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LASK-Trainer Andreas Wieland will seinen Spielern mehr Erholung gönnen.
LASK-Trainer Andreas Wieland will seinen Spielern mehr Erholung gönnen.Bild: IMAGO / Eibner Europa

Linzer ASK fliegt zum «Heimspiel» nach Klagenfurt – und erklärt sich so

04.11.2021, 10:5304.11.2021, 13:16

Der Linzer ASK tritt heute Abend zum Heimspiel in der Conference-League-Gruppenphase gegen den FC Alaschkert Martuni aus Armenien an. Doch weil das eigene Stadion den Ansprüchen der UEFA nicht genügt, darf der LASK eben nicht zuhause spielen, sondern muss ins Exil nach Klagenfurt, das gut drei Autostunden entfernt liegt.

Mit Autostunden wollte sich der österreichische Bundesligist allerdings nicht herumschlagen. Die Klubverantwortlichen trafen die kontroverse Entscheidung, den Flieger zu nehmen. Dafür haben sie extra eine Chartermaschine organisiert. Diese fliegt zuerst von Malmö nach Linz, wo sie die Mannschaft aufliest und dann in rund 30 Minuten Flugzeit nach Klagenfurt bringt. In der Zwischenzeit fährt der Mannschaftsbus leer die gleiche Strecke, damit Spieler und Trainer diesen vor Ort trotzdem nutzen können. Nach dem Spiel von heute Abend (Anpfiff um 18.45 Uhr) geht es dann per Flugzeug wieder zurück nach Linz.

Die Entscheidung des LASK kommt in Österreich nicht besonders gut an. Von den Medien und auch von Nutzern in sozialen Medien hagelt es Kritik.

Nun sah sich der Klub gezwungen, seine Entscheidung zu rechtfertigen. «Ich kann die Diskussion darüber verstehen, weil das Umwelt-Thema sehr gross ist. Wenn wir den Bus nehmen, kommen wir sehr spät nach Hause. Es gab intern grosse Diskussionen darüber, aber speziell mit unserer angespannten Personalsituation ist es notwendig, auch in Bezug auf Regeneration alles Mögliche zu unternehmen», sagte Trainer Andreas Wieland, dem beim Spiel gegen Alaschkert nur 13 Feldspieler zur Verfügung stehen.

Mit einer Saab 2000 der Nyxair fliegt der LASK nach Klagenfurt.
Mit einer Saab 2000 der Nyxair fliegt der LASK nach Klagenfurt.Bild: nyx.ee
Bild: nyxair

Der Klub teilte auf Anfrage von 90minuten.at mit: «Für uns sind die Spiele in Klagenfurt vom Ablauf her zusätzliche Auswärtsspiele – mit der Anreise am Vortag und der sehr späten nächtlichen Ankunft in Pasching hatten wir zuletzt keine optimale Vorbereitung auf das jeweils nächste Bundesliga-Spiel. Da wollen wir diesmal gegensteuern.»

Es ist nicht das erste Mal, dass es Diskussionen gibt, weil Fussballmannschaften sich entscheiden, kurze Strecken zu fliegen. Im September 2020 flog das deutsche Nationalteam für das Nations-League-Spiel gegen die Schweiz von Stuttgart nach Basel. Diesen Sommer flog Rapid Wien zu einem Auswärtsspiel in Prag. Und erst im Oktober empörte Manchester United mit einem 120-Kilometer-Flug nach Leicester. (abu)

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