Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM START DER ERSTEN DEUTSCHEN FUSSBALL BUNDESLIGA AM FREITAG, 14. AUGUST 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL DER SCHWEIZER SPIELER UND TRAINER ZUR VERFUEGUNG - epa04631159 Augsburg's goalkeeper Marwin Hitz shoots a goal during the German Bundesliga soccer match between FC Augsburg and Bayer 04 Leverkusen at the SGL-Arena in Augsburg, Germany, 21 February 2015. (KEYSTONE/EPA/CARMEN DAMMASCHKE-GERSTMAYR)

Jetzt schon Legendär: Augsburg-Torhüter Marvin Hitz trifft in der Nachspielzeit gegen Leverkusen zum 2:2.  Bild: EPA DPA

Am Wochenende startet die Bundesliga: 11 Gründe, warum wir uns mehr darauf freuen als Philipp Lahm auf seinen Stimmbruch

Endlich ist es wieder soweit: Am Freitag startet die neue Bundesliga-Saison. Wir sagen dir, warum man sich das als Fussball-Fanatiker auf keinen Fall entgehen lassen darf.

Nik Dömer
Nik Dömer



Die Super League und die Premier League sind bereits in vollem Gange, nun startet auch das Spektakel in der höchsten deutschen Spielklasse endlich wieder. Und es gibt haufenweise Gründe, warum es sich lohnt, die Bundesliga dieses Jahr besonders intensiv mitzuverfolgen. 

1. Vier Schweizer Stammgoalies

Mit Yann Sommer (Gladbach), Bürki (Dortmund), Hitz (Augsburg) und Benaglio (Wolfsburg) dürften gleich vier Keeper aus der Schweiz mit einem Stammplatz rechnen. 

abspielen

Die besten Paraden von Bürki aus der letzten Saison.   YouTube/Batuhan K.

Bürki und Sommer gehören derzeit zu den besten Schlussmännern der Bundesliga. Aber auch Hitz und Benaglio liefern solides Handwerk ab. Marwin Hitz liess am 22. Spieltag der vergangenen Saison gegen Leverkusen sogar seine Torjäger-Fähigkeiten aufblitzen: 

abspielen

Hitz erzielt gegen Leverkusen den Ausgleich.  YouTube/bastian klose

2. Schweizer Feldspieler werden immer wichtiger

Mittlerweile spielen fast mehr Schweizer in der Bundesliga als in der Super League: 22 an der Zahl. Dabei haben nicht nur die Goalies eine wichtige Rolle, sondern auch die Feldspieler. 

abspielen

Rodriguez  – in Wolfsburg zum Star geworden. YouTube/WeLoveFootball

Akteure wie Ricardo Rodriguez (Wolfsburg), Xhaka (Gladbach), Schwegler (Hoffenheim), Seferovic (Frankfurt), Lustenberger (Berlin) und Djourou (Hamburg) sind mittlerweile wichtige Schlüsselspieler bei ihren Klubs. 

abspielen

Granit Xhaka – schoss für Gladbach in der Europa League diese feine Bude.  YouTube/WeLoveFootball

Auch Valentin Stocker (Berlin), Admir Mehmedi (Leverkusen), Fabian Schär (Hoffenheim), Fabian Frei und Josip Drmic (Gladbach) gehören bei ihren Vereinen zu den Hoffnungsträgern.  

3. Die Schweizer Trainer 

Lucien Favre hat Borussia Mönchengladbach zu einem Topverein geformt. Seit der Schweizer den Verein 2011 übernommen hat, feiern die Fohlen plötzlich Erfolge, die man sich zuvor in Gladbach noch nicht gewohnt war. In der vergangenen Saison landete Favre mit seinem Team auf dem 3. Platz und qualifizierte sich somit für die Champions League. Es ist die erste Königsklasse-Teilnahme der Vereinsgeschichte. 

12.07.2015; Moenchengladbach; Fussball Telekom Cup 2015 - Borussia Moenchengladbach - Hamburger SV; Trainer Lucien Favre (Gladbach) (Tim Groothuis/Witters/freshfocus)

Favre hat sein Team in die Champion League geführt.  Bild: Tim Groothuis/freshfocus

Der zweite Schweizer Trainer in der Bundesliga ist Mainz-Coach Martin Schmidt. Nicht viele hatten ihn vor seinem Engagement beim Karnevalsverein auf dem Schirm. Doch er schaffte es in der vergangenen Saison, die Mainzer aus dem Abstiegskampf zurück ins Mittelfeld zu führen. Man darf gespannt sein, was Schmidt in der neuen Saison gelingt. 

ZUM START DER ERSTEN DEUTSCHEN FUSSBALL BUNDESLIGA AM FREITAG, 14. AUGUST 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL DER SCHWEIZER SPIELER UND TRAINER ZUR VERFUEGUNG - epa04719568 Mainz head coach Martin Schmidt reacts during the German Bundesliga soccer match 1. FSV Mainz 05 vs FC Schalke 04 at Coface Arena stadium in Mainz, Germany, 24 April 2015. (KEYSTONE/EPA/TORSTEN SILZ)

Brachte den Erfolg zurück nach Mainz: Martin Schmidt. Bild: EPA DPA

4. Das Bayern-Kader

Die Liste aller Weltklassespieler bei Bayern München ist wohl länger als die Sorgenliste des FC Aarau. Mit Arturo Vidal und Douglas Costa haben die Bayern wiedermal ordentlich auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Das Monster-Kader der Münchner bereitet der Konkurrenz schlaflose Nächte. Man darf sich also auch in der kommenden Saison auf absoluten Spitzenfussball freuen. 

abspielen

Costa gibt im Bayern-Training eine Kostprobe seines Könnens.  YouTube/FC Bayern München

5. Die ausgeglichene Spitzengruppe hinter den Bayern

Natürlich sind die Münchner auch in der kommenden Saison absoluter Titel-Favorit. Bayern wird mit diesem Kader das Triple anvisieren wollen. Viel spannender als die Überlegenheit der Bayern ist jedoch der Kampf um die sonstigen Champions-League-Plätze. Mit Leverkusen, Gladbach, Dortmund und Wolfsburg spielen zurzeit gleich vier Vereine auf Augenhöhe. Ob einer der Klubs den Bayern in der Meisterschaft gar Paroli bieten kann, bleibt jedoch fraglich. 

Animiertes GIF GIF abspielen

Stellt Wolfsburg den Bayern auch diese Saison wieder ein Bein? quelle: ard

6. Vernünftige Spielzusammenfassungen

Es ist kein Geheimnis, die «Sportschau» ist unseren Schweizer Sportsendungen meilenweit voraus. Was gibt es Schöneres, als an einem Samstag bei Grill und Bier die Spielzusammenfassungen der Bundesliga auf ARD zu geniessen? 

abspielen

Werbung der Sportschau.  YouTube/Kalle Haverland

7. Die Fankurven und ihre Choreos

Was wäre die Bundesliga ohne ihre berüchtigten Fankurven, die immer wieder mit kreativen Choreos begeistern. Die Südtribüne in Dortmund hat ein Fassungsvermögen von 25'000 Fans und ist somit die grösste Stehplatzkurve Deutschlands. Immer wieder sorgt sie für absolute Gänsehaut-Stimmung, auch vor dem TV

abspielen

Gänsehaut pur: «Die gelbe Wand» beim Abschied von Klopp.  YouTube/Carsten Jan Nipkow

8. Trainer und ihre Probleme mit den Medien

Auch wenn die Sprüche von Jürgen Klopp in der neuen Saison sicher fehlen werden, so darf man sich sicher sein, dass es wieder genügend Gehässigkeiten, Lacher und schräge Momente an Pressekonferenzen oder in Interviews geben wird. Einen Vorgeschmack hat jüngst Pep Guardiola gegeben, aber auch Kloppo-Nachfolger Tuchel ist bekannt dafür, dass ihm schnell der Kragen platzen kann. 

abspielen

Trainer, Spieler und die Medien – nicht immer eine gute Kombination. YouTube/SPORT1

9. Der Abstiegskampf und das HSV-Bashing

Alle guten Dinge sind drei: Bundesliga-Sorgenkind HSV rettete sich jüngst schon zweimal in die Relegation. Beide Male sah es kritisch für den Hamburger SV aus, doch immer wieder konnten die Hanseaten den Kopf aus der Schlinge ziehen. Spektakulär war vor allem das letzte Rückspiel der vergangenen Relegation gegen Karlsruhe, bei dem sich der Dino erst in der Verlängerung retten konnte. 

abspielen

Der HSV fliegt gegen Jena aus dem Cup.  YouTube/Sportschau

Ob der HSV in diesem Jahr aus der Krise findet, bleibt höchst fraglich. Das Team von Labbadia hat zuletzt bei der Cup-Blamage gegen Viertligist Carl Zeiss Jena keinen stabilen Eindruck hinterlassen. Man kann also davon ausgehen, dass die Hamburger auch in diesem Jahr im Abstiegskampf involviert sind. 

