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WM-Testspiel

Schweiz – Panama 6:0 (4:0)

Switzerland's Blerim Dzemaili reacts after scoring the 1-0 for Switzerland during the International Friendly soccer match between Switzerland and Panama in Lucerne, Switzerland, Tuesday March 27, 2018. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Blerim Dzemaili überzeugt auch gegen Panama. Bild: KEYSTONE

«Wollten zeigen, dass wir viele Tore schiessen können» – Schweiz mit Gala gegen Panama

6:0 deklassierte die Schweiz den überforderten WM-Debütanten Panama vor 8600 Zuschauern in Luzern. Im zweiten Test des Endrundenjahres deutete auch die zweite Garde der SFV-Auswahl ihr Potenzial an.



Im Frühling vor zwei Jahren hatte sich eine mittlere Schweizer Fussball-Depression angebahnt, 2018 ist alles anders. Das Team um Leader Granit Xhaka wirkt stabiler und stilsicherer denn je.

Das System ist derzeit von Spiel zu Spiel ein anderes, die personelle Besetzung ebenso, nur etwas ist konstant gleich: Die Schweizer reihen einen Sieg an den nächsten – seit dem vorletzten Herbst haben sie 13 von 15 Partien gewonnen, der Punkteschnitt in jener Phase beträgt 2,66. Das sind statistische Werte, wie sie global nur die Crème de la Crème zu bieten hat, Titelhalter Deutschland, Spanien oder Brasilien.

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Das 1:0 durch Blerim Dzemaili. Video: streamable

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Das 2:0 durch Granit Xhaka. Video: streamable

Absatzvorlagen, präzise Schüsse, ein souverän verwandelter Foulpenalty, Dribblings, perfekte Seitenwechsel - die Nummer 8 der FIFA-Rangliste führte Los Canaleros vor, als stünde auf der anderen Seite ein Nobody ohne das geringste internationale Format und nicht der Stolz eines Verbands, der sich zum ersten Mal in seiner Geschichte für ein WM-Turnier qualifiziert hat; notabene dank einem 2:1 gegen Costa Rica, auf das Petkovics Elf im kommenden Juni in Russland treffen wird.

«Panama ist ein Gegner, der an der WM ist. Wir wollten aggressiv spielen und zeigen, dass wir viele Tore schiessen können. Wir haben alle ein super Spiel gezeigt und verdient mit 6:0 gewonnen.»

Breel Embolo.

Im Vorfeld hatten die Beobachter aufgelistet, welche Offensivspieler sich wie lange bereits vergeblich um einen Torerfolg bemühten und wie oft sich Petkovics Ensemble schon schwertat, die eigenen Anhänger mit spektakulärem Fussball in den Bann zu ziehen. Mit einer gegenüber zum Auftakt der Testserie in Griechenland (1:0) auf acht Positionen veränderten Equipe dämmten die Schweizer die vereinzelten Diskussionen um den weichen Faktor Unterhaltung einstweilen ein.

«Jeder Sieg ist enorm viel wert, wichtig für das Selbstvertrauen. Es waren zwei gute Testspiele. Wir waren seriös, haben eine gute Einstellung gezeigt. Wir haben gesehen, dass wir zu Null spielen können – und jetzt auch, dass wir Tore machen können. Wir konnten Chancen kreieren und haben sie genutzt, das war wichtig. Die Stimmung ist hervorragend, ich glaube das sieht man auch auf dem Platz. Wir sind froh, dass wir so ein grosses Kader haben.»

Granit Xhaka.

Einer war von dieser Debatte ohnehin ausgenommen: Blerim Dzemaili, der Matchwinner von Athen, der am letzten Freitag mit einer akrobatischen Einlage für die Differenz sorgte. Der Serie-A-Rückkehrer verlängerte sein Hoch im Nationalteam um eine überragende Halbzeit. Zu Beginn unterhielt der Bologna-Professional das Publikum ausgezeichnet - mit seinem 10. Treffer im 63. Länderspiel riss er das neunköpfige Defensivbollwerk der Gäste ein erstes Mal ein, in der 30. provozierte er den Foulpenalty zur frühzeitigen Zäsur.

