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Koebi Kuhn auf der Zuschauertribuene im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Zuerich und dem FC Sion, im Stadion Letzigrund in Zuerich, am Sonntag, 7. Februar 2016. (KEYSTONE/Nick Soland)

Köbi Kuhn als Zuschauer bei «seinem» FC Zürich im Februar 2016. Bild: KEYSTONE

Reaktionen: «Man hat einen Engel geschickt und bekommt einen Engel zurück»

Die Fussballschweiz trauert um Köbi Kuhn. Der langjährige Nationalspieler und -trainer ist im Alter von 76 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben.



Gianni Infantino, FIFA-Präsident:

ZU DEN MELDUNGEN, DASS BEI DER FIFA ETHIKKOMMISSION MEHRERE ANZEIGEN GEGEN FIFA-CHEF GIANNI INFANTINO EINGEGANGEN SEIEN, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 3. JUNI 2016, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  FIFA president Gianni Infantino gestures during a press conference in Bangkok, Thailand, 28 April 2016. EPA/RUNGROJ YONGRIT

Bild: EPA

«Er war nicht nur ein grossartiger Fussballer und Trainer, er war vor allem ein liebenswerter Mensch mit einem grossen Fussball-Herzen. Als eine der FIFA-Legenden war Köbi Kuhn an der WM in Russland im letzten Jahr unser Gast. Ja, das war er in der Tat, eine Legende! Und man weiss: bekanntlich sterben Legenden nie.»

quelle: fifa

Sepp Blatter, Ex-FIFA-Präsident:

FIFA president Joseph Blatter, left, speaks with Swiss coach Jakob Kuhn, right, before a gala football match Swiss Stars vs All Star Team, selected by FIFA, at the Swiss national exhibition, Expo.02, in Yverdon, Switzerland, Sunday, July, 14, 2002. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

«Er war ein ganz Grosser des Schweizer Fussballs und des FC Zürich. Wir sind alle sehr traurig und werden ihn nie vergessen.»

quelle: schweizer illustrierte

Alex Frei, Nati-Rekordtorschütze:

Switzerland's national soccer head coach Jakob

Bild: KEYSTONE

«In bin sehr betroffen und traurig. Er war eine sehr wichtige Bezugsperson in meinem ganzen Fussballerleben. Man hat einen Engel geschickt und bekommt einen Engel zurück.»

Ancillo Canepa, Präsident FC Zürich:

FCZ-Praesident Ancillo Canepa, der ehemalige Schweizer Nationaltrainer Jakob Koebi Kuhn und der ehemalige FCZ Spieler Fritz Kuenzli, von links, schauen ein Bild an anlaesslich der Verabschiedung von Jakob Kuhn am Freitag, 12. September 2008 auf der Fritschiwiese in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Bild: KEYSTONE

«Er war mein fussballerisches Idol. Er hat den FCZ während vielen Jahren geprägt und war hauptverantwortlich für die vielen sportlichen Erfolge in den 60er- und 70er-Jahren. Wir sind sehr traurig.»

quelle: fc zürich

Karl Odermatt, Ex-Nationalspieler, Freund und als FCB-Ikone Rivale zu Spielerzeiten:

Koebi Kuhn (links) und Karl Odermatt (rechts) wieder in Aktion in der

Bild: Keystone

«Es macht mich ganz fest traurig. Er fehlt mir. Das ist ein grosser Verlust für den Schweizer Fussball. Er war einer der grössten Spieler, den die Schweiz hatte.»

quelle: radio top

Gökhan Inler, Ex-Nationalspieler:

«Sie sind der Grund, wieso ich die Chance bekommen habe, erfolgreich für die Schweizer A-Nationalmannschaft Fussball spielen zu dürfen. Dafür werde ich Ihnen immer dankbar sein!»

quelle: twitter

Stephan Lichtsteiner, Nationalspieler:

Jakob

Bild: KEYSTONE

«Er war ein stets angenehmen Trainer. Es hat sehr Spass gemacht, unter ihm zu trainieren und zu spielen.»

quelle: sda

Christian Constantin, Präsident FC Sion:

«Ein guter Mensch, ein leidenschaftlicher, ruhiger Mann, der die Schweiz zu einem Land gemacht hat, das in der Welt des Fussballs etwas zählt. Ruhe in Frieden, Köbi!»

quelle: twitter

Pascal Zuberbühler, Ex-Nationalgoalie:

Swiss national team soccer coach Jakob Koebi Kuhn, right, speaks with Swiss national team soccer goalkeeper Pascal Zuberbuehler, center, and player Murat Yakin, left, at they hotel after the FIFA 2006 qualifying play-off second leg soccer match between Turkey and Switzerland, in Istanbul, Turkey, late Wednesday, November 16, 2005. Turkey won the match 4-2 but Switzerland advanced for the World Cup finals on away goals. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

«Ich bin sehr, sehr traurig. Ich bedanke mich bei ihm, für die unglaublich tolle Nati-Zeit. Es war fantastisch. Er wird für mich immer DER Nati-Trainer sein.»

quelle: Blick

Marco Streller, Ex-Nationalspieler:

Marco Streller, links, verletzte sich gestern im Training, konnte aber heute beim Spaziergang durch Bad Bertrich zusammen mit dem Nati-Coach Jakob

Bild: KEYSTONE

«Ich bin bestürzt und unglaublich traurig. Er war ein toller Trainer und wunderbarer Mensch, wir wären für ihn durchs Feuer gegangen. Ich hoffe, er ist jetzt wieder bei seiner Alice und seiner Tochter Viviane. Mein tiefstes Beileid.»

quelle: blick

Dominique Blanc, SFV-Präsident:

