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Kein Sieger im Spitzenspiel – zweimal 0:0, drei Platzverweis

Young Boys' midfielder Kastriot Imeri, left, controles the ball past Servette's defender Gael Clichy, right, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and BSC Youn ...
Kastriot Imeri (links) gastierte zum ersten Mal an seiner alten Wirkungsstätte.Bild: keystone

Kein Sieger im Spitzenspiel – zweimal 0:0, drei Platzverweis und der FCZ verliert erneut

06.11.2022, 16:3206.11.2022, 19:08

Servette – YB 0:0

Der Spitzenkampf zwischen Servette und den Young Boys endet torlos. Damit verpassen es die Genfer, die Lücke zum Leader von sieben Zählern zu verkleinern.Das Publikum in Genf gilt bisweilen als kritisch, und es bedarf doch Einiges, um es ins heimische Stadion zu locken. Wenn mit den Young Boys der Leader zu Gast ist und Servette gleichzeitig erster Verfolger der Berner, dann ist die Ausgangslage spannend genug, dass im Stade de Genève gut die Hälfte der Plätze besetzt sind. Die über 16'000 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgen für eine Kulisse, wie sie in ähnlichem Rahmen bisher nur in Léman Derby gegen Lausanne-Sport vorgekommen ist.

Und eigentlich liefert der Spielverlauf beste Voraussetzungen, dass die Genfer die Aufholjagd auf die überlegenen Berner starten können. Nach 18 Minuten sieht Cedric Itten nach einer Tätlichkeit die Rote Karte. Der Basler Stürmer in den Reihen der Berner hatte den Genfer Verteidiger Nicolas Vouilloz mit der Hand im Gesicht getroffen. Es war eine Schlüsselszene der Partie, in der fortan Servette versuchte, eine spielerische Überlegenheit zu schaffen, und die Berner vorab durch Standardsituationen Gefahr ausstrahlen konnten.

Cedric Itten (rechts) musste nach einer Tätlichkeit frühzeitig unter die Dusche.
Cedric Itten (rechts) musste nach einer Tätlichkeit frühzeitig unter die Dusche.Bild: keystone

Fabian Rieder und Christian Fassnacht vergaben die besten Möglichkeiten für YB, das die verletzungsbedingten Ausfälle von Kastriot Imeri und Goalie David von Ballmoos zu beklagen hatte. In der Schlussphase war Servette ein paar Mal nahe am goldenen Treffer, der es bis auf vier Punkte an die Berner herangebracht hätte.Miroslav Stevanovic traf zehn Minuten vor Schluss die Latte für Servette, und der eingewechselte Boubacar Fofana war mit seinen Abschlüssen einige Male gefährlich. Bezwingen lassen musste sich Anthony Racioppi bei seinem ersten Super-League-Einsatz für die Berner in dieser Saison jedoch nicht.

Servette - Young Boys 0:0
16'214 Zuschauer. - SR Schnyder.
Servette: Frick; Bauer (85. Magnin), Diogo Monteiro, Vouilloz, Clichy; Cognat (89. Diba), Douline (85. Cespedes), Pflücke (70. Fofana); Stevanovic, Rodelin, Kutesa (70. Patricio).
Young Boys: von Ballmoos (64. Racioppi); Rüegg, Lustenberger (61. Amenda), Zesiger, Garcia; Fassnacht (61. Joel Monteiro), Niasse, Rieder, Imeri (46. Sierro); Itten, Elia.
Bemerkungen: Servette ohne Rouiller (gesperrt), Antunes, Bedia, Behrami, Crivelli, Severin und Valls (alle verletzt). Young Boys ohne Wicky (Trainer/krank), Camara und Ugrinic (beide verletzt). 18. Rote Karte gegen Itten (Tätlichkeit). 46. Imeri verletzt ausgewechselt. 64. von Ballmoos verletzt ausgewechselt.
Verwarnungen: 66. Zesiger (im nächsten Spiel gesperrt). 81. Rodelin. 88. Rieder (im nächsten Spiel gesperrt).

Lugano – FC Zürich 2:0

Lugano gewinnt gegen Zürich 2:0 und beendet damit eine Serie von vier sieglosen Spielen. Der Meister erleidet derweil einen Rückschlag.Die Tessiner agierten im Cornaredo spielbestimmend und kamen durch Renato Steffen früh zur Führung. Der Nationalspieler war bis zu seiner Auswechslung in der Schlussphase ein Aktivposten im Team von Mattia Croci-Torti und hätte weitere Treffer erzielen können, auch Hicham Mahou war mehrmals nahe an einem Tor für die Luganesi.

Der FCZ kam erst nach der Pause und einem Dreifachwechsel von Trainer Bo Henriksen besser in die Partie. Insgesamt agierte der Meister, der am Donnerstag noch in London gegen Arsenal im Einsatz gestanden war, aber zu wenig zwingend um Amir Saipi im Tor Luganos in Verlegenheit zu bringen. Für Lugano ist es der erste Sieg seit vier Spielen, und Zürich erleidet insofern einen Rückschlag, als der Rückstand auf Aufsteiger Winterthur nach dessen Punktgewinn gegen Luzern am Samstag nun sieben Zähler beträgt.