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Das 3:0 durch Breel Embolo. Video: streamable

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Das 4:0 durch Steven Zuber. Video: streamable

Der Favorit setzte in der von Dzemaili eingeleiteten Kür ohne Rücksicht auf gegnerische Verluste unerbittlich nach. Eine Welle nach der anderen rollte auf Dinamo Bukarests Nummer 1 Jaime Penedo zu. Obwohl die Lateinamerikaner zwei vornehmlich destruktive Ketten bildeten, gingen sie im Kollektiv unter. Die von A bis Z dominanten Einheimischen stürmten ohne das geringste Problem zum höchsten Testspielergebnis seit dem 6:0 gegen Liechtenstein vor über 17 Jahren.

«Alle sind gut in dieser Mannschaft. Auch von draussen wurden die Spieler auf dem Platz immer wieder unterstützt – diese Mentalität müssen wir aufrecht erhalten. Wir haben die richtige Formel, eine gute Mischung gefunden und auch die Resultate haben geholfen, eine gute Stimmung zu schaffen. Aber es ist wichtig, auch nach einem 6:0 auf dem Boden zu bleiben.»

Vladimir Petkovic

Aus der Optik der SFV-Vertreter war der Test in taktischer Hinsicht nicht aufschlussreicher als eine gute Trainingseinheit, aber er war für mehrere Akteure wie geschaffen, an Selbstvertrauen zuzulegen. Breel Embolo beispielsweise, auf Schalke nach ungemütlich langen körperlichen Beschwerden erst seit ein paar Wochen wieder ein Faktor, traf nach 18 Monaten erstmals wieder auf Nationalmannschaftsebene.

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Das 5:0 durch Mario Gavranovic. Video: streamable

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Das 6:0 durch Fabian Frei. Video: streamable

Im Fall vom inzwischen beim kroatischen Leader Dinamo Zagreb engagierten Mario Gavranovic dauerte die Torflaute in der Landesauswahl über fünf Jahre lang - am 16. Oktober 2012 traf er in der WM-Ausscheidung in Reykjavik. Was später folgte, ist bekannt: Ein Kreuzbandriss an der Endrunde in Brasilien, worauf er in der Ära Petkovic vorerst vom Radar verschwand und im Jahr nach dem Double mit Rijeka nun versucht, abermals unter die Top 23 der Schweiz vorzurücken.

«Ich habe auf die Chance gewartet, habe versucht, mich viel zu bewegen. Ich bin sehr zufrieden, dass ich in der zweiten Halbzeit ein Tor machen konnte.»

Mario Gavranovic.

Neben Gavranovic präsentierte sich auch der in Hoffenheim derzeit überzählige Flügel Steven Zuber mit einer erfrischenden Performance und drei Skorerpunkten in ansprechender Verfassung. Dazu meldete der Basler Joker Fabian Frei nicht nur eines sehenswerten Treffers wegen WM-Ambitionen an. Die neu formierte Abwehrreihe um Patron Johan Djourou ist im Prinzip kaum seriös zu bewerten - Panama war zu inferior.

Telegramm

Schweiz - Panama 6:0 (4:0)
Swissporarena, Luzern. - 8600 Zuschauer. - SR Drachta (AUT). -
Tore: 22. Dzemaili (Gavranovic) 1:0. 31. Xhaka (Foulpenalty/Foul an Dzemaili) 2:0. 33. Embolo 3:0. 39. Zuber (Gavranovic) 4:0. 49. Gavranovic (Zuber) 5:0. 68. Frei (Drmic) 6:0.
Schweiz: Bürki; Lang (69. Lichtsteiner), Elvedi, Djourou, Moubandje; Xhaka (69. Schär); Embolo (46. Freuler), Gelson Fernandes (58. Frei), Dzemaili (46. Drmic), Zuber; Gavranovic (58. Seferovic).
Panama: Penedo; Murillo (46. Quintero), Machado, Roman Torres, Cummings, Ovalle; Camargo (34. Barcenas), Gomez, Godoy, Avila (46. Cooper); Gabriel Torres.
Bemerkungen: Schweiz ohne Behrami, Shaqiri, Mehmedi, Zakaria, Derdiyok und Hitz (alle verletzt), Panama ohne Perez (gesperrt). 63. Pfostenschuss von Seferovic. (abu/sda)

