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Der neuste Streich: Die Ronaldo-Statue im indischen Bundesstaat Goa.
Der neuste Streich: Die Ronaldo-Statue im indischen Bundesstaat Goa.bild: twitter

Cristiano Ronaldo erhält eine Statue in Indien – und sofort hagelt es Kritik

29.12.2021, 12:5329.12.2021, 13:49

Cristiano Ronaldo und Statuen – das ist so eine Sache. Im Dezember 2014 wurde in seiner Heimatstadt Funchal ein Bronze-Ebenbild des portugiesischen Star-Fussballers enthüllt, das vor allem durch ein pikantes Detail auffiel: Die Hose ist dort, wo sein bestes Stück sitzt, deutlich gewölbt.

Ronaldo bei der Einweihung seiner Statue in Funchal.
Ronaldo bei der Einweihung seiner Statue in Funchal.Bild: EPA LUSA

Anfang 2017 sorgte eine Büste des fünffachen Weltfussballers am Flughafen von Madeira für Aufsehen. Viel Ähnlichkeit hatte die Skulptur nämlich nicht mit CR7: seltsames Grinsen, schiefe Zähne, leichtes Schielen und ziemliche Pausbacken. Bald lachte die ganze Welt über die neue Ronaldo-Büste, Bildhauer Emanue Santos wurde mit Hohn und Spott nur so eingedeckt. Im Juni 2018 wurde die Büste schliesslich durch eine neue ersetzt.

Die viel kritisierte Ronaldo-Büste und Santos' zweiter Versuch.
Die viel kritisierte Ronaldo-Büste und Santos' zweiter Versuch.bild: imago-images.de

Im indischen Bundesstaat Goa wurde nun kurz vor dem Jahreswechsel das nächste metallene Abbild von Cristiano Ronaldo präsentiert. Die Statue ist zwar ziemlich gut gelungen, dennoch sorgte die Enthüllung sofort für Stunk.

Eigentlich sollte die Statue in der ehemaligen portugiesischen Kolonie die Liebe zum Fussball fördern und junge Menschen inspirieren, den Sport in neue Höhe zu führen, schrieb Michael Lobo, ein Minister des Bundesstaates Goa auf Twitter. Doch stattdessen gab es einen Tag nach der Einweihung der über 400 Kilo schweren Statue des portugiesischen Superstars Proteste mit schwarzen Flaggen vor Ort.

Die Kritiker forderten, dass besser lokale Fussballer hätten geehrt werden sollen, zumal mehrere ehemalige und aktuelle Mitglieder der indischen Nationalmannschaft aus Goa sind. Ausserdem sahen viele die Statue als Beleidigung an, weil sie ausgerechnet an den Feierlichkeiten zur 60-jährigen Unabhängigkeit von Portugal enthüllt wurde. «In diesem Jahr eine Statue eines portugiesischen Fussballers zu errichten, ist ein Sakrileg. Wir verurteilen das aufs Schärfste», zitierte die Nachrichtenagentur IANS einen Protestierenden.

Minister Lobo sagte zu IANS, dass diese Leute einfach Fussball hassen würden. In Indien ist Cricket zwar mit Abstand der populärste Sport, Fussball geniesst aber insbesondere in Goa über eine grosse Beliebtheit. Zudem sei die Statue, die rund 14'000 Euro gekostet hat, schon lange geplant gewesen. Wegen der Corona-Pandemie musste die Enthüllung aber immer wieder verschoben werden. (pre)

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