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Ein Helfer raeumt ein Banner mit der Aufschrift

Ein Helfer räumt nach dem Cupfinal das Banner des Siegers weg. Die triste Stimmung passt gut zur Lage des Schweizer Fussballs. Bild: KEYSTONE

Premium-Preis für Budget-Darbietungen – der Schweizer Fussball ist abgehoben

Der FC Basel ist dank einem 2:1-Sieg über Thun Cupsieger. Aber das wichtigste Spiel des Jahres bot wenig Diskussionsstoff. Ausser vielleicht diesem: Dass der Stellenwert des Schweizer Cupfinals nicht mehr derselbe ist wie einst.

François Schmid-Bechtel / CH Media



Den Cupfinal kann man guten Gewissens als wichtigstes Fussballspiel des Jahres einstufen. Erst recht, wenn Meister und Absteiger wie in dieser Saison schon feststehen. Wenn aber nur 20'500 Zuschauer die wichtigste Partie im Stadion sehen wollen; wenn am Tag danach kaum noch darüber gesprochen, gesendet und geschrieben wird; wenn ein Ereignis von einst nationaler Bedeutung zu einer Veranstaltung von regionaler Strahlkraft wird, wirft dies Fragen auf.

Die Mannschaften laufen aufs Spielfeld im Schweizer Fussball Cupfinalspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Thun, am Sonntag 19. Mai 2019, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

Jeder dritte Tribünenplatz blieb am Sonntag leer. Bild: KEYSTONE

Es gibt Gründe für das schwindende Interesse am Cupfinal. Da ist einerseits der Termin. Früher war der Pfingstmontag der Cupfinal-Tag. Dadurch entstand eine Verbindlichkeit. Und weil dieser Feiertag stets ereignisarm verlief, war der Cupfinal, ob im Stadion oder vor dem Fernseher, der Lichtblick des Tages.

Ach, früher …

Dieses Jahr wurde der Cupfinal auf einen Abstimmungssonntag terminiert. Allein das mutet abgehoben an, als wäre der Fussball gross genug, die Politik aus der Tagesaktualität zu verdrängen. Vielleicht fehlt den Machern einfach auch nur das Sensorium oder die Begeisterung, dem Cupfinal die bestmögliche Bühne zu bieten. Andererseits schrecken die Eintrittspreise ab. Wer nicht in einen Fansektor will, was mit Kindern im Schlepptau durchaus Sinn macht, bezahlt 100 bis 120 Franken pro Ticket.

Als sich 1984 Servette und Lausanne im Cupfinal gegenüberstanden, kamen 38000 Zuschauer ins Wankdorf. Das Jahr ist zufällig gewählt, aber nicht das Jahrzehnt. Denn dieses steht für viele niederschmetternde Momente im Schweizer Fussball, für die Erkenntnis, dass der Zug ohne die Schweiz abgefahren ist und auch nicht so bald wieder einfahren wird. Fatalismus machte sich breit. «Ehrenvoll gescheitert» in der Endlosschlaufe.

Die Cupsieger seit 1990

Die letzte Qualifikation des Nationalteams für eine Endrunde datierte von 1966. Und nach dem Vorstoss der Grasshoppers in den Viertelfinal des Meistercups 1980 bog man auch im europäischen Clubfussball auf das Abstellgleis. Trotzdem war Servette-Goalie Erich Burgener in den Augen vieler ein Held. Man schwärmte im Mittelfeld von Alain Geiger und Michel Decastel oder versuchte die Tricks von Umberto Barberis und die Kopfballtechnik von Stürmer Jean-Paul Brigger im nächsten Training nachzuahmen.

Heute kann indes ein fussballinteressierter 12-Jähriger aus der Deutschschweiz die Aufstellung von Arsenal und Juventus fehlerfrei runterbeten. Aber einen Spieler von Servette kennt er kaum; es wäre den älteren Semestern vielleicht gleich ergangen, wenn sich die Möglichkeit geboten hätte, jedes Spiel von Tottenham live verfolgen zu können.