Liveticker: 27.03.18: Schweiz - Panama

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Schweiz
Schweiz
6:0
Panama
Panama
IconF. Frei 68'
IconM. Gavranovic 49'
IconS. Zuber 39'
IconB. Embolo 33'
IconG. Xhaka 31'
IconB. Dzemaili 22'
Vladimir Petkovic im SRF-Interview
«Alle sind gut in dieser Mannschaft. Auch von draussen wurden die Spieler auf dem Platz immer wieder unterstützt – diese Mentalität müssen wir aufrecht erhalten. Wir haben die richtige Formel, eine gute Mischung gefunden und auch die Resultate haben geholfen, eine gute Stimmung zu schaffen.»
Granit Xhaka im SRF-Interview
«Jeder Sieg ist enorm viel wert, wichtig für das Selbstvertrauen. Es waren zwei gute Testspiele. Wir waren seriös, haben eine gute Einstellung gezeigt. Wir haben gesehen, dass wir zu Null spielen können – und jetzt auch, dass wir Tore machen können. Panama hat die USA weg gehauen. Es ist nicht so, dass sie schlecht sind, wir waren gut. Wir konnten Chancen kreieren und haben sie genutzt, das war wichtig. Die Stimmung ist hervorragend, ich glaube das sieht man auch auf dem Platz. Wir sind froh, dass wir so ein grosses Kader haben.»
Mario Gavranovic im SRF-Interview
«Wir haben dieses Spiel ernst genommen, haben Selbstvertrauen getankt – und das ist wichtig für die WM. Ich habe auf die Chance gewartet, habe versucht, mich viel zu bewegen. Ich bin sehr zufrieden, dass ich in der zweiten Halbzeit ein Tor machen konnte. Ich konzentriere mich nur auf meinen Job, dass ich topfit bleibe und eine gute Saison mit meinem Verein habe. Mein Ziel ist es, dass ich top vorbereitet an die Zusammenkunft in Lugano im Mai komme.»
90'
Entry Type
+2 - Spielende
Das Spiel ist aus! Die Schweizer «Reserven» gewinnen gegen Panama mit 6:0. Die Schweiz zeigt in Luzern einen starken Auftritt und dominiert die Partie gegen ein offensiv wie defensiv enttäuschendes Panama nach Belieben.
90'
+1
Nach einem Eckball stürmen plötzlich drei Spieler Panamas auf zwei Schweizer zu – doch Fabian Frei erobert sich das Leder und sichert Bürkis weisse Weste.
90'
Zwei Minuten werden nachgespielt.
86'
Wenige Minuten verbleiben – und sowohl die Schweiz wie auch Panama scheinen sich mit dem Resultat in dieser Höhe zufrieden zu geben.
83'
Nach der heutigen Partie ist auch klar, dass insbesondere in der Offensive hinsichtlich der Weltmeisterschaft ein starker Konkurrenzkampf besteht. Im Sturmzentrum rüttelt Gavranovic mit seiner heutigen Leistung gehörig am Stuhl von Seferovic, auf den Flügeln machen Embolo und Zuber Druck auf die Alteingesessenen Mehmedi und Shaqiri.
78'
