleich oder sogar weniger als die Männer verdient.

    Wo das Problem liegt hab ich gefragt
    • almlasdn 30.07.2019 15:52
      Highlight Highlight Scheisse, wollte Herz geben.
    • Tentin Quarantino 30.07.2019 16:52
      Highlight Highlight Ist oke, ging wohl 6 anderen auch noch wie dir 😉
  • I don't give a fuck 30.07.2019 10:33
    Highlight Highlight Keine Sorge, die Feministen werden auch hier vorschlagen, den Gehalt der Männer zu kürzen, damit sie maximal halbsoviel verdienen wie die Frauen, damit "Gleichberechtigung" herrscht ;)
    • aglio e olio 30.07.2019 12:23
      Highlight Highlight Wo ist das bereits passiert?
    • I don't give a fuck 30.07.2019 12:58
      Highlight Highlight Es geht darum, dass ein Grossteil der Bewegung nicht dafür kämpft, dass Frauen mehr kriegen, sondern dass Männer weniger bekommen, obwohl es schon gleich verteilt ist.
    • aglio e olio 30.07.2019 17:26
      Highlight Highlight Idgaf, seltsame Interpretation, wie ich finde. Mir z.B. kam noch nie unter, dass Männer weniger bekommen sollen. Hast du mal ein Beispiel parat?
  • Zecke 30.07.2019 10:26
    Highlight Highlight Die wurden ja auch Weltmeister…
    • Cédric Wermutstropfen 30.07.2019 13:24
      Highlight Highlight Das ist bei den Frauen aber auch viel einfacher für das US-Team. Abgesehen von den Amerikanerinnen gibt es nicht viele Profiteams. Die meisten anderen Frauen müssen nebenher noch arbeiten, sind also Amateurinnen. Dasselbe im Frauenhockey, wo i.d.R. auch bloss wenige Teams jeweils den WM-Titel unter sich ausmachen. Vermutlich auch in zahlreichen anderen Frauenmannschaftssportarten, die in einigen wenigen grossen Ländern genügend populär sind, sodass sich Profiteams bilden können. Unter den Frauen herrscht also eine sehr grosse Ungerechtigkeit, es wird nicht mit gleich langen Spiessen gefochten.
  • Kaspar Floigen 30.07.2019 10:21
    Highlight Highlight Relativ gesehen hat internationaler Frauenfussball die höhere Wachstumsquote als internationaler Männerfussball (ein weiter entwickelter Markt). Ein hoher Lohn kann als Investition in die Attraktivität des Fussballs angesehen werden, wodurch die zukünftigen Erfolge in diesem starken Wachstumsmarkt sichergestellt werden. Unter Umständen kann das langfristig zu einem besseren ROI als bei den Männern führen.
    • Hayek1902 30.07.2019 10:46
      Highlight Highlight Ich hoffe, du führst nie eine Firma.
    • Roman h 30.07.2019 11:11
      Highlight Highlight @kaspar
      Mal angenommen im 2019 spielt eine einzige Frau Fussball und im Jahr 2020 spielen 1000 Frauen Fussball.
      So ist es eine sehr hohe Wachstumsquote, unter dem Strich ist es zwar immer noch nichts aber super in der Statistik.
      Fakt ist
      Der normale Bürger schaut am liebsten den besten zu und das werden immer die Männer sein
    • Bruno S.1988 30.07.2019 11:30
      Highlight Highlight Woher kommt der höhere Lohn? Der lässt sich nämlich nicht natürlich durch hohe Einnahmen der Arbeitgeber finanzieren. Man muss es also Subventionieren. Ist ein privater Investor bereit in eine Sportart zu investieren die nur Athletinnen anzieht aufgrund des hohen Lohns und nicht wegen der natürlichen Faszination zum Sport? Oder soll es die Aufgabe des Staates sein, eine Sportart zu unterstützen die in der freien Marktwirtschaft nicht bestehen kann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gawayn 30.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Bleiben wir bei den wenigen Fakten die wir haben...

    Das Frauenteam hat die WM gewonnen.
    Die Männer waren nicht sehr erfolgreich.

    Auch ist das Frauenteam lange nicht so lange dabei wie das der Männer.