Schweiz muss eigenen Weg gehen

Der Fussball ist in vielen Ligen und Ländern grösser als in der Schweiz. Umso wichtiger ist es, dass der Schweizer Fussball einen eigenen Weg geht. Und nicht den Grossen und ihren Premium-Ligen hinterherhechelt. Das beginnt bei den Ticketpreisen. Gemäss einem UEFA-Report hat die Super League mit durchschnittlich 34,20 Euro die viertteuersten Eintrittspreise Europas. Drei Clubs – St.Gallen, Luzern und Basel – rangieren in Europas Top 30. Zum Vergleich: Im UEFA-Ranking liegt die Schweiz nur an 17. Stelle.

Basels Blas Riveros, mitte, Basels Eder Balanta, Mitte, rechts, nehmen ein Selfie mit die Fans des FC Basel bei den 2-1 Sieg, im Schweizer Fussball Cupfinalspiel zwischen dem FC Basel und dem FC Thun, am Sonntag 19. Mai 2019, im Stade de Suisse in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Basler Sieger feiern mit ihren Fans. Bild: KEYSTONE

Premium-Preis für Budget-Darbietungen – der Schweizer Fussball ist abgehoben. Und jammert doch ständig: über fehlende Unterstützung aus Politik und Wirtschaft, über fehlendes Geld von den TV-Stationen, über fehlendes Interesse der Bevölkerung. Gleichzeitig werden permanent Trainer entlassen, scheinbar wahllos Spieler verpflichtet und damit Kader aufgebläht. Ein Sportchef sagte kürzlich, eine Trainerentlassung in der Schweiz verursache in der Regel zwei Millionen Franken zusätzliche Kosten, weil mit dem neuen Trainer auch neue Spieler kommen würden.

