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Switzerland's Renato Steffen, center, complains to Referee Felix Brych after being called for a free kick which led to the opening goal by Portugal's Cristiano Ronaldo during the UEFA Nations League semifinal soccer match between Portugal and Switzerland at the Dragao stadium in Porto, Portugal, Wednesday, June 5, 2019. (AP Photo/Armando Franca)

Mbabu (rechts) und seine Mitspieler können es nicht begreifen, aber der Schiri gab Freistoss. Und der führte zum Tor. Bild: AP

Darum zählt Ronaldos Tor zum 1:0 heute, aber nächste Saison nicht mehr



Seit dem 1. Juni gelten neue Fussball-Regeln. Eigentlich. Doch für den Final der Champions League wurde ebenso noch eine Ausnahme gemacht wie für die Final-Four-Partien in der Nations League. Wieso das wichtig ist? Wegen dieses Treffers von Cristiano Ronaldo, der Portugal im Halbfinal gegen die Schweiz mit 1:0 in Führung schoss:

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1:0 Portugal: Cristiano Ronaldo (25.). Video: streamable

Eine der neuen Regeln betrifft den Freistoss. Sie besagt, dass Spieler der ausführenden Mannschaft sich nicht mehr in die Mauer des verteidigenden Teams stellen dürfen. Stattdessen müssen sie einen Mindestabstand von einem Meter zu dieser einhalten.

Das Standbild vor dem Freistoss Ronaldos beweist: Zwei Portugiesen haben sich in die Schweizer Mauer geschmuggelt und damit Goalie Yann Sommer die Arbeit erschwert. Aber eben: Das dürfen die beiden heute und am Sonntag im Final bzw. Spiel um Platz 3 noch.

Bild

bild: srf

Fragwürdig war überdies die Entscheidung von Schiedsrichter Felix Brych, überhaupt auf Freistoss zu entscheiden. Kevin Mbabu hatte Superstar Cristiano Ronaldo mit einem energischen Tackling vom Ball getrennt:

SRF-Reporter Sascha Ruefer schäumte und sprach von einem klaren Fehlentscheid des Schiedsrichters. Und du?

Wie hättest du hier entschieden?

(ram)

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9Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • sapperlord 06.06.2019 18:16
    Highlight Highlight Theoretisch hätte dieser Treffer von Ronaldo nicht gelten dürfen, da von der UEFA/FIFA die neuen Regeln auf den 1.6.2019 festgesetzt wurden. Einzige Ausnahme war der CL-Final. Was gilt denn jetzt?
    • sapperlord 06.06.2019 18:27
      Highlight Highlight Habs im Artikel gesehen, den Link, aber der SFV hat dies nicht so kommuniziert.
  • My Senf 05.06.2019 23:23
    Highlight Highlight Wie kann so n Typ captain sein. Den xhaka mein ich. Verlölt den Ball (hat er diese Saison bei Arsenal zuhauf gezeigt, sprich man war gewarnt). Schaut dann zu wie Ronaldo das Tor macht und mit dem Schlusspfiff eilt er zu Ronaldo damit der sein Trikot nicht jemand anderem verspricht. So nen ..
    • mrgoku 06.06.2019 08:57
      Highlight Highlight Ganz ehrlich, wenn ich gegen CR7 spielen würde, wären mit die Trikots aller Anderen sowas von egal! haha
  • Hallosager 05.06.2019 23:03
    Highlight Highlight Als obs einen Unterschied macht. Ronaldo nimmt die Truppe leider im Alleingang auseinander 😅
    Trotzdem starke Leistung bis zum Schluss 💪
  • fabsli 05.06.2019 22:16
    Highlight Highlight Nur weil der Ball berührt wird heisst das noch lange nicht, dass man den Gegenspieler "abämäiä" darf. Ausserdem tritt Xhaka bei der Aktion Ronaldo in den Fuss. Da kann der Sascha Rueffer noch lange schäumen.
  • ManuJot 05.06.2019 22:14
    Highlight Highlight Warum spricht keiner darüber, dass Ronaldo den Freistoss drei Meter weiter hinten ausführt, als das "Foul" war, und ihn wohl nur deswegen versenkt?
    • mrgoku 06.06.2019 08:58
      Highlight Highlight Wenn man will, findet man immer irgendo etwas zum meckern
  • Joe Smith 05.06.2019 21:54
    Highlight Highlight Dr. Felix Brych, soviel Zeit muss sein.

    Der Portugiese konnte sich nur in die Mauer drängen, weil die Schweizer das zugelassen haben. Vielleicht sollte man das Problem dort suchen.

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