    Alles Andere ist WischiWaschi.
    Mehr Gelder generiert von was?
    Das steht da nirgends.

    Mehr verkaufte Tickets
    Mehr Werbe Einnahmen,
    Mehr Sende Zeit darüber die Kohle?

    Gelder generieren, hat mit Verträgen und Beziehungen zu tun. Auch was mehr gefällt.
    War nie eine Gender Frage oder der Leistung gewesen.
    • Drank&Drugs 30.07.2019 11:00
      Highlight Highlight Und was genau wolltest du uns damit sagen?
  • Lukas_01 30.07.2019 10:14
    Highlight Highlight Bei der WM kriegen die Frauen 13% des generierten Umsatzes, die Männer nur 8%. Also sind die Frauen im Vergleich zu den Männern überbezahlt. Der einzige Grund weshalb die Männer mehr verdienen ist weil WM der Männer attraktiver ist und somit mehr geschaut wird. (Quelle: Matt Walsh)
  • Bio Zitronensaft 30.07.2019 10:11
    Highlight Highlight Damals im Turnunterricht zählten „Fraue-Goal“ doppelt.

    Das wäre dich die Lösung aller Probleme 2019
  • Leckerbissen 30.07.2019 10:07
    Highlight Highlight Ich (Mann) besitze ein Unternehmen mit Gewinn um die TCHF 500, Frau besitzt Unternehmen in Konkurrenz zu mir und erwirtschaftet einen Gewinn von TCHF 100. Ist doch klar, wer mehr verdienen würde. Wirtschaft denkt nicht nach Geschlechtern, sondern nach Zahlen.

    Ich denke der Männerfussball generiert weltweit ein unsäglich höheres Geld als die Ladies.
  • Todesstern 30.07.2019 10:06
    Highlight Highlight Hört, hört 🧐
  • bcZcity 30.07.2019 09:57
    Highlight Highlight "Soccer" gilt bei vielen in den USA nach wie vor als Frauen-Sport. Würden einige Talente z.B nicht zum Football gedrängt und "Soccer" endlich richtig ernst genommen werden, würden auch die Männer in den USA endlich mal etwas reissen und die einheimische MLS müsste nicht immer wieder Fussball Rentner aus Europa und Südamerika durchfüttern, auch wenn grosse Namen durchaus Werbeträchtig sind.

    Die grössten US Talente springen dann auch schnell nach England oder Deutschland ab.

    Warum die Männer dennoch mehr Geld generieren wäre noch spannend. Trikot Verkäufe? Zuschauer?
    • Olmabrotwurst vs. Schüblig 30.07.2019 10:50
      Highlight Highlight Das gibt ein Blitz für die Falsche verwendung von dem Wort Fussball ;)
    • greeZH 30.07.2019 15:12
      Highlight Highlight Weil die Fussballfans in den USA trotz bescheidenem Erfolg lieber die Männer schauen.
    • bcZcity 30.07.2019 15:32
      Highlight Highlight @Olma
      Ich plappere nur die Yankees nach =)
  • andrew1 30.07.2019 09:56
    Highlight Highlight Ganz klar abzockerlöhne bei der leistung https://www.google.com/amp/s/www.cbssports.com/soccer/news/a-dallas-fc-under-15-boys-squad-beat-the-u-s-womens-national-team-in-a-scrimmage/amp/
    Die 14 jährigen buben bekommen wohl nicht mal taschengeld dafür. Von wegen gleiche leistung gleicher lohn.
  • Alnothur 30.07.2019 09:51
    Highlight Highlight 🤦‍♂️
  • Pablo Escobar 30.07.2019 09:50
    Highlight Highlight Los Männer auf die Strasse!
    • I don't give a fuck 30.07.2019 11:01
      Highlight Highlight Männerstreik
  • Nocciolo 30.07.2019 09:50
    Highlight Highlight Ich finde dieser Artikel ist sehr schlecht rechechiert. Wahrscheinlich haben die Frauen einfach viel erfolgreicher gespielt als die Männer und darum mehr Bonis kassiert. Wenn die Männer gleich erfolgreich gespielt hätten, hätten sie massiv besser verdient. Dort liegt ein Teil der Ungerechtigkeit und der zweite liegt wahrscheinlich an den Sponsoringverträgen, bei welchen die Frauen einfach schlechter abschliessen und so weniger Umsatz generieren. Am fairsten wären gemeinsame Verträge und das Geld wird gleichmässig verteilt. Erfolgsprämien werden dann ebenfalls gleich behandelt.
    • Guzmaniac 30.07.2019 10:15
      Highlight Highlight Dies wäre dann Quersubventionierung....und weshalb dies im Entertainmentbereich geschehen sollte, sehe ich definitiv nicht!
    • Bits_and_More 30.07.2019 10:21
      Highlight Highlight Beim ersten Teil stimme ich dir zu. Die Frauen waren erfolgreicher. Die Prämien hängen aber nicht vom Geschlecht ab, sondern vom generierten Umsatz (Ich kann nicht mehr Löhne zahlen, ohne mehr Umsatz zu generieren).