In Zeiten des allgemeinen Wachstums nimmt das Interesse am Schweizer Fussball ab. Dieser Trend lässt sich kaum aufhalten. Denn der Abstand zu den europäischen Topclubs wird nur grösser. Also muss man eine Nische besetzen. Raus aus der überhitzten Scheinwelt und hin zur familienfreundlichen, sympathischen, volksnahen und konsequent auf einheimische Nachwuchsarbeit setzenden Bewegung. Wie früher. Etwas 1980er-Jahre-Groove würde dem Schweizer Fussball guttun.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hans_Olo 22.05.2019 09:03
    Highlight Highlight Danke für diesen Artikel. Du bringst es auf den Punkt. CH-Fussball ist einfach seit Jahren extrem langweilig geworden. Und das Niveau ist bei den meisten Spielen unterirdisch schlecht. Kein Wunder schauen die Kids lieber Bundesliga oder Premier League.
  • Käpt'n Hinkebein 22.05.2019 08:32
    Highlight Highlight Da lobe ich mir die Freiwilligenarbeit der unteren Ligen. Am Sonntag kurz über die Strasse gehen und beim lokalen Fussballverein ein Bierchen trinken und das 4.-Liga-Spiel anschauen - was gibt's schöneres.
  • Sanchez 22.05.2019 07:36
    Highlight Highlight Dann müsst ihr halt ins Brügglifeld oder nach Winthi. Dort stimmt das Ambiente noch. Preis Leistung ebenfalls.
    Pluspunkt: Logen, Cüpli etc. sucht man hier vergebens. Cheers!
  • Sir Konterbier 22.05.2019 00:24
    Highlight Highlight Sorry aber das ist auch keine „Super League“, es ist einfach eine Nationalliga A, ich finde „Nationalliga A“ tönt sehr respekt- und liebevoll, ohne unnötig zu übertreiben. Ein zweiter Schritt nach der Wiedereinführung der Barrage wäre die Rückbenennung in Nati A...
    • MikeT 22.05.2019 00:39
      Highlight Highlight Und dasselbe dann auch noch bitte im Eishockey.
    • mugichopf 22.05.2019 09:45
      Highlight Highlight Im Eishockey stört mich eher, dass wir eine National und eine Swiss League haben, was ich irgendwie sinnlos finde. An und für sich ist der Begriff National League super, aber nicht wenn die zweite Liga dann Swiss League heisst...
    • Real John Doe 22.05.2019 13:25
      Highlight Highlight Ist halt Nordamerikanisch geprägt. National und American Hockey League = National und Swiss League...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Aliminator 22.05.2019 00:04
    Highlight Highlight Was mich enorm interessieren würde ist der prozentuale Leerstand in den Ligen. Zumindest was die Sitzplätze angeht, staune ich immer wieder über die gähnende Leere im Vergleich zum Ausland.
    • MaskedGaijin 22.05.2019 08:01
      Highlight Highlight Würde mich auch interessieren. Gerade im Vergleich mit Ländern wie Schweden, Belgien oder Dänemark.
    • satyros 22.05.2019 10:02
      Highlight Highlight Die Auslastung lag zwischen 2010 und 2017 bei 55% und damit nur knapp hinter Italien. Die Schweiz liegt damit europaweit (nur oberste Ligen) auf dem zehnten Platz bezüglich Stadionauslastung.
      Benutzer Bild
    • labraduddel 22.05.2019 13:48
      Highlight Highlight Mann muss aber auch bedenken dass z.b belgien mehr teams hat und vernünftigerweise weniger grosse stadien hat. Dass nationalstadion in brüssel wird nur von den nationalmannschaften genutzt.
  • Superbebbi 22.05.2019 00:04
    Highlight Highlight Das war noch Fussball
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    • UH25 22.05.2019 07:16
      Highlight Highlight … das ist Fussball ;-)
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    • Junge Schnuufer 22.05.2019 17:30
      Highlight Highlight ...das ist Fussball!
      Play Icon
    • Superbebbi 22.05.2019 20:43
      Highlight Highlight Mir ging es eher darum das man sieht das die Stimmung und die Art und Weise wie Fussball gespielt wurde anders war nicht das Basel 7:2 gewonnen hatte ;)
  • Walter F. Sobchak 21.05.2019 23:55
    Highlight Highlight Amen.
    • MikeT 22.05.2019 00:12
      Highlight Highlight Dein Name ist der coolste aller Watson User.
  • MikeT 21.05.2019 23:52
    Highlight Highlight Wenn in den 80ern das erwähnte Servette gegen z. B. GC spielte, dann standen etwa 12 aktuelle Natispieler auf dem Platz, dazu auf beiden Seiten ein paar wenige, dafür starke Ausländer auf dem Feld. Heute spielen fast alle Natispieler im Ausland und bei der Vielzahl von sehr mittelmässigen Ausländern herrscht ein unübersichtliches Kommen und Gehen. In den 80ern holten GC, Servette, Xamax, Basel, YB, Luzern und der FCZ den Titel. Zudem konnten Clubs wie Sion, St. Gallen oder Aarau auch vorne mitmischen. Da gab es keine öde Dominanz von 1-2 Vereinen über Jahre hinweg.
    • Berner Oberländer 22.05.2019 10:11
      Highlight Highlight Und es war nicht nur GC international erfolgreich, aber die Leistungen der Romanclubs werden in der Deutschschweiz halt gerne ausgeblendet. XAMAX z.B. war 1982 und 1986 im Viertelfinal des Uefa Cups und zwei Mal im Achtelfinal des Pokal der Landesmeister 1988 1989. Servette war in den Achzigern 4x im Achtelfinal... Erwähnt wird aber wieder nur GC.
  • poltergeist 21.05.2019 23:19
    Highlight Highlight 120 für ein Ticket? Für das Gekraue, dann noch die doofen Fans. Lieber ans Rammsteinkonzert, kostet gleich viel.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 22.05.2019 08:51
      Highlight Highlight Konzerte sind auch überteuert.
  • Plöder 21.05.2019 23:09
    Highlight Highlight Schöne neue Medienwelt...
    Gestern gelesen, heute von Watson aufgewärmt und mit Kommentarfunktion versehen...

