Der FC Barcelona ist auch vor dem Obersten Gerichtshof von Katalonien mit dem Versuch gescheitert, den Europameister Dani Olmo für die zweite Saisonhälfte zu registrieren. Sollte dies dem Klub von Trainer Hansi Flick nicht bis zur Silvesternacht gelingen, könnte Offensivspieler Olmo die «Blaugrana» ab dem 1. Januar ablösefrei verlassen. Am vergangenen Freitag bereits hatte das Handelsgericht 10 in Barcelona eine entsprechende Klage des Vereins abgewiesen.
Barcelona hatte Olmo im vergangenen Sommer für 55 Millionen Euro Ablöse von RB Leipzig verpflichtet. Bereits damals hatte es Probleme bei der Registrierung des 26-Jährigen gegeben. Einmal mehr hatte Barça grosse Probleme, einen neuen Transfer unter die Bedingungen der Financial-Fairplay-Regeln der spanischen Liga zu bringen.
🚨⚠️ The second court today has rejected Barcelona’s appeal to register Dani Olmo and Pau Victor, reports @mundodeportivo. pic.twitter.com/ZhvrfB68QV
— Fabrizio Romano (@FabrizioRomano) December 30, 2024
Im ersten halben Jahr unter Flick lief Olmo insgesamt 15 Mal für Barca auf, dabei gelangen ihm sieben Torbeteiligungen. Doch die Registrierung des Spielers war nur für diese erste Saisonhälfte gültig.
Nach Angaben der spanischen Sportpresse hat der FC Barcelona dem Ligaverband nun vorgeschlagen, VIP-Plätze nach Abschluss der Renovierungsarbeiten am Stadion Camp Nou zu verkaufen. So könnte zusätzliches. Kapital freigeschaufelt werden, um die endgültige Validierung von Olmo zu sichern.
Gelingt es den Katalanen nicht, vor heute Abend die Bedingungen der spanischen Liga zu erfüllen, dann droht der Abgang des Europameisters. Zu den möglichen Interessenten sollen Manchester City, Manchester United und Arsenal aus der Premier League, aber auch Bayern München. Paris Saint-Germain und Barças direkter Konkurrent Atlético Madrid zählen. (abu/t-online.de)
Schade hat man nicht dem einen oder anderen La Masia-Spieler mehr die Chance gegeben, denn lieber spielt man ein paar Jahre vielleicht unter den Erwartungen, anstatt unnötigie 50-Mio Transfers zu machen, welche die Schulden noch mehr ankurbeln.