DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Einmal die Bestnote und drei missglückte Bewerbungen – die Nati-Noten gegen Finnland

Der 3:2-Sieg im Testspiel gegen Finnland rundet den geglückten Nati-Auftakt ins 2021 ab. Wer hat überzeugt beim dritten Erfolg innert zehn Tagen? Und wer muss damit rechnen, kein EM-Aufgebot zu erhalten? Lesen Sie unsere Einzelkritik.

etienne wuillemin / ch media



Die Noten der Schweizer Nati-Spieler gegen Finnland:

Petkovic: «Wir bleiben unseren Prinzipien treu»

Die Schweizer Nationalmannschaft startet mit drei Siegen aus drei Spielen perfekt ins EM-Jahr. Das 3:2 gegen Finnland bestätigt Vladimir Petkovic, dass auch der zweite Anzug ziemlich gut sitzt. «Nicht schlecht», gab der Nationaltrainer in den Katakomben des Kybunpark in St. Gallen als Antwort auf die Frage, wie er den ersten Zusammenzug in diesem reich befrachteten Länderspiel-Jahr bewerten würde – und lachte herzhaft. Für drei Siege in zehn Tagen hätte er natürlich unterschrieben, sagte der Schweizer Nationaltrainer.

Petkovic hatte allen Grund zur Zufriedenheit. Auch wenn beim 3:2 gegen Finnland nicht alles funktionierte, das Positive überwog. «Einige Spieler bringen mich in Schwierigkeiten», sagte Petkovic. «Und ich hoffe, dass einige mit ihren Leistungen in den nächsten Wochen in ihren Klubs mich noch mehr in Schwierigkeiten bringen werden.»

Von der zweiten Garde, der Petkovic gegen Finnland viel Einsatzzeit gewährte, vermochten einige im Kampf um einen Platz im EM-Kader Punkte zu sammeln. Mario Gavranovic und Ruben Vargas schossen je ein Tor, Christian Fassnacht bereitete die beiden Treffer zur Wende vor, die Abwehr mit Eray Cömert und Loris Benito funktionierte bis auf wenige Ausnahmen gut. «Die Schweizer haben gezeigt, welche grosse Menge an qualitativ guten Spielern sie haben», sagte Finnlands Trainer Markku Kanerva.

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

Am meisten freute sich Petkovic über die Art und Weise, wie die Mannschaft trotz der vielen Wechsel in der Formation gespielt hat. «Wir sind unseren Prinzipien treu geblieben», so der Tessiner. Die Mannschaft akzeptiere und lebe diese. «Die Ideen sind eingeimpft - und wir versuchen diese, weiter zu pflegen.» Das Verhalten vor den beiden Gegentoren bezeichnete er als «etwas naiv», für die gelegentlich fehlende Abstimmung hatte er aber ein gewisses Verständnis.

Bis am 1. Juni muss Petkovic entscheiden, welche 23 Spieler er für die EM nominieren wird. 18 hätten etwas grössere Chancen, sagte der Nationaltrainer, dahinter sei es bis zur Nummer 30 sehr ausgeglichen. «Ich muss auch schauen, wer mit wem zusammenpasst.» Die mögliche Idee der UEFA, die Kader aufgrund des chargierten Kalenders wegen der Coronavirus-Pandemie auf 25 Spieler aufzustocken, würde Petkovic befürworten. Der eine oder andere Härtefall würde ihm damit wohl erspart bleiben. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Rekordspieler der Schweizer Nati

Schweizer Nationalspielerinnen über Rassismus

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Erdogans Affront gegen EU-Chefin von der Leyen schlägt hohe Wellen

Für EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen blieb beim Treffen mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan kein Stuhl übrig. Sie musste abseits auf dem Sofa Platz nehmen.

Staatsbesuche sind protokollarisch bis ins Kleinste durchgeplant. Auf jedes Detail wird geachtet. Vor allem, wenn es sich um diplomatisch so heikle Reisen handelt, wie der gestrige Besuch von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und EU-Ratspräsident Charles Michel beim türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan.

Es gibt den Streit um die Flüchtlinge und das angespannte Verhältnis zu Griechenland. Dazu sorgte Erdogan kürzlich für einen Eklat, als er sein Land aus der …

Artikel lesen
Link zum Artikel