    Ach ist das schön!
  • Sir Konterbier 21.05.2019 21:23
    Highlight Highlight Zumindest ist Servette nächstes Jahr wieder dabei. Ich sage nicht dass die schon nächstes Jahr gross vorne mitspielen werden aber der Club hat aufgrund der Grösse der Stadt, der Fussballbegeisterung der Leute, des Stadions und auch des Vorhandenseins von Geld in der Region durchaus die Möglichkeit, zu Basel und YB aufzuschliessen. Zumal die aktuelle Führung einen sehr guten Job macht.
    • Entenmann 21.05.2019 22:13
      Highlight Highlight Fussballbegeisterung?
      Genf war auch früher nicht für hohe Zuschauerzahlen bekannt. Das Potential ist jedoch sicher vorhanden.
    • Sir Konterbier 22.05.2019 00:19
      Highlight Highlight Ich sags mal so, da eh sehr viele in Genf lebenden Personen und die französischen Aussenquartiere nicht in der Schweiz verwurzelt sind, interessieren sich schonmal nicht soo viele Leute für NLB oder das Mittelfeld der NLA, sollten sie aber einmal Europaleague oder so spielen, wären die Zuschauer bestimmt auch da. Denn das Interesse für Fussball ist durchaus vorhanden...
    • ben_fliggo 22.05.2019 08:44
      Highlight Highlight Europaleague sind im besten Fall nur 3–4 Heimspiele im Herbst. Just sayin‘... Und dann gegen Gegner aus Zypern oder Georgien, nicht die ganz grossen Namen. Aber finde es sicher aus grossartig, ist Servette zurück, die gehören einfach in die NLA.
    Weitere Antworten anzeigen
  • neutrino 21.05.2019 21:06
    Highlight Highlight Der Artikel ist süffig geschrieben und ich würde dem Autor gerne Recht geben, aber: die Super League bzw. NLA hat immer wieder Hoch und Tiefs erlebt - insbesondere die 80er und 90er Jahre waren zeitweise sehr trist - zB. verlottertes Wankdorf mit etwa gleich vielen Zuschauern wie Neonazis (Stichwort "Eastside"), FCB in der NLB gegen den SC Bümpliz, Kriens-Bulle in der NLA vor 700 Zuschauern, Skandalspiel in Wettingen in einem 3.Liga-würdigen "Stadion" namens Altenburg, etc. Deshalb: die Super League hat nicht die beste Phase, aber befindet sich auch nicht an einem Tiefpunkt.
  • mille_plateaux 21.05.2019 20:54
    Highlight Highlight Die Nati A hat doch schon längst jeden Charakter verkauft. Da geh ich lieber eine Stufe tiefer zum FC Winterthur. Verein, Fans und Stadion haben da noch Ecken und Kanten und ein Herz.
    Bleibt zu hoffen, dass das so bleiben darf.
    • Knety 21.05.2019 21:11
      Highlight Highlight Und Derbies gibt es ab nächster Saison auch wieder 😜
    • felixJongleur 21.05.2019 22:25
      Highlight Highlight So ein Quatsch, diese Supporter findest du in jedem Club, auch das mit dem sell out kannst du nicht verallgemeinern. Bspw. in SG wird aktuell sehr viel Herzblut investiert und seit jeher gelebt, Basel lebt den Fussball wie keine zweite Stadt in der Schweiz etc. etc. Aber irgendwo her muss halt etwas Geld kommen wenn du höhere Ambitionen als der FC Winthi hast.
    • mille_plateaux 22.05.2019 08:29
      Highlight Highlight @felixJongleur: Stimmt natürlich, was die Supporter betrifft. :)
      Höhere Ambitionen, als moralisch vertretbaren Fussball zu zeigen, sind mir grundsätzlich suspekt. :p Allerdings wird auch da überwiegend gute Arbeit geleistet, eben z.B. von Basel.
  • Mimimimi 21.05.2019 20:44
    Highlight Highlight Warum ist der cupfinal denn nicht mehr am pfingstmontag?
    • Amboss 22.05.2019 09:20
      Highlight Highlight Ich vermute Terminkonflikte.
      Dieses Jahr findet an Pfingsten das Final Four Turnier der UEFA Nations League statt (gabs früher nicht)
      Wäre Pfingsten eine Woche früher wäre es der CL-Final (war früher am Mittwoch)
      Wieder eine Woche früher wär's vermutlich eine Konkurrenz zum DFB-Final, etc... (war früher noch kein Thema)
  • Max Dick 21.05.2019 20:38
    Highlight Highlight Es gab immer wieder Cupfinals mit mehr und mit weniger Zuschauern. Erinnere mich noch an einen Cupfinal mit 12 000 Zuschauern in der zweiten Hälfte der Neunzigern. Schon damals dann die gleiche Diskussion. Aber ja, unser Fussball ist natürlich schon kein Selbstläufer wie in anderen Ländern. Daher finde ich es umso seltsamer versuchen gewisse Leute noch die Fanszenen, die gute Stimmung ins Stadion bringen, zu vergrauen und loszuwerden.
  • Freddy Blütteler 21.05.2019 20:27
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist eine Steilvorlage... treffender kann man die Situation beschreiben!!!
  • Amisabi 21.05.2019 20:21
    Highlight Highlight Die Ticketpreise sind schon extrem hoch für das was auf dem Feld geboten wird.
    Was die ständigen Trainerwechsel und fragwürdigen Spielerverpflichtungen angeht kann ich häufig nur den Kopf schütteln. Aber das ist halt wenn bei den Clubverantwortlichen und Fans Ansprüche und Erwartungen fernab der Realität liegen.
    Ich bin auch der Meinung das der Schweizer Top Fussball wieder ein bisschen bodenständiger werden und konsequenter auf den eigenen Nachwuchs setzten soll, anstatt mittelmässige Spieler aus dem Ausland zu verpflichten.
  • Armend Shala 21.05.2019 19:58
    Highlight Highlight Viele Sitze bleiben zudem leer, da der Verband viele Tickets verschenkt, dazu kommen noch die Hauptsponsoren, welche ihren Mitarbeitern Tickets verschenken. Selbes sieht man ja bei den Natispielen.
  • N. Y. P. 21.05.2019 19:56
    Highlight Highlight Danke. Exakt meine Meinung.

