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Chelsea's head coach Thomas Tuchel reacts during the English Premier League soccer match between Chelsea and Wolverhampton Wanderers at Stamford Bridge Stadium in London, England, Wednesday, Jan. 27, 2021. (Richard Heathcote/Pool via AP)

Tuchel präsentierte sich in seiner Coaching Zone wie gewohnt sehr aktiv. Bild: keystone

Tuchel knackt bei Chelsea-Debüt gleich einen Rekord – doch das Wichtigste fehlt



Thomas Tuchel muss sich bei seiner Premiere als Chelsea-Trainer mit einem Remis zufriedengeben. Nach dem 0:0 gegen die Wolverhampton Wanderers war der Nachfolger von Klubikone Frank Lampard aber trotzdem zufrieden, denn seiner Mannschaft konnte er nach dem Spiel fast nichts vorwerfen.

Tuchel und sein Team knackten gar zwei Rekorde: Chelsea hatte am Ende 78,9 Prozent Ballbesitz und schlug 820 erfolgreiche Pässe – beides Bestwerte bei einem Trainerdebüt in der Premier League. Doch das Wichtigste fehlte: Trotz 14:4 Abschlüssen zappelte der Ball nie im Netz. Die «Blues» dominierten nur bis zum Strafraum, danach fiel ihnen erstaunlich wenig ein.

«Der Einsatz hat gestimmt», lobte Tuchel nach Schlusspfiff dennoch. «Ich glaube, wir hatten 16 Balleroberungen im letzten Drittel. Schade, dass keine Fans da waren. Ich denke, sie hätten bei vielen unserer Halbchancen helfen können. Vielleicht hätten wir dann das eine Tor gemacht, das uns die Räume ein bisschen mehr öffnet.»

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Tuchel im Post-Match-Interview. Video: streamable

Tuchel liess seine neue Mannschaft in einer offensiven 3-2-4-1-Formation auflaufen, verzichtete dabei aber überraschend auf die Flügelflitzer Timo Werner und Christian Pulisic. Stattdessen kriegten Kai Havertz und Callum Hudson-Odoi den Vorzug, die sich gegen die tiefstehenden «Wolves» aber extrem schwer taten.

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Havertz vergibt kurz vor Schluss die beste Chelsea-Chance. Video: streamable

Tuchel ist sich natürlich bewusst, dass von ihm mehr erwartet wird, als die Ballbesitzwerte seiner Mannschaft nach oben zu schrauben. «Wenn man bei Chelsea unterschreibt, dann weiss man, dass es um Titel geht. Aber man muss realistisch bleiben, es liegen jede Menge Mannschaften und Punkte zwischen uns und dem vierten Platz.» Momentan liegt Chelsea auf Rang 8 mit fünf Zählern Rückstand auf einen Champions-League-Platz.

Für Tuchel ist der Titel «weit weg»:

Tuchel schaut nach seinem Debüt aber ohne grosse Sorgen in die Zukunft: «Wir haben hart gearbeitet und nie die Intensität verloren. Ich hatte nicht erwartet, dass wir nach einer Trainingseinheit und zwei Team-Meetings auf diesem Level sind», resümierte der Chelsea-Trainer, der zum Schluss auch noch eine versteckte Warnung an die Konkurrenz sandte: «Wenn das unser Auftakt war, bin ich gespannt, wo wir noch landen werden.» (pre)

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