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09.02.2014; Zuerich; Fussball Super League - Grasshopper Club Zuerich - FC Aarau; Enttaeuschung bei Michael Lang (GZC)(Christian Pfander/freshfocus)

Länger als ein Schatten in der untergehenden Sonne: Die Geschichte des Niedergangs vom Grasshopper Club Zürich. Bild: Christian Pfander/freshfocus

Eine Chronik des Niedergangs: Seit Jahren stehen die beiden Buchstaben GC nur noch für «Grosses Chaos»

Rekordmeister, das ist er noch, der Grasshopper Club. Aber die Zeiten, in denen er als «Nobelverein» betitelt wurde, sind vorbei. Schon seit einiger Zeit vergeht kaum ein Monat ohne einschneidende Änderung im Umfeld.



Diese Personalie kommt überraschend: GC trennt sich per sofort von seinem Sportchef Axel Thoma. Der Deutsche mit grossem Leistungsausweis hatte sein Amt erst im Oktober angetreten und muss nun bereits wieder gehen.

GC liegt in der Meisterschaft fünf Runden vor Schluss auf Rang 8. Während der Abstieg nur noch theoretisch möglich ist, sind die Europacup-Plätze nicht mehr in Reichweite. Die Trennung von Thoma ist der vorerst letzte Akt in einem Stück, das seit Jahren aufgeführt wird.

Die GC-Vereinschronik seit 2009

April 2009: Die «Affäre Eckel»

Erich Vogel, Verwaltungsrats-Vizepraesident GC, informiert die Medien am Donnerstag, 30. April 2009 in Niederhasli. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Sportchef Erich Vogel gibt seinen Rücktritt bekannt. Er ist dem Hochstapler Volker Eckel auf den Leim gekrochen, der vorgibt ein arabischer Prinz zu sein und 300 Millionen Franken in GC investieren zu wollen. Bild: KEYSTONE

Sommer 2009: Trainerwechsel

GC Trainer Hanspeter Latour steht im Regen vor dem Fussballspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Aarau am Mittwoch, 13. Mai 2009, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

GC beendet die Saison auf Rang 4, mit grossem Rückstand auf das Spitzentrio FCZ/YB/Basel. Hanspeter Latour muss gehen, Ex-GC-Star Ciriaco Sforza ersetzt ihn. Bild: KEYSTONE

Februar 2010: Präsidentenwechsel

Grasshoppers Club Zuerich Praesident Roger Berbig, muss den Abbruch der Verhandlungen mit Denner Chef Philippe Gaydoul bekanntgeben, an einer Medienkonferenz in Dielsdorf, am Dienstag, 16. Juni 2009. Damit ist GC weiterhin auf der Suche nach einem Investor. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Goalie-Legende Roger Berbig (Bild) tritt als Präsident zurück. Für ihn rückt der bisherige GC-Geschäftsführer Urs Linsi nach. Bild: KEYSTONE

Dezember 2010: Das Vorrunden-Schlusslicht

Le joueur Grasshopper Paulo Menezes, regarde le ballon, lors de la rencontre de football de Super League entre FC Sion et Grasshopper Club Zuerich, ce dimanche 5decembre 2010 au stade de Tourbillon a Sion. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Der Rekordmeister geht als Tabellenletzter in die Winterpause. Zwischen Anspruch und Wirklichkeit klafft eine riesige Lücke. Die Saison wird GC auf Rang 7 abschliessen. Bild: KEYSTONE

Januar 2011: Sportchef-Entlassung

Urs Linsi, rechts, Verwaltungsratspraesident Grasshopper Club Zuerich, unterhaelt sich mit Sportchef Georges Perego, links, anlaesslich der Medienkonferenz zur Saison 2010/2011, am Freitag, 16. Juli 2010, im GC Campus in Niederhasli. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Sportchef Georges Perego (links) muss gehen. Präsident Urs Linsi (rechts) verzichtet darauf, die Stelle neu zu besetzen. Bild: KEYSTONE

