DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bernegger war schon öfter bei GC, so wie hier im Jahr 2003, als er erstmals Cheftrainer war.
Bernegger war schon öfter bei GC, so wie hier im Jahr 2003, als er erstmals Cheftrainer war.Bild: KEYSTONE

GC feuert Trainer Tami und engagiert mit Bernegger einen alten Bekannten

Carlos Bernegger soll die Zürcher Grasshoppers vor dem Abstieg retten. Das teilt der Rekordmeister nach einer Krisensitzung mit. Gestern verlor GC gestern zuhause gegen Vaduz mit 1:2. Diese Pleite kostete Pierluigi Tami den Trainerjob.
12.03.2017, 16:1212.03.2017, 18:34

Nach der fünften Niederlage im sechsten Spiel des Jahres 2017 haben sich die Zürcher Grasshoppers von Trainer Pierluigi Tami getrennt. Der 55-jährige Tessiner hatte die Mannschaft im Januar 2015 als Nachfolger des Deutschen Michael Skibbe übernommen.

War mit seinem Latein am Ende: Pierluigi Tami.
War mit seinem Latein am Ende: Pierluigi Tami.Bild: KEYSTONE

Der Neue ist ein alter Bekannter

Tamis Nachfolger wird vorerst bis Saisonende Carlos Bernegger. Der 48-Jährige war zuletzt in der Nachwuchsabteilung der Zürcher für die technische Ausbildung verantwortlich. Bereits von 2000 bis 2008 arbeitete er in diversen Funktionen für den Verein. Dreimal übernahm er interimistisch das Super-League-Team. Zuletzt war der argentinisch-schweizerische Doppelbürger als Headcoach beim FC Luzern tätig. Am 6. Oktober 2014 wurde er von den Zentralschweizern entlassen.

«Wir müssen mit neuen Ideen und mehr Enthusiasmus die kommenden Spiele angehen», wird GC-Präsident Stephan Anliker in einer Mitteilung zitiert. «Ich traue Carlos Bernegger beides zu.»

Zuletzt war Bernegger als Coach des FC Luzern in der Super League tätig.
Zuletzt war Bernegger als Coach des FC Luzern in der Super League tätig.Bild: KEYSTONE

Den geschassten Pierluigi Tami lobte Anliker für seine menschlichen Qualitäten. Tami sei «der Gentleman unter den Schweizer Fussball-Trainern, ein Mann mit gutem Stil.» Man bedaure deshalb die Trennung «vom zuletzt glücklos agierenden Trainer».

Der Blick in den Tabellenkeller

srf

Nur ein Punkt in sechs Spielen

Nach den Abgängen starker Offensivkräfte wie Munas Dabbur, Yoric Ravet und Shani Tarashaj während oder nach der Saison 2015/16 fehlte der Mannschaft in den bislang 24 Runden dieser Super-League-Saison weitgehend die Durchschlagskraft. Mit dem Wegzug des schwedischen Führungsspielers Kim Källström kurz vor Beginn der Rückrunde kam es für die Zürcher noch schlimmer. Dabburs Rückkehr aus Salzburg konnte bisher nichts Entscheidendes bewirken. In sechs Spielen in diesem Jahr holte GC ein einziges, mageres Pünktchen.

Vor seinem Engagement in Niederhasli hatte sich Tami vor allem als Auswahltrainer einen Namen gemacht. Mit der Schweizer U21-Nati wurde er 2011 in Dänemark Vize-Europameister. Im gleichen Jahr wurde Tami zum Schweizer Trainer des Jahres gewählt. (ram/sda)

GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister

1 / 17
GC, Basel und? Diese Klubs wurden schon Schweizer Meister
quelle: keystone / paolo foschini
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Dominic Zwerger oder die Leiden des jungen «Montanara-Gretzkys»
Ambris Dominic Zwerger (25) ist der interessanteste Stürmer auf dem Transfermarkt und Biels Yannick Rathgeb (26) der interessanteste Verteidiger. Der eine leidet, der andere bleibt cool.

Wenn Trainer Luca Cereda nach dem 2:3 in Biel sagt, der Hockeygott habe Ambri nicht geholfen, dann sagt er einen Teil der Wahrheit. Tatsächlich hätte Ambri für eine grandiose Leistung in einem hochstehenden, intensiven Spiel einen Punkt verdient. Nach 39:09 war das 0:2 aus der Startphase wettgemacht und in einem spektakulären Schlussdrittel schien alles möglich.

Zur Story