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Trotz starken Skorerwerten nicht von allen respektiert: ManUnited-Star Bruno Fernandes.
Trotz starken Skorerwerten nicht von allen respektiert: ManUnited-Star Bruno Fernandes.Bild: keystone

Twitter-User disst Bruno Fernandes – und FIFA-Hersteller EA fällt voll darauf rein

06.10.2021, 10:5006.10.2021, 13:18

Bruno Fernandes von Manchester United ist ein Weltklasse-Spieler – in 90 Partien für die «Red Devils» hat der Portugiese schon 44 Tore erzielt und 28 weitere vorbereitet. Dennoch wird der 27-Jährige gerne mal verspottet. Ihm wird nachgesagt, dass er gegen grosse Teams jeweils schwach spielt.

In Anspielung darauf erlaubte sich User Hendostani Bhow auf Twitter einen Scherz. Er verfasste einen – nicht ganz ernst gemeinten – Aufruf an den Account des Videogame-Herstellers EA, mit der Bitte, Bruno Fernandes bei FIFA doch zu reparieren.

«Bitte helft mir, @EASPORTSFIFA, ich habe kürzlich Bruno Fernandes für mein Ultimate Team gekauft. Er scheint sehr gut zu funktionieren, wenn ich gegen ein Team spiele, dessen Ranking tiefer ist als meines. Aber sobald ich gegen ein besseres Team spiele, verschwindet er vom Platz. Könnt ihr das in Ordnung bringen? Vielen Dank.»

Die meisten Twitter-User verstanden den Gag – nicht aber FIFA-Herausgeber EA. Der Game-Hersteller nahm die Beschwerde besorgt zur Kenntnis und richtete sich mit einer entschuldigenden Nachricht inklusive Verweis an die Support-Adresse an Bhow.

«Hallo Hendostani, vielen Dank, dass du uns kontaktiert hast. Ich entschuldige mich für die späte Antwort. Es tut mir leid, dass du einen Bug in FIFA 22 vorgefunden hast, der Bruno Fernandes verschwinden lässt, wenn du gegen bessere Teams spielst.»

Bhow bedankte sich daraufhin artig und präzisierte sein Anliegen, es komme bei besser klassierten Teams jeweils folgende Fehlermeldung:

«Unglücklicherweise kann das Spiel nicht gestartet werden, da ‹Poono Penandes› ein Spieler ist, der am Ende ist.»

Ob den Twitter-Verantwortlichen von EA mittlerweile endlich klar wurde, dass der gemeldete Bug nicht existiert, ist nicht klar. Die Game-Hersteller verzichteten in der Folge auf eine weitere Antwort. (dab)

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