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ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS CARLOS BERNEGGER ZU GC ZURUECKKEHRT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- GC-Interimstrainer Carlos Bernegger, beobachtet leicht nervoes seine Mannschaft, beim Fussballspiel der Super League zwischen den Grasshoppers und dem FC Thun, am Sonntag, 5. Oktober 2003, auf dem Zuercher Hardturm. (KEYSTONE/Eddy Risch)

Bernegger war schon öfter bei GC, so wie hier im Jahr 2003, als er erstmals Cheftrainer war. Bild: KEYSTONE

GC feuert Trainer Tami und engagiert mit Bernegger einen alten Bekannten

Carlos Bernegger soll die Zürcher Grasshoppers vor dem Abstieg retten. Das teilt der Rekordmeister nach einer Krisensitzung mit. Gestern verlor GC gestern zuhause gegen Vaduz mit 1:2. Diese Pleite kostete Pierluigi Tami den Trainerjob.



Nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel des Jahres 2017 haben sich die Zürcher Grasshoppers von Trainer Pierluigi Tami getrennt. Der 55-jährige Tessiner hatte die Mannschaft im Januar 2015 als Nachfolger des Deutschen Michael Skibbe übernommen.

Der Grasshopper Trainer Pierluigi Tami beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Vaduz im Stadion Letzigrund in Zuerich am Samstag, 11. Maerz 2017.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

War mit seinem Latein am Ende: Pierluigi Tami. Bild: KEYSTONE

Der Neue ist ein alter Bekannter

Tamis Nachfolger wird vorerst bis Saisonende Carlos Bernegger. Der 48-Jährige war zuletzt in der Nachwuchsabteilung der Zürcher für die technische Ausbildung verantwortlich. Bereits von 2000 bis 2008 arbeitete er in diversen Funktionen für den Verein. Dreimal übernahm er interimistisch das Super-League-Team. Zuletzt war der argentinisch-schweizerische Doppelbürger als Headcoach beim FC Luzern tätig. Am 6. Oktober 2014 wurde er von den Zentralschweizern entlassen.

«Wir müssen mit neuen Ideen und mehr Enthusiasmus die kommenden Spiele angehen», wird GC-Präsident Stephan Anliker in einer Mitteilung zitiert. «Ich traue Carlos Bernegger beides zu.»

ARCHIV --- ZUR MELDUNG, DASS CARLOS BERNEGGER ZU GC ZURUECKKEHRT, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Luzern Trainer Carlos Bernegger beim Fussball - Cup 1/16 - Finalspiel FC Schaffhausen gegen den FC Luzern in Schaffhausen am Samstag, 20. September 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Zuletzt war Bernegger als Coach des FC Luzern in der Super League tätig. Bild: KEYSTONE

Den geschassten Pierluigi Tami lobte Anliker für seine menschlichen Qualitäten. Tami sei «der Gentleman unter den Schweizer Fussball-Trainern, ein Mann mit gutem Stil.» Man bedaure deshalb die Trennung «vom zuletzt glücklos agierenden Trainer».

Der Blick in den Tabellenkeller

Bild

srf

Nur ein Punkt in sechs Spielen

Nach den Abgängen starker Offensivkräfte wie Munas Dabbur, Yoric Ravet und Shani Tarashaj während oder nach der Saison 2015/16 fehlte der Mannschaft in den bislang 24 Runden dieser Super-League-Saison weitgehend die Durchschlagskraft. Mit dem Wegzug des schwedischen Führungsspielers Kim Källström kurz vor Beginn der Rückrunde kam es für die Zürcher noch schlimmer. Dabburs Rückkehr aus Salzburg konnte bisher nichts Entscheidendes bewirken. In sechs Spielen in diesem Jahr holte GC ein einziges, mageres Pünktchen.

Vor seinem Engagement in Niederhasli hatte sich Tami vor allem als Auswahltrainer einen Namen gemacht. Mit der Schweizer U21-Nati wurde er 2011 in Dänemark Vize-Europameister. Im gleichen Jahr wurde Tami zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt. (ram/sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Therealmonti 13.03.2017 01:56
    Highlight Highlight Das Problem bei GC war und ist nicht der Trainer. Das Problem ist die Führungsetage. CEO Huber weiss wohl selber nicht recht, wie er zu seinem Job gekommen ist und beweist mal für mal, dass er von Fussball keine Ahnung hat. Präsident Anliker, der Architekt aus Langenthal , dem es doch nur um Business im Grossraum Zürich geht und Georges Perego, verantwortlich für den Sportbereich, ein Weichspüler vor dem Herrn.
    • Forrest Gump 13.03.2017 12:42
      Highlight Highlight War lange überzeugt von Tami und fand er hat vor allem mit den Jungen sehr gut gearbeitet. Allerdings ist das Spielermaterial, das er aktuell zur Verfügung hat, nicht so schlecht, wie es hier gemacht wird. Beängstigend ist für mich, dass man auch nach so langer Zeit keine klare Handschrift gesehen hat. Zudem standen da Leute in der Startaufstellung, die so einfach nicht Super League tauglich sind (Brahimi, Pnishi, Lüthi), trotz Alternativen auf der Bank. Und zu guter letzt, war einfach keine Leidenschaft zu sehen. Das ist sicherlich auch die Schuld der Spieler, aber nicht nur.
  • GoonerCB 12.03.2017 22:07
    Highlight Highlight Aus den Fehlern gelernt und dann Bernegger geholt. :D

    Wenn man die besten Spieler immer wieder verkauft, bekommt man irgendwann die Quittung.
    • Mett-Koch 13.03.2017 00:30
      Highlight Highlight Ich halte von Tami viel.Als Trainer und als Mensch.Für mich ist er das (zurzeit sinnvolle) Bauernopfer einer total verfehlten Vereinsführung.
      Was soll das :D hinter deinem ersten Satz bedeuten?Bernegger war schon mehrfach erfolgreicher"Feuerwehrmann",nicht nur bei GC.Ihm scheint diese Aufgabe zu liegen und es macht den Anschein,dass er sie mag.
      Leider ist es so,dass GC die guten Nachwuchsspieler immer wieder verkaufen muss.Finanziell steht der Club schlecht.Ein Campus,welcher irgendwie finanziert werden muss und einen Präsidenten,welcher eine grosse Firma und hobbymässig 2 Proficlubs führt...
  • Tom B. 12.03.2017 19:12
    Highlight Highlight Als ob das die Probleme lösen würde...😁😁😁😁
    • Jol Bear 12.03.2017 19:51
      Highlight Highlight Die generellen finanziellen Probleme löst das nicht. Aber im Hinblick auf den möglichen Abstieg wird ein Zeichen gesetzt und mit dem Trainerwechsel auch die Spieler stärker in die Verantwortung gezogen. Es gibt keine Ausreden, jetzt ist "Gras fressen" angesagt...
  • exeswiss 12.03.2017 16:40
    Highlight Highlight das karusell dreht sich weiter :'D
    • Mett-Koch 13.03.2017 00:32
      Highlight Highlight Wie bei jedem Club. Auch bei Barcelona, Bayern, Basel und dem FCZ ist das der Fall 😉

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