      Je mehr Leute ein Spiel schauen, desto höher der generierte Umsatz. Es müssten also gleich viele Leute Frauenfussball schauen, wie Männerfussball um gleich viel Umsatz generieren zu können. Und das lässt sich nun mal nicht erzwingen...
    • Chris69 30.07.2019 10:36
      Highlight Highlight Das ist jetzt einfach eine Behauptung von Dir...und wenn es so wäre, wäre es ja auch nur fair, weil die Männer eben mehr Umsatz generieren.
      Oder hat der Bonus einer Person in der Privatwirtschaft nicht auch damit zu tun, wie viel Gewinn die Firma erwirtschaften, wo er/sie arbeitet? Oder habe ich jetzt auch meinem Wirtschaftsstudium gar nix gelernt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Trompete 30.07.2019 09:49
    Highlight Highlight Ich dachte immer, es gehe um den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit? Welche Frau spielt auf dem Niveau eines C. Ronaldo, Leo Messi oder im Tor wie Gianluigi Buffon?

    Möchte sich Frau Rapinoe nicht einfach bei einem Männerteam einfinden? Vom Niveau her wäre es vermutlich die Challenge League in der Schweiz. Und wenn männliche und weibliche Weltmeister gleich viel verdienen sollen: Macht es wie ein Spieler im Casino, letztes Spiel, WM-Siegerinnen Frauen gegen WM-Sieger Männer um den gesamtem Batzen.
    • Hayek1902 30.07.2019 10:51
      Highlight Highlight ChL teams sind stärker. Das US Team hätte keine Chance gegen Aarau, GC oder Lausanne. Der Vergleich wäre eher in der 1. Liga anzusiedeln.
    • Chris69 30.07.2019 10:52
      Highlight Highlight Challenge League? Das meinst du jetzt nicht im Ernst. Höchsten 3. Liga und das ist jetzt nicht despektierlich gemeint. Aber ist einfach das Stärkeverhältnis. Aber um das geht es doch nicht. Frauen müssen sich nicht mit Männern im Fussball messen. Das ist nicht fair. Ihr Ziel muss es sein, mehr (und eben auch Frauen) Fans für ihre Sportart zu finden
  • Bruno Wüthrich 30.07.2019 09:47
    Highlight Highlight Die US-amerikanischen Frauen sind international viel erfolgreicher als die US-amerikanischen Männer. Eventuell werden sie deshalb etwas besser gefördert (Grundgehalt). Letztendlich geht es hier aber nur um das Geld, das der Verband dien Spielerinnen und Spielern bezahlt, und nicht darum, was diese insgesamt verdienen.
    Bei den Verbandszahlungen (und nur um diese geht es hier) muss der Markt nicht unbedingt spielen (mehr Umsatz = mehr Verdienst). Doch wenn es um den Gesamtverdienst geht, spielt der Markt eben schon. Das ist auch beim Tennis so. Preisgelder identisch, Gesamtverdienst? Na ja...
  • Scaros_2 30.07.2019 09:47
    Highlight Highlight Die Männer generieren mehr Umsatz weil mehr Menschen sich für Männer Fussball als Frauen Fussball interessieren.

    Das ist simple Wirtschaft.