Die Schweiz besticht am heutigen Abend für einmal mit ihrer gnadenlosen Effizienz: Zehn Mal schoss die Nationalmannschaft in Richtung des Kastens von Jaime Penedo, acht Mal kam der Ball aufs Tor – und sechs Mal zappelte er im Netz.
75'
Noch fünfzehn Minuten sind zu spielen – drei Treffer fehlen, um die Bestmarke aus dem Jahr 1992 zu egalisieren.
73'
Mit den beiden letzten Wechseln folgte auch die taktische Umstellung: Die Schweiz agiert nun neu mit drei Innenverteidigern (Djourou, Schär, Elvedi) und zwei vorgezogenen offensiven Aussenverteidigern (Lichtsteiner und Moubandje).
70'
Entry Type
- Schweiz
rein: Fabian Schär, raus: Granit Xhaka
... und Schär kommt für Xhaka.
70'
Entry Type
- Schweiz
rein: Stephan Lichtsteiner, raus: Michael Lang
Petkovic wechselt munter weiter: Stephan Lichtsteiner ersetzt Lang ...
68'
Entry Type
- 6:0 - Schweiz - Fabian Frei
Noch drei Treffer! Fabian Frei trifft zum 6:0. Moubandje spielt den Ball von der linken Seite flach zur Mitte, Zuber lässt durch und Seferovic leitet gekonnt mit der Hacke weiter auf Fabian Frei. Der Mittelfeldspieler lässt sich die Chance nicht nehmen und erzielt seinen dritten Treffer für die A-Nationalmannschaft.
65'
Nochmals zur Erinnerung: Der höchste Sieg der Schweiz in einem Länderspiel resultierte im Jahr 1992 beim 9:0-Erfolg gegen Litauen. Es bietet sich wohl kaum einmal eine bessere Möglichkeit, an dieser Bestmarke zu rütteln als heute gegen dieses Panama.
64'
Gleich die nächste Grosschance! Moubandje findet Drmic mit seiner Flanke auf den weiten Pfosten, doch dieser setzt seinen Kopfball aus bester Position am Tor vorbei.
62'
Was für ein Geschoss! Haris Seferovic zieht aus spitzem Winkel und grosser Distanz ab – und hämmert das Leder an den weiten Pfosten. Das wäre ein Traumtor gewesen!
60'
Die Schweiz bleibt zwar stets gefährlich (und Panama stets ungefährlich) – dennoch hat die Partie in den vergangenen Minuten deutlich an Schwung verloren.
58'
Entry Type
- Schweiz
rein: Fabian Frei, raus: Gelson Fernandes
Fabian Frei kommt für Gelson Fernandes, der im Mittelfeld wie üblich ohne gross zu brillieren seine Kilometer abspulte.
58'
Entry Type
- Schweiz
rein: Haris Seferovic, raus: Mario Gavranovic
Petkovic nimmt den starken Gavranovic vom Feld und ersetzt ihn durch Seferovic.
57'
Entry Type
- Panama - Edgar Bárcenas
Edgar Bárcenas kassiert nach einer wilden Grätsche gegen Djourou die erste gelbe Karte der Partie.
55'
Auch in der Ballbesitzstatistik ist der Schweiz die Differenz anscheinend noch nicht gross genug. In aller Ruhe lässt die Nationalmannschaft das Leder zirkulieren – Panama rennt machtlos hinterher.
51'
Entry Type
