Sport
Challenge League

CEO Jimmy Berisha verlässt FC Schaffhausen, auch Sportdirektor Hodel weg

Nächster Knall in Schaffhausen: CEO Jimmy Berisha und Sportdirektor Marc Hodel gehen

25.02.2025, 13:1025.02.2025, 13:10

Beim FC Schaffhausen kehrt keine Ruhe ein. Nach dem Bekanntwerden eines Investorendeals mit einem nepalesischen Bierbrauers haben CEO Jimmy Berisha und Sportdirektor Marc Hodel den Verein verlassen. Berisha habe mit dem Deal schon nichts mehr zu tun gehabt und sei abgesägt worden, berichteten die «Schaffhauser Nachrichten».

In der Mitteilung des Challenge-League-Schlusslichts wird aber nicht von einer Entlassung geschrieben. Es heisst lediglich, dass Berisha sowie Hodel und der FC Schaffhausen per sofort getrennte Wege gehen würden. «Damit soll der Weg für neue Ideen und eine Neuausrichtung geebnet werden», teilt der FCS mit.

Neu seien Fitim und Boletin Hasani im Verwaltungsrat und würden den Klub auch operativ führen. Mit den beiden Brüdern aus der Baubranche verstand sich Ex-GC-Sportchef Berisha Medienberichten zufolge nicht gut, er stellte sich gegen den Verkauf der Aktien an die Hasanis. Fitim Hasani erklärten ausserdem kurz nach der Übernahme des Klubs vor wenigen Wochen, dass er und sein Bruder überrascht gewesen sei, wie viele Baustellen es im Klub gebe. «Jeden Tag haben wir wieder etwas Neues entdeckt, was die Situation nicht einfacher gemacht hat.»

Deshalb zieht sich die definitive Aktienübernahme vom bisherigen Besitzer Roland Klein noch immer in die Länge. «Das Aktienpaket wurde unterschrieben – aber die Übertragung war noch nicht möglich», sagte Fitim Hasani gemäss Blick.

Angeblich bräuchten die Hasanis zusätzliche finanzielle Mittel, um den Klub tatsächlich retten zu können. Deshalb die Verhandlungen mit dem nepalesischen Bierbrauer. Wann und ob dadurch beim FCS aber wirklich Ruhe einkehrt, bleibt aber weiter unklar. (nih)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Bombardierung Schaffhausens 1944
1 / 8
Bombardierung Schaffhausens 1944
Rund 50 grössere Brandherde mussten bekämpft werden. 67 Gebäude wurden komplett zerstört, rund 500 weitere beschädigt. (Bild: KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Walter Scheiwiller/Milou Steiner/Eugen Suter)
quelle: afp / jonathan nackstrand
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Mit Hybrid-Fahrzeug einfach über den Stau hüpfen
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
12 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12
Beney führt City in den Cupfinal – Xhemaili feiert Meistertitel
Die Übersicht zum aktuellen Geschehen in der Schweizer Women's Super League und der Blick auf die Leistungen einiger Nati-Spielerinnen in den ausländischen Ligen.
Am Freitag standen sich im Letzigrund der FC Zürich und Servette Chênois gegenüber – und damit die beiden Teams, die von 2018 bis 2024 alle Meistertitel unter sich ausmachten. Doch das Resultat fiel klar zu Gunsten von Servette aus. Die Qualifikationssiegerinnen gehen mit einem 4:0-Vorsprung in das Rückspiel am Freitag.
Zur Story