Sport
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Auslosung Cup-Achtelfinals

YB – Zürich
GC (CL) – Luzern
Winterthur (CL) – Thun
Stade Lausanne (CL) – Basel
Lausanne (CL) – Xamax
Linth 04 (1.) – Sion
Bulle (1.) – Rapperswil-Jona (PL)
Béroche-Gorgier (2.) – Bavois (PL)

Thun's midfielder Basil Stillhart, left, shoots the ball past Stade Nyonnais' goalkeeper Dario Thuerkauf, right, during the Swiss Cup Round of 32 between FC Stade Nyonnais and FC Thun, at the Stade de Coloveray stadium, in Nyon, Switzerland, Sunday, September 15, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Thuns Torschütze Stillhart lupft den Ball über Nyon-Keeper Thürkauf. Bild: KEYSTONE

YB – FCZ der Knüller in den Achtelfinals ++ Sion schlägt Aarau in der 93. Minute



Seydou Doumbia war bei seinem Debüt für den FC Sion gleich der Matchwinner. Der dreifache Super-League-Torschützenkönig köpfte in der 93. Minute das 2:1 gegen den FC Aarau. Kurz zuvor hatten dem Ivorer noch alleine vor dem Tor die Nerven versagt, wodurch wohl die meisten Zuschauer im Brügglifeld mit einer Verlängerung gerechnet hatten.

Spieler des FC Sion jubeln nach dem Tor zum 0-1 im 1/16-Finalspiel des Schweizercup zwischen dem FC Aarau und dem FC Sion, am Sonntag, 15. September 2019, im Stadion Bruegglifeld in Aarau. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Walliser Jubel in Aarau. Bild: KEYSTONE

Der Challenge-League-Klub erlebte zum Ende des Sommers ein Déja-vu: Anfangs Sommer hatte Aarau an einem ebenfalls sonnigen Sonntagnachmittag den Aufstieg in die Super League verpasst, nachdem es das Barrage-Hinspiel auswärts bei Xamax mit 4:0 gewonnen hatte.

Luzern am Ende deutlich

Eine Halbzeit lang durfte Erstligist Wohlen von einem Coup träumen – dann machte der Gast aus der Super League den Sack zu. Der FC Luzern gewann im Kanton Aargau 4:0.

Wohlen hatte sich vor der Pause mit Luzern auf Augenhöhe gezeigt, büsste in der 2. Halbzeit allerdings für den physischen Effort aus dem ersten Durchgang. Zehn Minuten nach der Pause brachte Otar Kakabadse den Favoriten auf Kurs. Mit dem Führungstor war die Gegenwehr des Underdogs gebrochen. Francesco Margiotta (75.), Patrick Schürpf (83.) und der erst 18-jährige Darian Males (90.) – der in seinem ersten Pflichtspiel für den FCL sogleich erfolgreich war – sorgten in der Folge für den klaren Luzerner Sieg.

Otar Kakabadze, mitte, feiert das 01 fuer Luzern beim Schweizer Cup 1/16 Final zwischen dem FC Wohlen und dem FC Luzern vom Sonntag, 15. September 2019 in Wohlen. (KEYSTONE/Urs Flueeler)

Kakabadse bejubelt seinen Treffer, der Luzern den Weg zum Sieg ebnete. Bild: KEYSTONE

Thuns magerer Sieg

In der Meisterschaft hatten der FC Thun und Neuchâtel Xamax zuletzt zu beissen. In den Cup-Sechzehntelfinals hielten sich die Super-Ligisten gegen Teams aus der Promotion League schadlos. Thun siegte bei Stade Nyonnais 1:0, Xamax in Bellinzona 2:1. Einen grossen Moralschub dürfte das Erreichen der Achtelfinals weder bei Schlusslicht Xamax noch beim Siebten Thun auslösen; zu zahm waren die Auftritt gegen die Teams aus der dritthöchsten Spielklasse, ein Klassenunterschied nur selten sichtbar.

Thun war am Genfersee mit der zweiten richtigen Chance erfolgreich. Basil Stillhart verwertete rund fünf Minuten vor der Pause eine punktgenaue Hereingabe von Aussenverteidiger Stefan Glarner per Kopf, nachdem Miguel Castroman nach einer Viertelstunde am Pfosten gescheitert war.

