Nordlicht am Himmel, Glanzlicht auf dem Platz – Bodö haut ManCity weg
Eigentlich ist der Fall ja klar: Erling Haaland ist das Grösste, was Norwegens Fussball zu bieten hat. Das Tormonster von Manchester City war zuletzt auch ein Hauptverantwortlicher dafür, dass die Wikinger erstmals nach 1998 wieder an eine WM fahren.
Doch das Heimkommen in der Champions League hatte sich Haaland anders vorgestellt. Mit Manchester City kassierte er bei Bodö/Glimt eine so überraschende wie verdiente 1:3-Niederlage. «Das Wildeste, was wir je gesehen haben», titelte die Zeitung VG begeistert.
Hauge brilliert, Rodri verliert die Nerven
Der Däne Kasper Högh brachte das Heimteam mit einem Doppelschlag (22./24. Minute) in Führung, Jens Petter Hauge erhöhte nach knapp einer Stunde sogar auf 3:0. Sein Traumtor war das Highlight der Partie.
ManCity gelang zwar postwendend der Anschlusstreffer, doch kaum stand es 1:3, sah Captain Rodri Gelb-Rot. Zu zehnt gelang der Mannschaft von Trainer Pep Guardiola keine Aufholjagd mehr. Vielleicht einen kleinen Trost stellte für die Skyblues der Blick in den Himmel dar: Über Bodö, nördlich des Polarkreises gelegen, zeigte sich das Nordlicht.
Traum vom Weiterkommen lebt
City-Superstar Haaland sprach von einem völlig verdienten Sieg des Aussenseiters. «Sie spielten fantastischen Fussball auf ihrem Heimplatz. Hier ist es für keinen Gegner leicht. Was wir hingegen zeigten, war nicht genug», zeigte sich der 25-Jährige selbstkritisch.
Nach dem ersten Champions-League-Sieg der Klubgeschichte darf Bodö/Glimt noch aufs Weiterkommen hoffen. In der letzten Runde spielt es auswärts bei Atlético Madrid.
