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epa05802331 Bayern's President Uli Hoeness before the German Bundesliga soccer match between Hertha BSC and Bayern Munich in Berlin, Germany, 18 February 2017.  EPA/FELIPE TRUEBA (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Ehrenpräsident Uli Hoeness räumt mit Transfergerüchten rund um die Bayern auf. Bild: EPA/EPA

Bayern-Macher Uli Hoeness spricht Klartext: «Es wird keine grossen Transfers geben»

Verstärken sich die Bayern im Sommer weiter? Kommt noch ein Top-Transfer? Ehrenpräsident Uli Hoeness äussert sich zu möglichen Neuzugängen – und spricht auch über den Abschied von David Alaba.



Neunmal in Folge ist Bayern München nun deutscher Meister geworden – und trotzdem noch lange nicht satt: Auf dem Weg zu Titel Nummer 10 haben sich die Bayern schon doppelt verstärkt: Mit Dayot Upamecano (für 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig) und Omar Richards (ablösefrei vom FC Reading) kommen zwei Defensivkräfte. Dazu der Trainer-Hammer: Julian Nagelsmann folgt auf Hansi Flick auf der Bank des deutschen Rekordmeisters.

Allerdings verlassen mit David Alaba, Jérôme Boateng und Javi Martinez auch gleich drei langjährige Leistungsträger die Mannschaft. Die grosse Frage: Legen die Bayern auf dem Transfermarkt noch nach? Gibt es gar einen Mega-Wechsel?

Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeness hat in einem Interview mit dem Sportsender «Sport1» nun Klartext zu den Plänen des Klubs gesprochen – und einen spektakulären Wechsel ausgeschlossen: «Es wird keine grossen Transfers geben. Können Sie vergessen!», erklärte der 69-Jährige. «Das wurde so zwischen dem Vorstand und dem Aufsichtsrat an der letzten Sitzung besprochen.»

Auch zu zwei Personalien äusserte sich Hoeness direkt. Ein Kauf von BVB-Torjäger Erling Haaland für mutmasslich 100 Millionen Euro? Für Hoeness unmöglich: «Wie sollen wir das finanzieren? Lieber in den Abgrund und Meister werden um jeden Preis? Das wird es bei uns nie geben.»

epa09219766 Erling Haaland of Borussia Dortmund celebrates after scoring their team's first goal during the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Bayer 04 Leverkusen at Signal Iduna Park in Dortmund, Germany, 22 May 2021.  EPA/Matthias Hangst / POOL DFL regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Erling Haaland ist für die Bayern derzeit nicht finanzierbar. Bild: keystone

Hoeness betont: «Man muss sich endlich mal vor Augen führen, was die Corona-Krise auch für den FC Bayern bedeutet. Uns fehlen mal locker 80 bis 100 Millionen Euro Zuschauereinnahmen.» Und weiter: «Die kriegen wir auch nicht zurück. Das heisst: Alle Vereine, die seriös arbeiten, können keine grossen Investitionen machen.»

«Ihr fragt immer nur nach neuen Spielern. Aber wo das Geld herkommen soll, diese Frage stellen sich die Wenigsten. Schauen Sie mal, was aus einigen grossen Vereinen in der Welt geworden ist. Barcelona, Real Madrid, Juventus Turin ...»

Zuletzt gab es vermehrt Spekulationen um einen Wechsel von Liverpool-Star Georginio Wijnaldum zu den Bayern – der Berater des Niederländers habe eine generelle Wechselbereitschaft signalisiert, erste Gespräche mit den Münchnern seien positiv verlaufen. Hoeness dementiert: «Ich habe gehört, dass an diesem Spieler bei uns gar kein Interesse besteht.»

Der Abgang von Publikumsliebling David Alaba sei dagegen unvermeidlich gewesen – trotz intensiver Vertragsverhandlungen konnte man sich nicht auf eine Verlängerung einigen. Hoeness: «Wir waren einfach nicht bereit, den geforderten Preis für David zu bezahlen.» Und weiter: «Das wird auch in Zukunft so sein: Wenn Preise aufgerufen werden, die nicht darstellbar sind, dann wird's keine Vertragsverlängerung beim FC Bayern geben.» (pre/dd)

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