Thun's players great their supporters after winning against Stade Nyonnais, during the Swiss Cup Round of 32 between FC Stade Nyonnais and FC Thun, at the Stade de Coloveray stadium, in Nyon, Switzerland, Sunday, September 15, 2019. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Die mitgereisten Fans der Thuner feiern mit ihren Spielern. Bild: KEYSTONE

Nur liess das Team von Marc Schneider dem Führungstreffer keine weiteren Tore folgen, die dem Trainer eine ruhige Schlussphase beschert hätten. Thun versuchte das 1:0 kontrolliert über die Zeit zu bringen, gestand den Waadtländern allerdings immer wieder Möglichkeiten zu.

Bellinzonas Pech mit dem Pfosten

Ein ähnlich durchzogenes Bild wie Thun hinterliess Xamax beim 2:1-Sieg im Tessin bei der AC Bellinzona. Eine starke Einzelleistung von Gaëtan Karlen brachte den Neuenburgern nach einer guten halben Stunde zwar die Führung, konnte aber nicht überdecken, dass das Schlusslicht der Super League derzeit nicht sattelfest unterwegs ist.

Bellinzonas Salvatore Guarino, links, und Janick Kamber von Xamax, rechts, im Sechzehntelfinal des Schweizer Fussball-Cups, am Sonntag, 15. September 2019, in Bellinzona. (KEYSTONE/Ti-Press/Alessandro Crinari)

Den Ball immer im Blick? Bellinzonas Guarino gegen Kamber. Bild: KEYSTONE/Ti-Press

Die Tessiner hatten zwar weniger vom Spiel, jedoch nicht die schlechteren Möglichkeiten als die Neuenburger. Doch der Unterklassige liess vor dem Tor die nötige Abgeklärtheit vermissen. In der zweiten Minute der Nachspielzeit traf zudem Martin Cortelezzi für das Heimteam in Folge eines Corners nur den Pfosten. (ram/sda)

Alle Resultate

Die Telegramme

Aarau - Sion 1:2 (1:1)
4023 Zuschauer. - SR Klossner.
Tore: 22. Toma 0:1. 31. Neumayr 1:1. 92. Doumbia 1:2.
Sion: Fickentscher; Maçeiras, Kouassi, Ndoye, Abdellaoui; Behrami (86. Zock), Toma; Kasami, Grgic, Lenjani (67. Khasa); Uldrikis (71. Doumbia).
Bemerkungen: Aarau u.a. ohne Schneuwly und Jäckle (beide verletzt). Debüt von Seydou Doumbia für Sion. Sion ohne Facchinetti (verletzt) und Bamert (nicht im Aufgebot).

Stade Nyonnais - Thun 0:1 (0:1)
870 Zuschauer. - SR Bieri.
Tor: 39. Stillhart 0:1.
Thun: Hirzel; Glarner, Gelmi, Sutter, Joss; Roth (79. Fatkic); Stillhart, Castroman; Salanovic (77. Vasic), Chihadeh (61. Rapp), Hefti.
Bemerkungen: Thun ohne Hediger, Ziswiler, Karlen, Bigler, Rodrigues, Tosetti und Munsy (alle verletzt). 16. Pfostenschuss Castroman.

Bellinzona - Neuchâtel Xamax 1:2 (0:1)
2000 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 33. Karlen 0:1. 65. Ramizi 0:2. 79. Stojanov 1:2.
Neuchâtel Xamax: Minder; Gomes, Djuric, Neitzke; Seydoux, Ramizi (76. Doudin), Corbaz, Kamber (75. Sylvestre); Haile-Selassie (46. Di Nardo), Nuzzolo; Karlen.
Bemerkungen: Neuchâtel Xamax ohne Xhemajli (gesperrt), Dugourd, Mveng, Seferi, Oss (alle verletzt) und Mulaj (krank).

Wohlen - Luzern 0:4 (0:0)
3300 Zuschauer. - SR Horisberger.
Tore: 54. Kakabadse 0:1. 75. Margiotta 0:2. 83. Schürpf 0:3. 90. Males 0:4.
Luzern: Müller; Schwegler (8. Kakabadse), Knezevic, Lucas, Grether (82. Sidler); Matos (68. Males), Schulz, Voca, Schürpf; Margiotta, Ndiaye.
Bemerkungen: Luzern ohne Ndenge, Eleke (beide verletzt). 8. Schwegler verletzt ausgeschieden. (sda)

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4 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Pipikaka Man
15.09.2019 19:01registriert August 2019
So wie Zürich derzeit seit einem Jahr spielt gibt das wohl eine Packung von YB. Und eigentlich ist es eine Schande das man entgegen dem Los dann doch Auswärts spielen müssen, weil GC ja auch zuhause spielt. Nicht das einen Unterschied macht in der derzeitigen Verfassung, aber es hätte einige Zürcher Fans „freuen“ können so einen „Knüller“ zu sehen.
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