April 2011: Präsidentenwechsel

GC Berater Alain Sutter, rechts, im Gespraech mit GC Praesident Roland Leutwiler, links, vor dem Fussballspiel der Super League zwischen dem Grasshoppers Club Zuerich und dem FC Luzern am Samstag, 27. August 2011, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Urs Linsi hat nach einem Jahr bereits genug. Roland Leutwiler (Bild) von der Sponsorenvereinigung «Owner's Club» übernimmt. Bild: KEYSTONE

Mai 2011: Die neuen Alten

GC Berater Alain Sutter, rechts, im Gespraech mit GC Praesident Roland Leutwiler, links, vor dem Fussballspiel der Super League zwischen dem Grasshoppers Club Zuerich und dem FC Luzern am Samstag, 27. August 2011, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Klub holt die langjährigen Nationalspieler Alain Sutter (Bild) und Johann Vogel zurück. Sutter wird Berater, Vogel U15-Trainer. Bild: KEYSTONE

Januar 2012: Überraschungs-Comeback

Der ehemalige Nationalspieler Johann Vogel beim Training mit der  ersten Mannschaft des Grasshopper Club Zuerich auf dem GC - Campus in Niederhasli am Donnerstag, 13. Oktober 2011, in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Drei Jahre nach seinem letzten Match kehrt Johann Vogel auf den Rasen zurück, um die GC-Defensive zu stabilisieren. Bild: KEYSTONE

März 2012: Comeback-Abbruch

Der Zuercher Johann Vogel beim Fussballspiel der Super League Grasshoppers Club Zuerich gegen den FC Thun in Zuerich am Sonntag, 5. Februar 2012. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Drei Spiele, drei Niederlagen – dann hat Johann Vogel schon wieder genug von seiner Rückkehr auf den Platz. Bild: KEYSTONE

März 2012: Präsidentenwechsel

Andre Dose, designierter Praesident der Grasshoppers, beantwortet die Fragen der Journalisten, vor dem Fussballspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Sion, am Samstag, 31. Maerz 2012, im Zuercher Letzigrund Stadion. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Es kommt zum grossen Sesselrücken. Geschäftsführer Marcel Meier, ein knappes Jahr im Amt, muss gehen. André Dosé wird neuer GC-Präsident – mehrere Verwaltungsräte und Berater Alain Sutter geben ihren Rücktritt bekannt. Reinhard Fromm und Martin Keller sind neue Verwaltungsräte. Bild: KEYSTONE

April 2012: Trainerwechsel

Ciriaco Sforza, rechts, GC-Trainer, gibt mit Andre Dose, links, VR-Praesident der Grasshoppers Fussball AG, seinen Ruecktritt als GC-Trainer bekannt, am Freitag, 13. April 2012 auf dem GC-Campus in Niederhasli. Der Trainer tritt nach dem morgigen Spiel gegen die Young Boys zurueck. Wer die Nachfolge antritt, ist noch unklar, am kommenden Montag soll der Neue vorgestellt werden.  (KEYSTONE/Walter Bieri)

Dosé gibt bekannt, dass Ciriaco Sforza Ende Saison gehen muss. Der Trainer tritt daraufhin noch vorher zurück … Bild: KEYSTONE

Uli Forte, neuer Cheftrainer beim Grasshopper Club Zuerich, beantwortet die Fragen der Journalisten anlaesslich einer Pressekonferenz am Montag, 16. April 2012, in Niederhasli. Forte tritt die Nachfolge von Ciriaco Sforza an. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

… und wird wenige Tage später durch Uli Forte ersetzt. Bild: KEYSTONE

Mai 2012: Fast-Abstieg

Frank Feltscher von Grasshoppers, rechts,  haelt enttaeuscht sein Shirt vors Gesicht, am Axpo Super League Fussballspiel Grasshopper Club Zuerich gegen den FC Zuerich am Sonntag, 20. Mai 2012 im Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Auf dem Rasen sind die Grasshoppers abgestiegen. Sie bleiben nur in der Super League, weil Xamax in der Winterpause die Lizenz verloren hat und Sion 36 Punkte abgezogen werden. Bild: KEYSTONE

Dezember 2012: Auferstehung

Die Fuehrung des Grasshopper Club Zuerich mit Trainer Uli Forte, links, Praesident Andre Dose, