Manzambi schreibt mit Freiburg Geschichte +++ Auch Fischer mit Mainz im Viertelfinal
Europa League
Freiburg – Genk 5:1
Hinspiel 0:1
Der SC Freiburg steht zum ersten Mal in seiner 122-jährigen Vereinsgeschichte in den Viertelfinals eines Europacups. Die Breisgauer machen in der Europa League gegen Genk eine 0:1-Hypothek aus dem Hinspiel mit einem 5:1 wett.
Bereits nach 25 Minuten hatten die Freiburger, die mit den Schweizern Johan Manzambi und Bruno Ogbus antraten, das Resultat der Vorwoche durch Tore von Matthias Ginter und Igor Matanovic gedreht. Die Belgier egalisierten das Gesamtskore zwar vor der Pause.
Die Vorentscheidung brachte das unter gütiger Mithilfe der Gäste erzielte 3:1 durch Vincenzo Grifo. Der Treffer des Italieners war in doppelter Hinsicht historisch: Es war sein 106. Tor im Dress der Freiburger, womit er Nils Petersen als Rekordtorschützen des Klubs ablöste. Gleichzeitig brachte er die Breisgauer erstmals in die Viertelfinals der Europa League, nachdem man in den vergangenen drei Jahren zweimal an diesem Unterfangen gescheitert war. 2023 unterlag der SC Freiburg in den Achtelfinals Juventus Turin, 2024 West Ham United. Seinen Beitrag zu einer geruhsamen Schlussphase leistete auch Manzambi, der den vierten Freiburger Treffer mustergültig vorbereitete.
Conference League
Mainz – Sigma Olomouc 2:0
Hinspiel 0:0
Urs Fischer führt Mainz in die Viertelfinals der Conference League. Der Bundesligist mit dem Schweizer Trainer setzt sich gegen Sigma Olomouc dank einem 2:0-Heimsieg durch.
Nach einem torlosen Hinspiel war es Verteidiger Stefan Posch, der die Mainzer Fans mit seinem Treffer kurz nach der Pause erlöste. Der Österreicher, den Mainz im Winter von Como ausgeliehen hat, ebnete den in der Bundesliga abstiegsbedrohten Deutschen den erstmaligen Vorstoss in die Viertelfinals eines Europacups. Armindo Sieb sicherte den Sieg mit seinem Treffer kurz vor dem Ende. Silvan Widmer wurde nach 74 Minuten ausgewechselt.
AEK Athen – Celje 0:2
Hinspiel 4:0
In der Runde der letzten Acht steht auch AEK Athen mit Dereck Kutesa. Die Griechen, bei denen Kutesa während 52 Minuten zum Einsatz kam, verloren das Rückspiel gegen Celje zwar mit 0:2, zogen nach dem 4:0-Sieg im Hinspiel in Slowenien jedoch ungefährdet in die nächste Runde ein. (abu/sda)