- Panama
rein: Alberto Quintero, raus: Michael Murillo
... und Quintero für Murillo.
51'
Entry Type
- Panama
rein: Armando Cooper, raus: Ricardo Avila
... Cooper für Avila ...
51'
Entry Type
- Panama
rein: Roberto Nurse, raus: Gabriel Torres
Auch Panama tätigte in der Halbzeit mehrere Wechsel: Nurse kommt für Torres ...
49'
Entry Type
- 5:0 - Schweiz - Mario Gavranovic
Mario Gavranovic krönt seine starke Leistung mit seinem ersten Treffer! Zuber prescht auf der linken Seite nach vorn – und lanciert im perfekten Moment Mario Gavranovic. Der wirblige Stürmer narrt die Abwehr von Panama mit einem starken Haken und versenkt souverän.
46'
Entry Type
- Schweiz
rein: Josip Drmic, raus: Breel Embolo
... und Josip Drmic ersetzt Embolo. Für Drmic ist dies so etwas wie ein zweites Debüt im Trikot der Nationalmannschaft, stand der Angreifer doch seit dem Jahr 2015 nicht mehr für die Schweiz auf dem Rasen.
46'
Entry Type
- Schweiz
rein: Remo Freuler, raus: Blerim Dzemaili
Petkovic nimmt zur Pause zwei Wechsel vor: Remo Freuler kommt für Dzemaili ...
46'
Weiter geht's! 1992 gewann die Schweiz gegen Litauen mit 9:0. Wenn die Nati in der zweiten Halbzeit in gleicher Manier fortfährt, dann könnte dieser Rekord durchaus ins Wanken geraten.
Impressionen aus Luzern
epa06632599 Switzerland's Breel Embolo, left, fights for the ball with Panama`s Keeper Jaime Penedo, right, during an international friendly soccer match between Switzerland and Panama at the Swisspor Arena, in Lucerne, Switzerland, 27 March 2018.  EPA/URS FLUEELER
Embolo scheitert früh an Penedo – später trifft jedoch auch er.
epa06632627 Switzerland's midfielder Blerim Dzemaili, C, scores to 1:0 against Panama's goalkeeper Jaime Penedo during an international friendly soccer match between Switzerland and Panama at the Swissporarena, in Lucerne, Switzerland, 27 March 2018.  EPA/PETER SCHNEIDER
Dzemaili erzielt den Führungstreffer.
epa06632600 Switzerland's Nico Elvedi, left, fights for the ball with Panama`s Gabriel Torres, centre, during an international friendly soccer match between Switzerland and Panama at the Swisspor Arena, in Lucerne, Switzerland, 27 March 2018.  EPA/URS FLUEELER
Nico Elvendi verbringt wie die gesamte Schweizer Abwehr einen geruhsamen Abend.
Die Statistiken zur ersten Halbzeit
6 Schüsse – 5 auf das und 4 ins Tor. Das nenne ich Effizienz.
45'
Entry Type
Die erste Halbzeit ist zu Ende! Gegen ein in jeglicher Hinsicht unterlegenes Panama spielt sich die Schweiz nach einer eher zähen Startphase in einen Torrausch und trifft innert nicht einmal zwanzig Minuten gleich vier Mal.

