DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Resigniertes Abklatschen nach Spielende. Für die Young Boys wäre mehr dringelegen.
Resigniertes Abklatschen nach Spielende. Für die Young Boys wäre mehr dringelegen.Bild: keystone

«Das entscheidende Detail war die Chancenverwertung»

Die Young Boys mussten erneut eine Niederlage einstecken. Nichtsdestotrotz: Trainer David Wagner ist mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden.
03.11.2021, 02:11

David Wagner erlebt in Villarreal ein Déjà-vu: Wie beim 1:4 vor zwei Wochen hat der YB-Trainer nach dem 0:2 in Spanien fast nur Gutes für den Auftritt seiner Mannschaft übrig. Das entscheidende Manko ist wiederum die Chancenverwertung.

Es sei ein gutes Spiel seiner Mannschaft gewesen, befand Wagner im Nachgang an das 0:2, in welchem die Young Boys zwar mehr Chancen hatten, Villarreal aber die Tore schoss. «Wir hielten gut dagegen, hielten den Gegner gut vom eigenen Strafraum fern und kamen selber zu guten Chancen. In der zweiten Halbzeit waren wir sogar noch einen Tick besser.»

Für die gute Leistung habe man sich schlecht belohnt, so Wagner: «Wir haben nicht das bekommen, was der Leistung entsprochen hätte.» Waren es jene kleinen Details, auf die er im Vorfeld hingewiesen hatte, die für die Niederlage verantwortlich zeichneten? Nicht unbedingt, fand der Trainer: «Es waren sehr viele Details richtig gut.» Das einzige Manko ortete er nicht bei den Gegentoren, sondern in der Offensive: «Das entscheidende Detail war die Chancenverwertung.»

Auch Fabian Rieder, der in der zweiten Halbzeit eine sehr gute Chance besass, den Ball aber ans Aussennetz setzte, und kurz darauf nach einem Ausflug von Villarreals Goalie Geronimo Rulli aus grosser Distanz auch getroffen hätte, wäre Verteidiger Raul Albiol nicht rechtzeitig zurückgeeilt, ärgerte sich primär über nicht genutzten Chancen: «Wir waren zu wenig effizient.»

Der Schuss Rieders landete leider im Aussennetz.
Der Schuss Rieders landete leider im Aussennetz.Bild: keystone

Michel Aebischer wollte die fehlenden Tore indes nicht am Qualitätsverlust durch die Abwesenheit von Jean-Pierre Nsame festmachen: «Natürlich fehlt er. Aber es gibt in unserer Mannschaft auch andere, die Tore schiessen können.» Vielmehr verwies Aebischer auf eine Situation, in der die Young Boys einen Penalty hätten zugesprochen bekommen können. «Ein klarer Penalty für mich», meinte er mit Verweis auf die Szene in der 68. Minute, als Meschack Elia im Strafraum an der Ferse getroffen wurde.

Auch Guillaum Faivre erwähnt diese Szene und zeigt sich enttäuscht über die Niederlage:

«Es ist schon bitter, wir hätten dieses Spiel auch gewinnen können, sogar müssen. Das Potenzial ist da, auch so einen Gegner wie Villarreal zu schlagen. Bei der Szene mit Meschack Elia hätte man auch Penalty geben können.»

Nicht nur aufgrund jener Szene verliess er das Estadio de la Ceramica mit dem Gefühl, dass den Young Boys Zählbares entgangen ist: «Es wäre auf jeden Fall mehr möglich gewesen. Wir machten vieles gut – wie schon im ersten Duell», sagte der Stellvertreter von David von Ballmoos, der an den Gegentoren keine Mitschuld trug. (saw/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die meisten Penalty-Treffer in der Super League

1 / 26
Die meisten Penalty-Treffer in der Super League
quelle: keystone / keystone
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

YB schlägt ManUnited – und die Kommentatoren drehen völlig durch

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ronaldo mit Doppelpack zum Jubiläum – wichtiger Sieg von ManUnited gegen Arsenal
Erstes Spiel, erster Sieg: Ralf Rangnick kann als neuer Trainer von Manchester United gleich mal feiern – wenn auch nur von der Tribüne aus. Gegen Arsenal siegt United auch dank eines Ronaldo-Doppelpacks.

Vor den Augen des neuen Trainers Ralf Rangnick hat Manchester United einen wichtigen Heimsieg in der Premier League eingefahren. Der englische Rekordmeister setzte sich gegen Arsenal trotz eines Rückstands mit 3:2 durch. Rangnick, der am Freitag bei einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt werden soll, sah die umkämpfte und unterhaltsame Partie von der Tribüne des «Old Trafford» und machte sich einige Notizen. Als Tabellensiebter hat ManUnited weiterhin zwölf Punkte Rückstand auf die Spitze.

Zur Story