    Ich hätte Gelegenheit gehabt, den Cupfinal zu schauen. Aber ich hatte irgendwie Null Bock. Und ich dachte, was zur Hölle stimmt mit mir nicht. In den Nullern habe ich jeden Cupfinal geschaut. Diesmal hat mich schon die Affiche Thun-Basel angeödet.

    Wie hoch gewinnt Basel ?

    Gähn..

    Die Liga ist mir zuwenig ausgeglichen. Die Liga langweilt. Ich hätte gerne drei, vier Mannschaften die um den Titel spielen.

    Und die Preise ! Das ödet einem an.

    So, genug gelästert.
  • Die Keule 21.05.2019 19:34
    Highlight Highlight Naja. Stimme allen Gründen durchaus zu - vielleicht liegts aber auch ganz einfach daran, dass Thun nicht unbedingt das Zuschauermagnet schlechthin ist. Nichts gegen den Club, die leisten gute Arbeit. Zieht jedoch nicht unbedingt die Massen an. Und wenn man dann wie erwähnt noch über 100 Stutz hinblättern muss, nein Danke.
    • mrgoku 21.05.2019 23:08
      Highlight Highlight in Portugal gewann letztes jahr ein no name den cup und das stadion war rappel voll... ticket 20€ und du hast stimmung... hier bezahlst du 60 tacken für ein grottenkick... da gah ich lieber in die 3. liga regional und spende 10.-
    • satyros 21.05.2019 23:32
      Highlight Highlight Also ich gehe wegen meinem Verein ins Stadion und nicht wegen dem Gegner. Gerade aus Basel hört man ja immer, dass sie zumindest fanmässig die Fussballhauptstadt seien. Dann find ich's doch eher dürftig, nicht mal alle Billette für den Cupfinal loszuwerden.

      Und die Thuner. Naja. Sind halt nicht so viele, aber wenn dein Verein zum ersten Mal in seiner 121-jährigen Geschichte irgendwas gewinnen kann und du dafür lediglich 20 Minuten Zug fahren musst, kann ich nicht ganz verstehen, wie man zuhause bleiben kann. Eintrittspreise hin oder her. Die meisten leeren Plätze kosteten übrigens Fr. 50.-
    • Lebenundlebenlassen 21.05.2019 23:41
      Highlight Highlight Für 10 Stutz kann man sogar 1.Liga schauen
  • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 21.05.2019 19:34
    Highlight Highlight Anbetracht der wöchentlichen Fanausschreitungen, Pyros etc. ist das nichts für Familien und Normale und kostet den Staat für Sicherheit zuviel.
    Sehr erfreulich, wenn es verschwindet.
    • Dageka 22.05.2019 02:49
      Highlight Highlight Dein Name ist wohl Programm...
    • WerWillSchonStringenzUndSachkenntnis 22.05.2019 07:11
      Highlight Highlight @dageka: Dein Kommentar enthält kein Argument.
  • FC Thun-Fan 21.05.2019 19:27
    Highlight Highlight Super League auf 16 Teams aufstocken und am Schluss Playoffs spielen, das würde mehr Spannung bringen!
    • satyros 21.05.2019 23:28
      Highlight Highlight Gerade für den FC Thun wäre das der finanzielle Ruin. Drei Heimspiele weniger. Nur noch eines gegen YB und dafür dann gegen Kriens. Wer soll das schauen gehen?