Die neu formierte Abwehr wird von der offensivschwachen Nationalmannschaft Panamas kaum einmal gefordert – es dauert bis in die 45. Minute, bis auch Roman Bürki erstmals geprüft wird. Die Sturmreihe um Gavranovic, Embolo und Zuber zeigt eine starke erste Halbzeit und spielt sich – unterstützt vom auffälligen Dzemaili – wiederholt in den gegnerischen Strafraum.
45'
Kurz vor Ablauf der ersten Halbzeit ist Bürki tatsächlich erstmals ernsthaft gefordert. Der Schweizer Torhüter zeigt sich jedoch hellwach und pariert den Schuss von Gabriel Torres mit Bravour.
42'
Entry Type
- Panama
rein: Edgar Bárcenas, raus: Miguel Camargo
Abseits der Kameras hat Panama bereits ein erstes Mal gewechselt. Edgar Bárcenas ist neu für Miguel Camargo in der Partie.
39'
Entry Type
- 4:0 - Schweiz - Steven Zuber
Wer hat noch nicht, wer will nochmals? Steven Zuber erhöht auf 4:0. Der auffällige Dzemaili lanciert Gavranovic – und dieser behält im Strafraum die Übersicht. Sein Pass findet zwar nicht den gewünschten Abnehmer, wird aber vom Gegenspieler genau in die Füsse von Zuber gelenkt, welcher aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben braucht.
38'
Nach dieser turbulenten Phase ist die Partie in den letzten Minuten wieder etwas abgeflacht. Die Nati kontrolliert das Geschehen jedoch nach Belieben – und scheint jederzeit wieder einen oder zwei Gänge höher schalten zu können.
33'
Entry Type
- 3:0 - Schweiz - Breel Embolo
Die Tore fallen wie reife Äpfel! Breel Embolo erzielt den nächsten Schweizer Treffer. Elvedis Pass in die Spitze wird von Gabriel Gómez genau in den Lauf von Embolo abgelenkt, der sich die Chance diesmal nicht nehmen lässt und Penedo mit einem starken Lupfer bezwingt.
31'
Entry Type
- 2:0 - Schweiz - Granit Xhaka
Granit Xhaka verlädt den Torhüter und verwandelt souverän in die rechte untere Ecke! Die Schweiz führt mit 2:0!
30'
Penalty für die Schweiz! Dzemaili wird auf der linken Seite frei gespielt und dringt ungestört in den Strafraum ein. Dort fährt ihm Román Torres nach einem einfachen Haken derart unsanft in die Beine, dass der Schweizer gar keine andere Wahl hat, als zu Boden zu gehen.
28'
Der Auftritt der Schweiz weiss in dieser ersten halben Stunde durchaus zu gefallen – doch Panama ist schlicht und einfach auch kein würdiger Testgegner. Da wird Costa Rica mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr Widerstand leisten.
25'
Die Schweiz drückt sogleich auf den zweiten Treffer! Erst wird Gavranovic im letzten Moment gestoppt, dann verzieht Zuber von der Strafraumgrenze nur knapp.
22'
Entry Type
- 1:0 - Schweiz - Blerim Dzemaili
Blerim Dzemaili bringt die Schweiz in Führung! Fernandes löst den Angriff mit dem Pass aus dem Mittelfeld aus und über Zuber gelangt der Ball zu Dzemaili, welcher sich mit einem schönen Doppelpass mit Gavranovic vor das Tor spielt. Da behält der Schweizer die Nerven und schiebt das Leder souverän in die linke untere Ecke. Stark gespielt!
22'
Oftmals agiert die Schweiz in der Offensive zu verspielt und zu kompliziert. In manchen Situation fehlt der direkte Zug zum Tor.
19'
Sämtliche zehn Feldspieler von Panama ziehen sich hinter den Ball zurück und lassen die Schweiz bis weit in die eigene Platzhälfte hinein ungestört agieren. Rund um den eigenen Sechzehner macht Panama dann jedoch die Schotten dicht.
16'
Prunkstück der Nationalmannschaft von Panama ist eindeutig die Defensive: In zehn Qualifikationsspielen kassierte das Team von Hernán Gómez in einer Gruppe mit Mexiko, den USA und Costa Rica nur zehn Treffer. Auch heute verteidigt Panama mit einer massierten Fünferkette – der Schweiz gelang es in dieser Startviertelstunde jedoch immer wieder, Lücken aufzureissen.
12'
Gavranovic legt sich im Strafraum nieder – doch für diesen plumpen Versuch hat der Schiesdrichter nur ein müdes Lächeln übrig. Die Schweiz erobert sich den Ball sofort wieder zurück und sucht sogleich wieder den direkten Weg auf das gegnerische Tor, wo aber Embolo bei seinem Zuspiel auf Gavranovic das richtige Timing fehlt.
