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EDMONTON, AB - JULY 01:  Laura Bassett of England is dejected after the FIFA Women's World Cup Semi Final match between Japan and England at the Commonwealth Stadium on July 1, 2015 in Edmonton, Canada.  (Photo by Kevin C. Cox/Getty Images)

Die Engländerin Laura Bassett ist untröstlich. Soeben hat sie mit einem Eigentor das WM-Halbfinale entschieden. Bild: Getty Images North America

Ganz England heult mit Laura Bassett – auch in diesen 5 WM-Momenten haben wir bittere Tränen geweint

Die Engländerin Laura Bassett entscheidet das WM-Halbfinale gegen Japan mit einem Eigentor in der 92. Minute. Es werden Erinnerungen an andere tränenreiche WM-Geschichten wach.



Nein! Mehr Pech geht nicht! Da trifft Laura Bassett Sekunden vor Ende der regulären Spielzeit ins eigene Tor, England verliert das WM-Halbfinale der Frauen gegen Japan mit 1:2. Englische Medien vergleichen die Tränen von Laura Bassett nun mit denjenigen von Paul Gascoigne 1990, doch «Gazza» ist nur ein Fall in der WM-Geschichte, wo das Augenwasser eine grosse Rolle spielte. watson präsentiert fünf legendäre Geschichten.

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Das Eigentor von Laura Bassett. gif: youtube/fifatv

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Laura Bassett hat den Glauben an den Fussballgott verloren. gif: youtube/fifatv 

Paul Gascoigne

Es ist fast auf den Tag genau 25 Jahre her. Am 4. Juli 1990 stehen sich Deutschland und England an der Weltmeisterschaft in Italien im Halbfinale gegenüber. Nach der regulären Spielzeit und Toren von Andy Brehme und Gary Lineker steht es 1:1, es geht in die Verlängerung. Der damals 23-jährige Paul Gascoigne steht an der Schwelle zu einer grossen Karriere.

Dann die dramatische 98. Minute. Für ein ungestümes Foul an der Mittellinie sieht «Gazza» die gelbe Karte. Weil er bereits im Achtelfinal gegen Belgien verwarnt wurde, ist er nun für das Finale gesperrt. Gascoigne bricht in Tränen aus und erobert die Herzen aller Engländer im Sturm. Die Ironie der Geschichte: Deutschland gewinnt das Halbfinale im Elfmeterschiessen und England weint ein zweites Mal bittere Tränen.

The July 4, 1990 photo shows England's Paul Gascoigne crying as he is escorted off the field by team captain Terry Butcher, after his England lost a penalty shoot-out in the semi-final match of the World Cup against West Germany in Turin, Italy. Another Germany vs. England match at the World Cup brings back memories of classic moments that include a disputed goal in the final, the English losing a 2-0 lead, and a dramatic shootout win for the Germanys. The two teams meet in the last 16 on Sunday and could well write another chapter in one of soccer's most famous rivalries.  (AP Photo/Roberto Pfeil)

Englands Captain Terry Butcher muss Paul Gascoigne nach dem Halbfinal-Aus trösten Bild: AP

David Luiz

FILE - In this July 8, 2014 file photo, Brazil's David Luiz gestures to the camera as he leaves the pitch after Germany defeated Brazil 7-1 at a World Cup semifinal soccer match in Belo Horizonte, Brazil, Tuesday, July 8, 2014. Watching such a tragedy befall the five-time champion at its home World Cup, and the ensuing Amazon rivers of Brazilian tears, became difficult even for some German fans, who later said they just wanted the torturing of Brazil to stop. (AP Photo/Themba Hadebe, File)

David Luiz entschuldigt sich bei den brasilianischen Fans. Bild: AP

Es ist einer dieser WM-Momente, den wir nie vergessen werden. Halbfinale an der WM 2014 in Brasilien, der Gastgeber trifft auf Deutschland. 0:1 nach 11, 0:5 nach 29, 1:7 nach 90 Minuten. Es ist an einer WM die grösste Demontage, die grösste Demütigung aller Zeiten. Deutschland nimmt die stolze Seleçao nach allen Regeln der Kunst auseinander. Ganz Brasilien ertrinkt im Tränenmeer, angeführt von Captain David Luiz.