Le president du comite Ligue amateur de l’Association Suisse de Football, ASF, Dominique Blanc et candidat a la presidence de l’ASF pose pour le photographe ce lundi 6 mai 2019 a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

«Für uns war er eine Ikone, auch ausserhalb des Spielfelds. Köbi Kuhn hat unseren Fussball und seine Werte ausgestrahlt. In einem gewissen Sinne standen ihm alle nahe. Wir danken ihm aus tiefstem Herzen dafür, was er für unseren Sport geleistet hat.»

quelle: sfv

Aus dem Nachruf von Fredy Wettstein im Tages-Anzeiger:

«Alle hatten ihn gern. Vielleicht auch, weil er durch und durch Schweizer war und verkörperte, was in diesem Land so sehr geschätzt wird. Nicht auffallen, um auffallen zu wollen, sich nicht in den Vordergrund schieben, zwar überzeugt sein von dem, was man will, aber nicht blenden damit. Sein Gesicht strahlte vieles aus, eine ansteckende Ruhe, eine gewisse Demut, etwas Melancholie, auch Bescheidenheit, es war ein liebes Gesicht, vertrauenswürdig und sanft, manchmal wirkte er gar etwas scheu, nachdenklich, aber er hatte immer auch etwas Schalkhaftes. Er konnte ein Lausbub sein, im Gespräch, wenn er sich wohl fühlte, laut und herzlich lachen. Er nahm nicht immer alles ernst, auch sich selber nicht.»

quelle: tages-anzeiger

Pierluigi Tami, Direktor der Nationalteam:

Der Schweizer Fussball Nationalcoach Jakob

Bild: KEYSTONE

«Er war eine ruhige und liebenswerte Person und hatte immer die richtigen Worte für alle parat. Ich bin glücklich, dass ich ihn kennen- und schätzen lernen durfte.»

Ciriaco Sforza, Ex-Nationalspieler:

Ciriaco Sforza, rechts, unterhaelt sich mit Trainer Koebi Kuhn, beim Training der Schweizer Fussball Nationalmannschaft in Duebendorf, am Donnerstag, 30. August 2001. (KEYSTONE/Franco Greco) === ELECTRONIC IMAGE ===

Bild: KEYSTONE

«Eine Legende hat sich von uns verabschiedet. Danke Köbi für alles, was Du für den Fussball und die Nation geleistet hast! Zuerst als Fussballer, später als Trainer. Ich hoffe, Du musstest in den letzten Tagen und Wochen im Spital nicht mehr gross leiden.»

quelle: blick

Aus dem Nachruf von Stephan Ramming in der NZZ:

«Kuhns Bedeutung liegt eher darin, dass er wie wenige andere Persönlichkeiten aus Sport, Gesellschaft oder Politik für eine Zeit und eine Art der Lebensführung stand, die immer mehr am Verschwinden ist. Mit seiner freundlichen, manchmal verschmitzten und gelegentlich auch unbeholfenen Art verkörperte er einen Typus, in dem sich die Schweizer und Schweizerinnen gerne wiedererkennen mochten. Kuhn hatte Gemüt, und er war einer fürs Gemüt. … Kuhn stand für eine Bodenständigkeit, die es wohl nicht einmal in der Vergangenheit gegeben hatte.»

quelle: nzz

Gelson Fernandes, Ex-Nationalspieler:

«Ruhe in Frieden, Trainer. Meine Dankbarkeit für Sie wird ewig sein.»

Adolf Ogi, Ex-Sportminister:

«Vom Lausbub über den genialen Fussballer zum charismatischen Köbi National. Er gab dem Schweizer Fussball ein Gesicht. Insbesondere als Nationaltrainer.»

quelle: blick

Aus dem Nachruf von Max Kern im Blick:

«Die Schule ist für Köbi nur Pflicht. Doch auch im ungeliebten Unterricht lässt er mitunter seinen berüchtigten Schalk durchblicken. Einen Aufsatz zum Thema Faulheit gibt er nur mit einem einzigen Satz ab: ‹Das ist Faulheit.› Typisch, Köbi. Oder als eine Lehrerin bei einem Schulbesuch der Mutter klagt, wenn das so weiter gehe, werde aus dem Bub nichts, konterte Köbi: ‹Wenn aus mir nichts wird, kann ich immer noch Lehrer werden.›»

quelle: blick

Mauro Lustrinelli, Ex-Nationalstürmer und U21-Nationaltrainer:

Nationalcoach Jakob Koebi Kuhn und Mauro Lustrinelli scherzen am Donnerstag, 31. August 2006, anlaesslich des Trainings der Schweizer Fussball Nationalmannschaft in Freienbach.  (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Bild: KEYSTONE

«Ich werde immer mit Kuhn verbunden sein. Ich erinnere mich vor allem an einen Trainer, der die Gruppe mit äusserster Gelassenheit führte und den Spielern Freiheit gab.»

Lustrinelli über seine Einwechslung für Alex Frei kurz vor dem Penaltyschiessen im WM-Achtelfinal 2006: «Er hat es mir nie erklärt. Aber Jahre später habe ich mit Alex darüber gescherzt. Weder er noch ich verstanden die Bedeutung dieser Auswechslung, zumal Alex unser Penaltyschütze Nummer eins war. Als ich zum vierten Offiziellen ging, um ins Spiel zu kommen, verstand ich zunächst nicht, dass es Frei sein würde, der rausgehen sollte. Ich erinnere mich, dass ich mich zu Kuhn umgedreht und gefragt habe: ‹Bist du dir wirklich sicher?› Er antwortete: ‹Ja.› Dann ging er, wie er ging.»

quelle: corriere del ticino

(ram)

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Köbi Kuhn – sein Leben in Bildern

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Köbi Kuhn – sein Leben in Bildern
quelle: keystone / gaetan bally
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