8'
Erstmals wagt sich Panama in die Offensive: Murillo legt per Kopf weiter auf Gabriel Torres, welcher von der rechten Seite in den Strafraum eindringt. Nico Elvedi bewahrt jedoch kühlen Kopf und entschärft die Situation souverän.
4'
Erste Grosschance für die Schweiz! Breel Embolo taucht auf Zuspiel von Gavranovic urplötzlich alleine vor dem Tor von Panama auf – doch Jaime Penedo verhindert die frühe Führung der Schweiz.
2'
Nach der Partie gegen Griechenland ärgerte sich Blerim Dzemaili über die leeren Zuschauerränge und die fehlende Stimmung. Auch in der Swissporarena im regnerischen Luzern bleiben heute einige Plätze unbesetzt – für ein Testspiel gegen Panama ist es jedoch eine durchaus ansehnliche Kulisse. Und falls Dzemaili in Griechenland die «Guggenmusig» vermisst haben sollte, so kommt er heute wieder voll auf seine Kosten.
1'
Entry Type
Los geht's! Schiedsrichter Oliver Drachta gibt die Partie frei. Gegen Griechenland vermochte sich die Schweiz nach einer bescheidenen ersten Halbzeit in Durchgang Nummer 2 zu steigern – auch weil die Einwechselspieler um Mario Gavranovic für viel Wirbel sorgten. Sorgt die Nationalmannschaft – diesmal mit Gavranovic in der Startelf – heute von Beginn weg für Spektakel?
Rustikal und defensiv
Eigentlich soll Panama ja als Costa Rica-Substitut im Hinblick auf die WM-Gruppenspiele dienen – doch womöglich ist die geographische Nähe in diesem Falle irreführend. Denn wie ein Journalist aus Panama im Rahmen der Pressekonferenz sagte: «Costa Rica und Panama spielen einen völlig konträren Stil. Costa Rica agiert gepflegt, Panama rustikal und defensiv.»
The Panama soccer national team during a training session at the stadium in Emmen, Switzerland, Saturday, 24 March, 2018. Panama will play against Switzerland on Tuesday, 27 March 2018 in Lucerne for a friendly soccer match. (KEYSTONE/Urs Flueeler).
Vladimir Petkovic im SRF-Interview
«Ich will alle Spieler sehen – jetzt ist die einzige Möglichkeit, alle Spieler auf dem Platz zu sehen. Heute will ich eine kompakte, flexible und sehr solidarische Mannschaft sehen. Es gibt einen Fünfkampf im Sturm, denn wir haben so viele Stürmer – solche, die zentral und solche die aussen spielen können.»
Personalrochade
Gleich auf acht Positionen verändert Petkovic die Startaufstellung im Vergleich zum Spiel gegen Griechenland. Torhüter und Abwehrkette tauscht der Nati-Coach für die heutige Partie gegen Panama gleich komplett aus – und auch in der Offensive wirbelt er die Spieler wild durcheinander. Einzig Xhaka, Dzemaili und Embolo waren bereits gegen Griechenland von Beginn weg mit von der Partie.
HANDOUT - Teambild der Schweizer Fussball Nationalmannschaft, aufgenommen am Mittwoch, 1. Juni in Lugano ( (Montage Hintergrund St. Jakobs-Stadion Basel). Obere Reihe von links: Admir Mehmedi, Fabian Frei, Michael Lang, Stephan Lichtsteiner, Valon Behrami, Blerim Dzemaili, Ricardo Rodriguez, Granit Xhaka. Mittlere Reihe von links, Konditionstrainer Oliver Riedwyl, Goalietrainer Patrick Foletti, Fabian Schaer, Denis Zakaria, Johan Djourou, Eren Derdiyok, Haris Seferovic, Assistenztrainer Antonio Manicone, Cheftrainer Vladimir Petkovic. Untere Reihe von links, Xherdan Shaqiri, Steve von Bergen, Gelson Fernandes, Roman Buerki, Yann Sommer, Marwin Hitz, Jacques-Francois Moubandje, Breel Embolo, Nico Elvedi, Shani Tarashaj. (KEYSTONE/SFV/Alessandro della Valle)
Keine taktischen Experimente?
Nach dem 4-1-2-2-1-Experiment gegen Griechenland kehrt Vladimir Petkovic allem Anschein nach heute zum gewohnten 4-2-3-1-System zurück, das je nach Spielsituation schnell zu einem etwas offensiveren 4-3-3 werden kann. Gavranovic im Sturmzentrum wird dabei flankiert von Steven Zuber und Breel Embolo auf den Aussenpositionen, Dzemaili nimmt die offensive Rolle im Mittelfeld ein und wird von Xhaka und Fernandes abgesichert.
So spielen die beiden Mannschaften


Zwei Personalien sind schon lange klar

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