10. Bierduschen und Meisteransprachen

Grosse Trainer, grosse Worte: Die Bayern-Meisterrede im Jahre 2010 von Louis van Gaal ist heute noch berüchtigt. Die meisterliche Bierdusche an der BVB-Pressekonferenz ebenfalls unbezahlbar. Bilder für die Ewigkeit auf die wir uns auch in der neuen Saison freuen.  

abspielen

Bei der Meisterrede 201 hat van Gaal wohl einen über den Durst getrunken.  YouTube/FC Bayern München

abspielen

Die Dortmund-Pressekonferenz wird von den Spielern gestürmt. YouTube/MoZidanBVB

11. Die Neulinge

Viel ist über Darmstadt und Ingolstadt noch nicht bekannt. Der FC Ingolstadt 04 durfte bisher noch nie in der höchsten Spielklasse mitmischen, SV Darmstadt 98 dagegen spielte bereits vor 33 Jahren in der Bundesliga. Die beiden Teams starten als absolute Underdogs in die neue Saison. Man darf gespannt sein, wie sich die Aufsteiger präsentieren werden. Eins weiss man ja bereits – feiern, das können sie: 

abspielen

Freudentaumel bei Darmstadt nach dem Aufstieg. YouTube/hrfernsehen

abspielen

Endlose Euphorie auch beim FC Ingolstadt 04.  YouTube/SPOX

Die Bundesliga im Zeitraffer – wie sich die Liga seit 1991 verändert hat

Kennst du schon die watson-App?

Über 150'000 Menschen nutzen bereits watson für die Hosentasche. Unsere App hat den «Best of Swiss Apps»-Award gewonnen und wurde unter «Beste Apps 2014» gelistet. Willst auch du mit watson auf frische Weise informiert sein? Hol dir jetzt die kostenlose App für iPhone/iPad und Android.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

8
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hubertus Goggi 12.08.2015 22:39
    Highlight Highlight Danke für Nr. 6, ändlich seits mal einä
  • Jol Bear 12.08.2015 18:39
    Highlight Highlight Der Fussball- und Bundesliga-Hype hat in den letzten Jahren in Deutschland enorm zugenommen. So schön das für die Fans ist, so stelle ich mir vor, dass das für solche Deutsche, die sich nicht für Fussball interessieren (wahrscheinlich eine kleine Minderheit, aber trotzdem) zunehmend lästig wird. Eine soziologische Untersuchung der Entwicklung und der Ursache für die Fussballeuphorie in Deutschland wäre sicher interessant. In England gibt's neben Fussball z.B. noch Cricket und Rugby, welche die Leute genauso faszinieren, in der Schweiz z.B. Eishockey.
    • Pana 12.08.2015 20:47
      Highlight Highlight In Deutschland gibts auch populäre Profiligen in Eishockey, Basketball, Handball und wohl noch weitere. Bezweifle, dass diese unter dem Fussball leiden. Ist doch schön, dass es so eine grosse Begeisterung für Sport gibt.
  • JJ17 12.08.2015 18:24
    Highlight Highlight Naja Aarau hat mit Sandro Burki zumindest ein ehemaliger Bayernspieler im Kader. Also Watson, Ball flach halten😀
    • JJ17 12.08.2015 21:18
      Highlight Highlight @Hayek1902 Ja leider wahr😔
      Aber morgen holen wir uns die 3 Punkte, nach einem Burki Hattrick😀
  • Pax Mauer 12.08.2015 17:57
    Highlight Highlight Sehr schön. Fehlt nur noch der Punkt, dass nun auch der Sonntagmorgen wieder für den " Doppelpass" reserviert werden kann. Trotz Wontis Abgang.
  • SVARTGARD 12.08.2015 17:21
    Highlight Highlight Fussball ick liebe Dir!
    Benutzer Bild
  • mastermind 12.08.2015 16:57
    Highlight Highlight Hihi, schöner Titel, made my day^^

Akanjis Revier

Wie ein Transfer im Fussball tatsächlich abläuft – und warum ihr nicht alles glauben dürft

Sommerzeit bedeutet für uns Fussballer auch immer Transferzeit. Wie wir in der Kabine über Wechselgerüchte sprechen, wie ich unseren Teenagern bei der Integration helfe und wie turbulent so ein Transfer tatsächlich abläuft, erzähle ich euch im heutigen Blog.

Es ist kaum möglich, nichts von den vielen Transfer-Gerüchten mitzubekommen. Manchmal begegne ich lustigerweise auch Meldungen, die mich selbst betreffen und ich kann euch sagen: Vieles ist einfach nur erfunden. Bevor ich zum BVB gewechselt bin, wurde ich mit praktisch jedem Bundesliga-Verein in Verbindung gebracht. Dabei gab es mit den meisten weder einen Kontakt geschweige denn eine Vereinbarung.

In diesem Winter wurde zum Beispiel geschrieben, dass mir Dortmund die Freigabe erteilt habe und …

Artikel lesen
Link zum Artikel