      Und wer Playoffs will, soll doch zum Eishockey gehen.
  • Burkis 21.05.2019 19:18
    Highlight Highlight Der verwöhnte Champions League Gucker möchte sich den viel zitierten “Gurkenfussball” der “Gurkenliga” halt nicht zumuten. Da ändert auch der Cupfinal nichts dran.
    Die Professionalität bei mindestens 8 von 10 Super League Clubs lässt zu wünschen übrig. Viele bewegen sich nahe am finanziellen Kollaps. Und da trägt auch die oft negative und übertriebene Berichterstattung der clickgeilen Medien das seine dazu bei. Ich muss mich ja inzwischen erklären wieso ich meinen Sohn an ein Spiel mitnehme.
    • felixJongleur 21.05.2019 19:28
      Highlight Highlight Word. Ein Klassiker: "Weisch wenns halt mit Champions League verglichsch isch halt scho chli..".
    • satyros 21.05.2019 19:53
      Highlight Highlight Der verwöhnte Champions-League-Gucker hat aber etwas nicht, das wir NLA-Fans haben: Fussball im Stadion vor unserer Haustür. Da können die Messis und Ronaldos dieser Welt noch so schön anzusehende Tricks machen; an das Stadionerlebnis kommt das niemals ran.

      Zuschauermässig ist die NLA übrigens regelmässig eine der Top 10 Ligen Europas. So schlecht kann das alles gar nicht sein.
    • TheRealSnakePlissken 21.05.2019 20:50
      Highlight Highlight Stadionerlebnis Letzigrund: alles so schön rot hier (wegen den vielen leeren Sitzen), alles so schön laut hier (wegen den immer gleichen „Ultra”-Gesängen der Südkurve, die sich in erster Linie selbst feiert), früher wurden die Namen von Spielern skandiert, heute wohl weniger, weil die besseren sowieso nach ein, zwei Saisons weg sind. Und erst die Emotionalität des Stadionspeakers: ist der noch echt, oder schon künstliche Intelligenz? Die Baulobby versucht noch den Vereinen ein schlechtes Gewissen zu machen, wegen angeblich fehlenden Stadionneubauten - echt zum 🤮.
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  • w'ever 21.05.2019 19:07
    Highlight Highlight ich sehe folgende gründe für das schwindende interesse am schweizer fussball:
    - unsicherheit durch den schlechten ruf durch die chaoten an den fussballspielen, zu denen fast wöchentlich etwas in der presse zu lesen ist.
    - zu hohe eintrittspreise
    - ungünstige kamera und publikumsplatzierung (wenn man die meisten zuschauer im stadion visavis der hauptkamera platzieren würde, entsteht der eindruck von einem volleren stadion und weckt den eindruck, dass die stimmung dort gut ist und selber hingehen möchte).
    - Die berichterstattung im SRF zum sport generell, ist das letzte!!!
    -
    • mrgoku 21.05.2019 23:10
      Highlight Highlight lol "chaoten"

      geh mal nach polen und schau was chaoten sind... stadion voll stimmung brutal
    • Amboss 21.05.2019 23:43
      Highlight Highlight @w'ever: Ich weiss, es ist quasi Volkssport, übers SRF zu lästern, aber da es deiner Meinung nach ja fast das Hauptproblem für die Misere im CH-Fussball ist, bitte ich dich doch darum, etwas konkreter zu werden: Was ist denn so schlecht an der Sport-Berichterstattung des SRF?

