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Atletico Madrid's Luis Suarez celebrates after scoring during a La Liga soccer match between Atletico Madrid and Celta at the Wanda Metropolitano stadium in Madrid, Spain, Monday, Feb. 8, 2021. (AP Photo/Jose Breton)
Mesut Ozil

Luis Suarez hat grossen Anteil am Höhenflug von Atlético Madrid. Bild: keystone

Luis Suarez trifft und trifft und knackt sogar einen Ronaldo-Rekord



Beim FC Barcelona war Luis Suarez im Sommer nicht mehr erwünscht. Zu hoch sein Lohn für das finanziell wacklige Barça-Konstrukt, zu wenig wichtig der Stürmer für Trainer Ronald Koeman. Ein Wechsel zu Juventus Turin scheiterte, weil beim Einbürgerungstest von Suarez Unregelmässigkeiten auftauchten. Die Einbürgerung hätte er gebraucht, weil Juve seine beiden Plätze für nicht EU-Ausländer bereits vergeben hatte. Der Sprachtest, den der Stürmer absolvierte, ist Voraussetzung für die Erlangung der italienischen Staatsbürgerschaft.

Nun, Juventus sah von einer Verpflichtung ab und holte stattdessen Alvaro Morata von Atlético Madrid. Der Spanier, der bereits von 2014 bis 2016 bei Juventus spielte, hat mit 23 Skorerpunkten in 26 Partien voll eingeschlagen.

Den freien Platz im Sturm belegte Atlético wiederum mit Luis Suarez. Der Uruguayer war beim Zeitpunkt des Wechsels zwar bereits 33 Jahre alt, dafür aber ablösefrei.

Am 25. September wurde der Wechsel von Barcelona nach Madrid vollzogen, zwei Tage später, es war bereits der dritte Spieltag, debütierte Luis Suarez für Atlético. Beim 6:1 gegen den FC Granada fügte sich Suarez mit zwei Toren und einem Assist ein.

Suarez liess sich in der Folge kaum stoppen. Zwar sorgte seine Infektion mit dem Coronavirus im November für eine Zwangspause von zwei Partien, doch der Stürmer kehrte noch stärker zurück – und wird immer besser.

Beim 2:2 gegen Celta Vigo gestern traf Suarez doppelt. In den letzten vier Ligapartien kommt der 34-Jährige damit auf sieben Tore.

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Die Highlights der Partie gegen Celta Vigo. Video: YouTube/Goal Deutschland

In seinen bisherigen 17 Ligapartien für Atlético Madrid kommt er auf 16 Tore – im 21. Jahrhundert hat es vor ihm noch niemand geschafft, in 17 Partien für einen neuen Klub so viele Tore zu erzielen. Cristiano Ronaldo kam 2009/10 in der gleichen Zeitspanne auf 15 Tore für Real Madrid.

Auch wenn es gestern trotz den zwei Suarez-Toren nur zu einem 2:2 reichte, ist Atlético Madrid auf Kurs zum Meistertitel. Bei einem Spiel weniger haben die «Colchoneros» acht Zähler Vorsprung auf das punktgleiche Verfolgerduo Barcelona und Real Madrid.

Die Torschützenliste der Primera Division führt Luis Suarez ebenfalls souverän an. Trotz weniger Spielen hat er bereits drei Tore mehr erzielt als sein langjähriger Barça-Teamkollege Lionel Messi.

(zap)

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