    Die Frauen verdienen jedoch mehr gemäss Verband weil sie auch irgendwo erfolgreicher sind.

    Ich sehe das Problem nicht. Der Umsatz hängt mit dem Interesse zusammen. Die Einnahmen mit dem Erfolg.
    • JoJodeli 30.07.2019 10:20
      Highlight Highlight Ah sehr gut, wenigstens einer hat das System begriffen 💡
  • chicadeltren 30.07.2019 09:46
    Highlight Highlight Kleiner Tipp zur Umsatzsteigerung: die Leute wollen beim Fussball schauen Sport und nicht Politik sehen.
  • Macto 30.07.2019 09:45
    Highlight Highlight Hmmm... Ja, aber die Frauen werden wiederholt Weltmeisterinnen und die Männer schaffens teilweise nicht mal an die WM. Wären die Männer einmal Weltmeister geworden, dann wär hier die Rechnung eine ganz andere...
  • Quasi Modo 30.07.2019 09:38
    Highlight Highlight was hat das mit equal zu tun, wenn das eine Geschlecht mehr verdient wie das andere?
  • Chris69 30.07.2019 09:38
    Highlight Highlight habe ich jetzt das richtig verstanden. Die Männer haben weniger Geld als die Frauen gekriegt, obwohl sie mehr Umsatz generiert haben?
    Ist das jetzt nicht Geschlechterdiskriminierung umgekehrt?
    • inmi 30.07.2019 10:10
      Highlight Highlight Natürlich. Sowie in der Schweiz Frauen "streiken" gehen, obwohl sie weniger lange arbeiten müssen und länger leben.
    • trio 30.07.2019 14:18
      Highlight Highlight Umsatz bedeutet erstmal gar nichts. Um den Erfolg geht es!
  • JJTheBigDog 30.07.2019 09:34
    Highlight Highlight Naja, gilt in den USA Fussball nicht sowieso als Frauensport?
  • Adam Smith 30.07.2019 09:24
    Highlight Highlight Also die Männer generieren bei weitem mehr Umsatz und verdienen aber weniger? Wenn das nicht nach Sexismus schreit...Hier haben wir es schwarz auf weiss.
    • trio 30.07.2019 14:21
      Highlight Highlight Und was bedeutet das, mehr Umsatz? Seit wann hängt der Erfolg oder Gewinn vom Umsatz ab?
    • Adam Smith 30.07.2019 15:16
      Highlight Highlight @trio Es geht um den Verdienst der Spieler, das hat nichts mit Gewinn zu tun. Wenn ein Mitarbeiter mehr Umsatz als der andere Mitarbeiter erwirtschaftet, bezahlt man diesen besser.
  • Canalier 30.07.2019 09:23
    Highlight Highlight Am fairsten fände ich wenn man Frauen und Männer nicht mehr trennt beim Sport. Sollen die besten Menschen in einem Team spielen.
    Das wäre Gleichheit. Wenn wir das nicht so handhaben, müssen wir auch andere Unterscheidungen akzeptieren.
    • Laborchef Dr. Klenk 30.07.2019 09:41
      Highlight Highlight Während der Frauen-WM war auch Männer U19-WM. Es ist schwierig, diese zu vergleichen, aber in puncto Spieltempo, Präzision und Körpereinsatz waren die jugendlichen Männer deutlich weiter. Es gibt Sportarten, in denen Frauen gleichgut oder besser sind, diese lassen sich aber weniger gut verkaufen (bsp. Volleyball). Im Fussball sind die Leistungsdifferenzen zu gross, sodass kaum ein Team freiwillig auf eine Spielerin setzen würde.
    • Nonqi 30.07.2019 09:45
      Highlight Highlight Dann hättest du nur noch Männerfussball und irgendwann mal Quoten für Frauen in einem Team :)
    • RASL 30.07.2019 09:50
      Highlight Highlight Im Volleyball sind die Männer den Frauen ebenfalls überlegen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pümpernüssler 30.07.2019 09:20
    Highlight Highlight Das ist jetzt blöd für die Frauen 😅

Assaidi erzielt das frechste Tor des Jahres – dumm nur, dass es Abseits war

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