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Bürgy steht beim vermeintlichen 1:1 von YB im Abseits und behindert dort den Goalie.
Bürgy steht beim vermeintlichen 1:1 von YB im Abseits und behindert dort den Goalie.bild: srf

Die zwei heiklen Szenen, in denen YB mit dem Schiri haderte

Die Young Boys verlieren in der Champions League in Villarreal mit 0:2. Eine sehr ansprechende Leistung des Schweizer Meisters wird nicht belohnt – auch deshalb, weil das nötige Glück fehlt.
03.11.2021, 08:10

Nach der diskussionslosen 1:4-Niederlage gegen Villarreal in Bern gelingt YB im Auswärtsspiel in Spanien eine gute Leistung. Einen Punkt gibt es jedoch abermals nicht. Beim 0:2 erhitzen diese zwei Szenen das Berner Gemüt:

Kein Tor von YB

Neun Minuten nach Wiederanpfiff köpft Christian Fassnacht zum 1:1 ein. Jubel auf dem Rasen, Jubel beim aus Bern mitgereisten Anhang auf der Tribüne. Doch dann: der Griff von Schiedsrichter Serdar Gözübüyük ans Ohr und sein Gang zum Bildschirm. Dort sieht der niederländische Referee, wie Fassnachts Mitspieler Nicolas Bürgy im Abseits und dort Villarreals Torhüter Geronimo Rulli im Weg steht. Der Schiedsrichter schaut sich die Szene nur kurz an und entscheidet: kein Tor.

Eine Entscheidung, die Verteidiger-Notnagel Bürgy nicht verstehen kann. «Der Goalie hechtete extra in mich, weil er merkte, dass er den Ball nicht mehr erreichen kann. Das war zumindest mein Eindruck», sagte er im SRF.

Deine Entscheidung?

Kein Penalty für YB

Zur zweiten umstrittenen Szene kommt es in der 68. Minute, nach wie vor steht es 1:0 für Villarreal. Bei einem YB-Angriff steht der spanische Nationalspieler Pau Torres dem Berner Angreifer Meschack Elia im Strafraum auf die Ferse. Der geht zu Boden, fordert einen Penalty. Aber er erhält ihn nicht, Schiedsrichter und VAR sehen kein Foul.

«Für mich war das ein klarer Penalty», meinte YB-Mittelfeldspieler Michel Aebischer. Trainer David Wagner sah das genau gleich: «Ihm wurde sogar der Schuh ausgezogen bei der Aktion. In meinen Augen war das ein Elfmeter.» Dass nicht auf Penalty entschieden wurde, sei für ihn nicht nachvollziehbar.

Deine Entscheidung?

Während Wagner das fehlende Glück beklagte, betonte er die gute Leistung seiner Mannschaft. Einzig die Tore hätten gefehlt, befand der 50-jährige Deutsche. «Wir hielten gut dagegen, hielten den Gegner gut vom eigenen Strafraum fern und kamen selber zu guten Chancen. In der zweiten Halbzeit waren wir sogar noch einen Tick besser.» (ram)

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