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10-Millionen-Mann Embolo will in Gladbach zu alter Stärke zurückkehren. bild: twitter

Sommer über Embolos Einstandsritual bei Gladbach: «Da muss er alleine durch»



Yann Sommer geht in seine sechste Saison mit Borussia Mönchengladbach. Längst gehört der Schweizer Nati-Goalie zu den wichtigsten Teamstützen bei den «Fohlen». Im Trainingslager am Tegernsee sprach der 30-Jährige mit «Sport1» über seine Aufgaben, seine Ziele, den neuen Trainer Marco Rose und einen alten Bekannten als neuen Teamkollegen.

Yann Sommer über ...

... die neue Saison:

«Wir haben wie immer grosse Ziele. Wir wollen eine erfolgreiche Saison spielen. Jetzt arbeiten wir hart daran, dass wir unsere Ziele, die wir intern bald festlegen werden, dann auch erreichen. Wir hatten im letzten Jahr viele Auf und Abs. Unser Ziel muss sein, dass wir nicht diese ganz grossen Tiefs haben. Natürlich wollen wir auch nächstes Jahr wieder in Europa spielen.»

... den neuen Trainer Marco Rose:

«Wenn jemand Neues kommt, beziehungsweise drei, vier neue Leute kommen, wird alles anders. Jeder hat seinen eigenen Stil und seinen eigenen Charakter. Es kommen auf dem Platz viele Änderungen auf uns zu. In der taktischen Ausrichtung oder auch beim Pressing. Das ist sehr spannend für eine Mannschaft, weil das wieder unseren Horizont erweitert.»

... den Unterschied zwischen Rose und Ex-Trainer Hecking:

«Ich vergleiche Trainer untereinander nicht, weil das keinen Sinn ergibt. Jeder hat seinen eigenen Stil und seinen eigenen Charakter. Jetzt haben wir einen Trainer, der ein bisschen jünger ist und er macht einen guten Job. Davor hatten wir einen Coach, der ein bisschen älter war und einen guten Job gemacht hat.»

... seine Aufgabe im Team:

«Ich werde mit den erfahrenen Spielern im Team versuchen, dass die Mannschaft auf Kurs kommt, dass wir intern immer eine gute Stimmung haben und uns untereinander unterstützen. Das wird meine Aufgabe sein.»

... seinen Konkurrenten Max Grün:

«Max ist ein super Typ, es macht Spass, mit ihm zusammen zu trainieren und es ist schön, dass er hier ist. Wir pushen uns gegenseitig. Konkurrenz ist gut und auch gesund. Er macht uns alle besser. Wir arbeiten hart und unterstützen uns gegenseitig. Wir wollen ein gutes Trainingsklima, aber auch einen gesunden Konkurrenzkampf.»

... Breel Embolo:

«Er ist ein sehr angenehmer Typ, ich kenne ihn ja schon länger. Er wird uns helfen, weil er fussballerisch viel Qualität hat und enorme Power. Wir freuen uns, dass er hier ist. Aber wir haben ja auch noch ein paar andere Neuzugänge, die wichtig werden und sind.»

... Embolos Gesangseinlage zum Einstand:

«Das muss er definitiv noch machen. Da muss er alleine durch. Aber das ist eine schöne Aufgabe für einen neuen Spieler. Wenn du da durch bist, auf dem Stuhl gestanden und gesungen hast, dann bist du richtig in der Mannschaft angekommen. Klar ist das unangenehm, wenn dich 30, 35 Nasen anschauen und nur darauf warten, dass du einen falschen Ton singst. Aber das gehört dazu, da musste ich auch durch.»

(pre)

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • dontknow 16.07.2019 16:35
    Highlight Highlight Singen in der Kabine geht ja noch, bei uns mussten neue Spieler früher im Trainingslager in aller Öffentlichkeit jodeln😁
    • Eifach öpis 16.07.2019 23:13
      Highlight Highlight Naja, jodeln kann ich nach ein paar Bier im auch... aber Singen😬🙉
  • Ketchum 16.07.2019 14:22
    Highlight Highlight Er kann ja den Embolo-Song trällern

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