Lugano spielt nun vor der WM-Pause erst im Cup und dann in der Meisterschaft gegen den FCW, während Zürich in einer Woche noch bei Servette antreten muss.

From left, Lugano's player Renato Steffen and Zuerich's player Marc Hornschuh, during the Super League soccer match FC Lugano against FC Zurich, at the Cornaredo Stadium in Lugano, Sunday, November 6, ...
Renato Steffen (links) war von Marc Hornschuh (rechts) nur per Foul zu stoppen.Bild: keystone

Lugano - Zürich 2:0 (1:0)
3560 Zuschauer. - SR Wolfensberger.
Tore: 12. Steffen 1:0. 71. Aliseda 2:0.
Lugano: Saipi; Arigoni, Mai, Daprelà (46. Hajrizi), Hajdari; Sabbatini, Doumbia; Steffen (83. Macek), Bottani (63. Bislimi), Mahou; Babic (63. Aliseda).
Zürich: Brecher; Kamberi, Katic, Aliti; Boranijasevic, Selnaes (46. Krasniqi), Hornschuh (81. Mets), Guerrero; Marchesano (46. Santini), Tosin, Okita (46. Wjunnyk).
Bemerkungen: Lugano ohne Valenzuela (gesperrt), Celar, Durrer, Facchinetti (alle verletzt) und Ziegler (nicht im Aufgebot). Zürich ohne Condé, Rohner (beide gesperrt), Kryeziu und Reichmuth (beide verletzt). 5. Lattenschuss Mahou. 78. Gelb-rote Karte gegen Mahou.
Verwarnungen: 24. Mai. 28. Selnaes. 43. Marchesano. 47. Santini. 48. Hajdari. 58. Mahou. 59. Babic. 73. Brecher. 78. Katic.

Basel – Sion 0:0

Der FC Basel muss sich im letzten Heimspiel des Jahres mit einem 0:0 gegen Sion begnügen. Chancen hatten die Rot-Blauen genug, einmal mehr präsentierten sie sich aber zu ineffizient.

In der 57. Minute liess sich Sions Baltazar Costa zu einer Tätlichkeit gegen Dan Ndoye hinreissen. Nach Video-Studium zeigte Schiedsrichter Alain Bieri die Rote Karte. Spätestens ab da war Basel klar überlegen und drückte auf den Führungstreffer. Dieser wollte jedoch nicht fallen. Oft fehlte der letzte Pass oder waren die Abschlüsse zu ungenau. Und wenn doch mal ein Ball aufs Tor der Walliser kam, stand dort mit Heinz Lindner ein Goalie, der gegen sein Ex-Team eine starke Leistung zeigte.

Besonders in der 72. Minute, als der Österreicher einen Kopfball von Basel-Captain Wouter Burger reaktionsschnell abwehrte.Bereits in der ersten Halbzeit war das Heimteam feldüberlegen, die Gäste konnten jedoch immer wieder Nadelstiche setzen. Auffälligste Figur war dabei Mario Balotelli, der für einmal nicht als Schütze, sondern als Vorbereiter glänzte. Je länger die Partie dauerte, desto mehr fiel der Italiener aber auch als Provokateur auf. In der 63. Minute wurde er rotgefährdet ausgewechselt.

Sions Baltazar Costa verlaesst nach einer roten Karte den Platz im Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC Basel 1893 und dem FC Sion im Stadion St. Jakob-Park in Basel, am Sonnt ...
Baltazar Costa sah für eine Tätlichkeit die Rote Karte.Bild: keystone

Für Basel war es bereits die vierte Partie in dieser Saison, die torlos endete - gleich viele wie beim FC Zürich. In der Tabelle kommen die ambitionierten Basler damit weiter nicht vom Fleck. Sie werden von Lugano überholt und haben - bei einer ausstehenden Partie - noch zwei Punkte Vorsprung auf das auf dem neunten Platz klassierte Winterthur.

Basel - Sion 0:0
22'889 Zuschauer. - SR Bieri.
Basel: Salvi; Comas, Adams, Pelmard, Calafiori; Burger, Diouf; Ndoye (76. Amdouni), Males, Kade (58. Millar); Fink (76. Augustin).
Sion: Lindner; Lavanchy, Cavaré, Saintini, Costa; Grgic (76. Zuffi), Araz, Cyprien (76. Poha); Itaitinga (25. Sio), Balotelli (63. Stojilkovic), Bua (63. Schmied).
Bemerkungen: Basel ohne Lang, Xhaka (beide gesperrt), Lopez, Tushi, Hitz (alle verletzt). Sion ohne Moubandje (verletzt), Iapichino (nicht im Aufgebot). 57. Rote Karte Costa. Verwarnungen: 45. Costa, 48. Bua, 48. Burger, 49. Balotelli, 65. Sio, 74. Araz.

Die Tabelle

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