Beney führt City in den Cupfinal – Xhemaili feiert Meistertitel
Super-League-Playoffs
Am Freitag standen sich im Letzigrund der FC Zürich und Servette Chênois gegenüber – und damit die beiden Teams, die von 2018 bis 2024 alle Meistertitel unter sich ausmachten. Doch das Resultat fiel klar zu Gunsten von Servette aus. Die Qualifikationssiegerinnen gehen mit einem 4:0-Vorsprung in das Rückspiel am Freitag.
Nur leicht weniger klar gewannen die amtierenden Meisterinnen aus Bern gegen St. Gallen. Auswärts setzten sich die YB Frauen 3:1 durch. Die Ostschweizerinnen, die wegen eines Wechselfehlers von Basel im Viertelfinal-Rückspiel nachträglich zu Siegerinnen der ersten Playoff-Runde erklärt wurden, brauchen am Samstag auswärts mindestens zwei Tore, um eine Verlängerung zu erzwingen.
Auf-/Abstiegsrunde
Während in den Playoffs um den Titel gespielt wird, geht es für Luzern, Thun. Sion und Yverdon um den Klassenerhalt beziehungsweise den Aufstieg. Der Super-Ligist FC Luzern hat die Enttäuschung mit dem knappen Verpassen der Playoffs verdaut und alle drei bisherigen Spiele gewonnen. Dem FC Thun läuft es hingegen weniger rund. Gegen Yverdon und gegen Luzern verloren die Berner Oberländerinnen, nur gegen den FC Sion resultierte ein Sieg. Nun steht am Sonntag ein womöglich vorentscheidendes Spiel bevor: Auswärts gegen Yverdon, das zwei von drei Spielen gewann, braucht Thun einen Sieg, um weiter realistische Chancen auf den Klassenerhalt zu haben.
Beney führt City in den Cupfinal
Manchester City gewann gegen Chelsea und zog in den Cupfinal ein – auch dank Iman Beney. Die eingewechselte Schweizer Nationalspielerin assistierte in der 86. Minute beim 1:2-Anschlusstreffer und fünf Minuten später beim Ausgleich. Der Sieg über die amtierenden englischen Meisterinnen erfolgte schliesslich in der Verlängerung. Goalie Livia Peng blieb bei Chelsea 120 Minuten auf der Bank.
Xhemaili feiert Meistertitel
Die Frauen von PSV Eindhoven machen es den Männern gleich und sichern sich am zweitletzen Spieltag dank eines 2:0-Erfolgs über Den Haag den niederländischen Meistertitel. Riola Xhemaili war mit 13 Toren in 21 Spielen massgeblich an diesem Erfolg beteiligt. Gegen Den Haag brachte die 23-Jährige ihr Team bereits nach drei Minuten mit dem 1:0 auf die Erfolgsspur.
Pilgrim trifft gegen Benz
Seit letzter Woche steht die AS Roma in der italienischen Serie A bereits als Meister fest. Nun folgte für das Team von Alayah Pilgrim ein weiterer Sieg. Beim 3:0 gegen Sassuolo erzielte die in der zweiten Halbzeit eingewechselte Stürmerin das letzte Tor des Abends. Bei Sassuolo stand Noemi Benz im Tor, die im vergangenen Sommer vom FC Zürich nach Italien gewechselt hatte.
Andrade weiter in Topform
Lydia Andrade ist in der Bundesliga weiter in Form. Beim 2:1-Sieg gegen Hamburg traf die 27-Jährige zum 1:0. Für Andrade war es das dritte Tor im dritten Spiel.
Bienz trifft bei Niederlage
Auch Alena Bienz zählte in der Bundesliga an diesem Wochenende zu den Torschützinnen. Im Spiel gegen den VfL Wolfsburg konnte sie mit dem 2:3-Anschlusstreffer aber nicht die Wende einleiten. Mit dem SC Freiburg verlor sie die Partie schliesslich 2:4.
Glaser steigt mit Stuttgart auf
Der VfB Stuttgart steigt in die Bundesliga auf. Mit der Schweizerin Julia Glaser in der Startelf gewann das Team gegen die zweite Equipe des VfL Wolfsburg 4:1 und sicherte sich damit den Aufstieg. Glaser traf dabei zum zwischenzeitlichen 2:0. (abu/sda)
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