      Ich persönlich finde, die machen das ganz gut. Viel Raum für Fussball und Hockey, interessante Berichte auch über Randsportarten (schau Mal in Deutschland, da gibt es nur Fussball und Biathlon).
      Was will man mehr?
    • w'ever 22.05.2019 08:54
      Highlight Highlight @amboss
      nehmen wir mal das sportpanorama. wenn bei der einleitung oder beim einspieler eines zbsp F1 rennens bereits der sieger gezeigt wird und dann der anschliessende clip daraus besteht, wie X gewonnen hat, dann ist der spannungsbogen geich null. oder wie fändest du es, wenn ich dir bei the sixt sense vor film beginn sagen würde, dass b. willis auf einer der toten ist?
      und schau dir doch mal die sportschau an und vergleiche es mit unserer berichterstattung. null spannung von der moderation, null aufbau, tore werden zu früh angekündigt.
      das ganze geht mit dem budget sicher viel viel besser
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  • Staal 21.05.2019 19:03
    Highlight Highlight Schuld an der Sache ist aber such die Entwurzelung des Cupfinals. Sogar im Letzigrund und im fernen Genf wurde er mittlerweile ausgetragen. Eigentlich gehört er nach Bern und nur dort auf Naturrasen.

    Erinnere mich aber auch an Cupfinals vor Jahrzehnten mit ähnlich schwachen Zuschauerzahlen ( mit GC im Final waren es mal 18000). Die Hütte wäre wohl mit Sion, YB, Luzern, SG voll geworden
  • ostpol76 21.05.2019 19:03
    Highlight Highlight Was den Fussball auch kaputt macht ist dieser sch.... Plastikrasen.

    Plastik ist eines Finales nicht würdig!!!
    • Max Dick 21.05.2019 23:56
      Highlight Highlight Bin zwar nicht wirklich Fan vom Plastikrasen, aber ich tippe mal, dass so ziemlich genau 0 Personen deswegen nicht ans Spiel gegangen sind.
  • DrLecter 21.05.2019 19:01
    Highlight Highlight „...wenn ein Ereignis von einst nationaler Bedeutung zu einer Veranstaltung von regionaler Strahlkraft wird“

    Basel-Thun war ja nicht grad die Schlagerpartie welche Höchstspannung versprach! Wer ausser die Supporter dieser Vereine wollte das noch sehen. Kein Wunder auch, dass vermutlich tausende von Sponsorenplätzen leer blieben. Für die gilt das selbe, wer will schon an einem regnerischen Sonntag Nachmittag Basel-Thun sehen, wenn er aus dem östlichen Teil der CH kommt, selbst - oder vielleicht grad weil es - ein geschenktes Ticket ist?
  • Nelson Muntz 21.05.2019 18:53
    Highlight Highlight Was kostete 1984 ein Ticket, resp der Eintritt für eine Familie? Selbst teuerungsbereinigt wohl nur ein Bruchteil der 100.- pro Person (auch Kids?)

    Der Schweizer Fussball ist seit längerem krank. Super League ist bis auf 2 Mannschaften sehr bieder. In der ChL fehlt es überall an Geld und überrisse Forderungen bezüglich TV-Tauglichkeit des Stadions lassen reihenweise Vereine absteigen. Und dabei sind die Einschaltquoten bescheiden.

    Die Erfolge der Nati blenden vor dem biederem Alltag...und auch, dass kaum gute junge Spieler Nachrücken. Bald könnte ehrenvoll verlieren wieder aktuell werden.
    • Schienendiva 22.05.2019 07:01
      Highlight Highlight Ich war dabei 1984 als 12jährige, mein erster Cupfinal. Ein unvergessliches Erlebnis im alten Wankdorfstadion mit 38‘000 Zuschauern. Servette gewann 1:0. Ich würde gerne meinem Söhnen dieses Erlebnis ermöglich, aber bei den heutigen Eintrittspreisen muss ich forfait geben.
  • heinigers 21.05.2019 18:52
    Highlight Highlight Gross war das gejaule über die Ticket-Aktion der Muttenzerkurve.

    "wers nicht bezahlen will soll zuhause bleiben, der Cupfinal findet auch ohne euch statt usw."

