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FC Winterthur: Die Stimmen zum Abstieg nach der Partie gegen GC

Die Winterthurer Fans feiern ihre Mannschaft nach dem Spiel der Fussball Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich (GC) und dem FC Winterthur (FCW) am Dienstag, 12. Mai 2026 im Stadion Letzig ...
Trotz Abstieg werden die Winterthurer von ihren Fans gefeiert.Bild: keystone

«Wir konnten uns mental auf diesen Moment vorbereiten»: Die Stimmen zum Winti-Abstieg

Nach der 2:3-Auswärtsniederlage gegen GC steigt Winterthur nach vier Jahren in der Super League wieder ab. Nach dem Drama im Letzigrund ist die Enttäuschung bei den FCW-Spielern natürlich riesig.
12.05.2026, 23:2112.05.2026, 23:21

FC Winterthur

Patrick Rahmen, Trainer

«Es geht mir natürlich nahe. Wir haben alles investiert und haben heute alle Vorteile auf unsere Seite geholt. Der Elfmeter brachte uns aus der Ordnung. Es waren Spielphasen, welche wir nicht im Griff hatten.

Nach dem 2:0 wurde es ein wenig fahrig. Wir sind nach der Pause besser rausgekommen und hatten die Partie im Griff. In zehn Minuten haben wir die Partie aus der Hand gegeben. Ein abgefälschter Schuss aus zwanzig Metern ist symptomatisch. Dieser muss nicht immer reingehen. Es ist auch ärgerlich, weil GC extrem viel Mühe hatte.

Ich habe bereits kurz mit der Mannschaft gesprochen. Aber es ist schwierig, die richtigen Worte zu finden. Es geht jedem im Verein sehr nahe. Man hört in der ganzen Liga, dass Winti fehlen wird. Seit zwei bis drei Wochen haben wir bereits zweigleisig geplant. Im Moment ist es sehr schwierig.»
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Pajtim Kasami, Doppeltorschütze

«Mir fehlen die Worte, ich weiss nicht, wann ich das letzte Mal ein solches Spiel erlebt habe, und dann geben wir das Spiel aus der Hand. Es schmerzt sehr. Es war dank unserer Fans wie ein Heimspiel und dies macht es nur noch trauriger.

Es wird sicher lange in meinem Kopf bleiben. Es ist schwierig. Nach dem Elfmeter hatten sie plötzlich das Momentum auf ihrer Seite und dann kassieren wir nach einem Konter den Ausgleich. Das dritte Tor ist ein Standard. Wir gaben die Partie innert weniger Minuten aus der Hand. Jetzt ist nicht der Moment, um über die Challenge League zu sprechen. Wir müssen es zunächst verdauen.»
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Remo Arnold, Innenverteidiger

«Man ist extrem leer. Wir wussten, was heute auf dem Tisch lag. Wir starteten gut in die Partie und in der ersten Halbzeit lief viel für uns. Es sind viele Details, welche die Partie entscheiden. Es ist sehr bitter.»

Mike Keller, Präsident

Wir konnten uns mental bereits auf diesen Moment vorbereiten. Wir glaubten immer daran, aber es sollte nicht sein. Die Enttäuschung ist zwar gross, aber diese weicht schnell einer Dankbarkeit und dem Stolz, wenn man auf die vier Jahre zurückblickt. Es ist nicht selbstverständlich, was wir erreicht haben in den letzten Jahren.
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GC

Dirk Abels, Doppeltorschütze

«Es ist ein gutes Gefühl. Die erste Halbzeit war eigentlich okay, aber wir kassieren nach Ecken zwei einfache Gegentore. Wir wussten, es ist noch nicht vorbei. Der Elfmeter (Anm. d. Red.: von Abels verwandelt) war ein wichtiger Moment und sie waren plötzlich verunsichert. Wir gaben Vollgas in den letzten 35 Minuten. Mit einem 0:2 in die Pause zu gehen, ist nicht das beste Gefühl. Es war nicht das beste Spiel. Aber mit der richtigen Energie kannst du vieles erreichen.»
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Peter Zeidler, Trainer

«Wir benötigten Glück und wir mussten feststellen, dass der Gegner stark ist. Wir haben Charakter bewiesen und im günstigsten Moment das 1:2 erzielt. Das Momentum war nach dem 2:2 klar bei uns. Wir bereiten uns jetzt voll auf die Barrage vor und schauen, wie wir die letzten zwei Partien angehen werden.»
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quelle: www.imago-images.de / spp-jp
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Winti verspielt eine 2:0-Führung und steigt ab – GC rettet sich nach Wende in die Barrage
Der FC Winterthur steht nach der vorletzten Runde der Super League als Absteiger fest. Das Team von Patrick Rahmen verspielt im Match der letzten Chance auf dem Weg zur 2:3-Niederlage bei den Grasshoppers einen frühen 2:0-Vorsprung.
Besser hätte Winterthur nicht in den Abstiegsgipfel im Letzigrund starten können. In den ersten zehn Minuten traf Pajtim Kasami zweimal nach einem Eckball. Zweimal innerhalb von drei Minuten kam der 33-Jährige, der als Junior für beide Klubs gespielt hatte, recht unbedrängt zum Abschluss.
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