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Ein Sieg und die Nati ist schon fast sicher an der EM 2016

Gut hinhören, Jungs!
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Bild: AP/KEYSTONE

Ein Sieg heute und die Nati hat das Ticket für die EM 2016 schon fast auf sicher

Qualifizieren für die EM-Endrunde 2016 kann sich die Schweiz gegen Slowenien noch nicht. Natitrainer Vladimir Petkovic sagt deshalb, es sei «kein absoluter Final». Doch auch er weiss, dass ein Sieg die Schweiz sehr nahe ans Ziel bringt.
05.09.2015, 09:0305.09.2015, 09:20

«Wenn wir gewinnen, haben wir 80 Prozent Chancen, uns direkt zu qualifizieren», stellt Vladimir Petkovic klar. Der Vorsprung auf den härtesten Konkurrenten um Platz 2 würde auf sechs Punkte vergrössert – bei noch drei ausstehenden Spielen.

Seit der Niederlage im Hinspiel in Maribor vor elf Monaten hat die Schweiz nicht mehr verloren. Das 0:1 von damals beschäftigte Petkovic auch vor dem Rückspiel nochmals. «Wir haben ein einfaches Tor kassiert und deshalb verloren. Das zeigt, dass wir diesmal auf jedes Detail achten müssen und bis zur letzten Minute maximale Konzentration brauchen.»

Vladimir Petkovic: Slowenien vor sich, Frankreich im Visier.
Vladimir Petkovic: Slowenien vor sich, Frankreich im Visier.
Bild: Christian Pfander/freshfocus

Eine Botschaft richtete Petkovic an sein Mittelfeld mit Captain Gökhan Inler, Granit Xhaka und Valon Behrami. «Ich erwarte, dass sie dem Team die nötige defensive Stabilität verleihen und nach vorne die Rhythmuswechsel vorgeben. Aber ich habe Vertrauen in mein Mittelfeld. Sie haben das bisher gut gemacht», sagte Petkovic und entzog damit der Diskussion um die seit dem Spiel in Litauen – zumindest ausserhalb des Teams – nicht mehr unbestrittene Position von Captain Inler den Nährboden.

«Erst einmal Leistung bringen»

Gewinnt die Schweiz gegen Slowenien mit zwei Toren Differenz, ist ihr die Teilnahme am Turnier in Frankreich nach menschlichem Ermessen nicht mehr zu nehmen. Es würden dann noch drei Punkte fehlen und die Schweiz spielt im Oktober unter anderem noch zuhause gegen San Marino. «Erst einmal wollen wir Leistung bringen und einfach gewinnen», sagt Petkovic. «Aber klar, bei einem 2:0 hätten wir dann im Prinzip sieben Punkte Vorsprung.»

Der Coach und sein Star: Petkovic und Shaqiri.
Der Coach und sein Star: Petkovic und Shaqiri.
Bild: RUBEN SPRICH/REUTERS

Kampfgeist als slowenischer Trumpf

Die Slowenen sind mit grossem Respekt vor dem Gegner nach Basel gereist. «Die Schweiz hat das technisch beste Team in dieser Gruppe. Besser auch als England», sagte Stürmer Milivoje Novakovic stellvertretend für den Rest der Mannschaft.

Der spielerischen Dominanz der Schweiz wollen die Slowenen mit Kampfgeist, Disziplin und Organisation begegnen. Sie wollen die Stärken auf den Platz bringen, die den Nationaltrainer Srecko Katanec einst zu einem erfolgreichen Mittelfeldspieler von Jugoslawien, dem VfB Stuttgart und Sampdoria Genua gemacht hatten. (ram/si)

Die möglichen Aufstellungen​
St.-Jakob-Park, Basel. 20.45 Uhr.

Schweiz:
Sommer (Mönchengladbach); Lichtsteiner (Juventus), Schär (Hoffenheim), Klose (Wolfsburg), Rodriguez (Wolfsburg); Behrami (Watford), Inler (Leicester), Xhaka (Mönchengladbach); Shaqiri (Stoke), Seferovic (Eintracht Frankfurt), Mehmedi (Leverkusen).

Slowenien: Handanovic (Inter); Struna (Giannina/Griechenland), Ilic (Astana), Cesar (Chievo Verona), Jokic (Villarreal); Kurtic (Atalanta Bergamo), Stevanovic (Mordowia Saransk/Russland); Birsa (Chievo Verona), Kampl (Leverkusen), Ilicic (Fiorentina); Novakovic (Urawa Red Diamonds).

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