    Und nun, wo die "normalen" Zuschauer zuhause geblieben sind, folgt die Kehrtwende😉🤔
    • TheRealSnakePlissken 21.05.2019 20:51
      Highlight Highlight Ziehe für diese Aktion meinen Hut vor der Muttenzerkurve - mit Gruss aus Zürich.
  • bernd 21.05.2019 18:45
    Highlight Highlight Was ist das denn für eine Milchbüechlirechnung mit den Ticketpreisen im internationalen Vergleich? In der Schweiz ist so ziemlich alles vergleichsweise teuer. Natürlich auch die Tickets. Die Cupfinal-Preise finde ich auch übertrieben aber sonst sind die Preise bei vielen Clubs fair finde ich. Es gibt auch praktisch überall Familiensektoren mit vergünstigten Preisen so zum Thema familienfreundlich. Manchmal habe ich ein bisschen das Gefühl, viele Leute sind froh wenn sie den Preisen oder den bösen Hooligans die Schuld dafür geben können, dass sie keine Lust haben ins Stadion zu gehen.
  • Merlin.s17 21.05.2019 18:41
    Highlight Highlight Auf den Punkt gebracht.
  • Smacun 21.05.2019 18:36
    Highlight Highlight Mich interessiert der Cup jeweils solange, bis mein Team ausgeschieden ist. Also meistens relativ früh. Mir doch egal ob dann am Schluss Basel, Sion oder sonst wer im Cupfinal spielt und gewinnt.
  • Füdlifingerfritz 21.05.2019 18:26
    Highlight Highlight Schöner Text. Da gehe ich zu 100% mit.
  • DerRaucher 21.05.2019 18:25
    Highlight Highlight Der Preis spielt wahrscheinlich tatsächlich eine große Rolle. Wenn eine Familie mit zwei Kindern den Cupfinal besuchen will, gehen schon alleine für die Tickets um die 400 Stutz weg. Anfahrt und Verpflegung noch nicht mitgerechnet. Die Zuschauerzahlen in der Schweiz sind eine logische Konsequenz. Jedes zweitliga Team der Bundesliga generiert mehr Zuschauer. Dann kommt noch die fehlende Spannung dazu. Es gibt meistens nur ein Team was um den Titel Kämpft. Jahrelange Basel Dominanz und nun YB. Auch die Qualität der Liga hat nach dem Hoch in den 00er Jahren, wieder stark abgebaut.
    • Daevu 21.05.2019 19:54
      Highlight Highlight Da es immer wieder falsch geschrieben wird, eine kleine Korrektur betreffend Preis:
      Eine Familie mit 2 Kinder bezahlte für den Cupfinal CHF 260.- (1 Erwachsener + Kind = Familienticket für 130.-), die Anreise ist in diesem Preis inbegriffen!

      Klar ist es immer noch viel, doch z. B. ein Skitag oder Ausflug auf dem Schiff kostet eine 4-köpfige Familie nicht unbedingt weniger.
    • rburri68 21.05.2019 20:13
      Highlight Highlight Stimmt aber nicht ganz. 4 Tix gabs für 200 inkl. Zug.
    • winglet55 22.05.2019 09:02
      Highlight Highlight btw, die 2. BL bietet auch besseren Fussball 🙈
  • make_love_not_war 21.05.2019 18:24
    Highlight Highlight vollkommene meinungsgleichheit
  • MyErdbeere 21.05.2019 18:23
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Preise in St. Gallen ansehe, schmerzt es. Wenn ich mir dieses Drecksspiel vom Sonntag ansehe, schmerzt es. Wenn ich mir die zigtausend Trainer der letzten Jahre ansehe, schmerzt es. Man sollte einfach wieder an ein Fussballspiel gehen können, nicht an ein "Event", denn Bier kann ich auch ohne diesen Spezialbegriff trinken. Einfach mal wieder normal werden und auf den Boden zurückkommen. Oder wenn ich mir die Verbandsführung anschaue: auf beiden Füssen am Rollator bleiben😂🤦‍♂️
    • 2sel 21.05.2019 19:09
      Highlight Highlight Apropos: Überteuert ist auch das (zum Teil alkohlfreie) Bier und die Verpflegung allgemein...
    • bokl 21.05.2019 19:27
      Highlight Highlight Geh zum Amateurfussball, da findest du das Gesuchte...
  • Imfall 21.05.2019 18:22
    Highlight Highlight cupfinal wieder als saisonabschluss terminieren!

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