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Das legendäre Interview mit David Luiz. YouTube/N24 News

Diego Benaglio & Fabian Schär

Die Schweiz hätte Argentinien im Penaltyschiessen geschlagen. Garantiert. Nur kommt es nicht soweit. Im Achtelfinale an der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien hält das Team von Ottmar Hitzfeld gegen die Gauchos gut mit, bis zur 118. Minute. Verteidiger Lichtsteiner verliert in der Vorwärtsbewegung den Ball, Messi kommt mit Tempo, Schär grätscht ins Leere, Messi spielt auf Di Maria, Tor. Sekunden vor Schluss hat Dzemaili die Chance zum Ausgleich, sein Kopfball prallt jedoch an den Pfosten, die Schweiz scheidet aus. Diego Benaglio, Fabian Schär und 8 Millionen Schweizerinnen und Schweizer heulen bittere Tränen.

Swiss goalkeeper Diego Benaglio reacts next to Swiss head coach Ottmar Hitzfeld, Goekhan Inler, and Philippe Senderos (from left) after the Round of 16 match between Switzerland and Argentina in the Arena de Sao Paulo in Sao Paulo, Brazil, Tuesday, July 01, 2014. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)....RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup.

Für Diego Benaglio ist es das letzte Länderspiel. Bild: KEYSTONE

SAO PAULO, BRAZIL - JULY 01:  Fabian Schar of Switzerland looks dejected after a 0-1 defeat to Argentina in the 2014 FIFA World Cup Brazil Round of 16 match between Argentina and Switzerland at Arena de Sao Paulo on July 1, 2014 in Sao Paulo, Brazil.  (Photo by Jamie Squire/Getty Images)

Auch Fabian Schär kann das Ausscheiden nicht fassen. Bild: Getty Images South America

>>> Und weil es auch nach einem Jahr noch immer so schön weh tut: Dzemailis Pfostentreffer kommentiert von fünf TV-Kommentatoren.

Ludovic Magnin

Acht Jahre zuvor ereignet sich in Köln ebenfalls Geschichtsträchtiges. An der Weltmeisterschaft in Deutschland schafft es die Schweiz, ohne ein Gegentor in der regulären Spielzeit auszuscheiden. Nach einer tollen Gruppenphase ist im Achtelfinale gegen die Ukraine im Penaltyschiessen Endstation, weil alle Schweizer verschiessen. Ob Streller, Barnetta oder Cabanas, keiner der drei Bälle findet den Weg ins Netz. Die Schweizer, allen voran Ludovic Magnin, lassen ihren Tränen freien Lauf. Das Eidgenossen-Herz blutet noch heute.

Ludovic Magnin 2006 WM-Aus gegen die Ukraine

Ludovic Magnin ist am Boden zerstört. Bild: AP

Switzerland's Ludovic Magnin, left, is consoled by teammate Patrick Mueller after the penalty shootout of the World Cup Round of 16 soccer match between Switzerland and Ukraine in the World Cup stadium in Cologne, Germany, Monday, June 26, 2006. Ukraine won 3-0. (AP Photo/Murad Sezer) ** MOBILE/PDA USAGE OUT **

Patrick Müller muss den enttäuschten Magnin trösten. Bild: AP

David Odonkor & Michael Ballack

Das Sommermärchen der Deutschen nimmt an der WM 2006 gegen Italien ein jähes Ende. Sekunden vor Ablauf der Verlängerung spielt Pirlo seinen Killerpass auf Grosso und dessen Schuss trifft ganz Deutschland mitten im Herz. Zwei Minuten später die Entscheidung durch Del Piero und weg ist das grosse Ziel Weltmeistertitel. Youngster David Odonkor und Routinier Michael Ballack sind gleichermassen am Boden zerstört.

Dejected David Odonkor and Gerald Asamoah from Germany after the semi final of the 2006 FIFA World Cup between Germany and Italy in Dortmund, Germany, Tuesday, 04 July 2006. Italy won by 2:0 after extra time. EPA/YOURI KOCHETKOV +++ Mobile Services OUT +++ Please refer to FIFA's terms and conditions

Bild: EPA

** RETRANSMISSION OF WCDOR347 TO PROVIDE ALTERNATE CROP ** Germany's Michael Ballack acknowleges fans after the semifinal World Cup soccer match between Germany and Italy in Dortmund, Germany, Tuesday, July 4, 2006. Italy won the match 2-0 after extra time. (AP Photo/Jasper Juinen)  ** MOBILE/PDA USAGE OUT **

Bild: AP

Die grössten WM-Sensationen

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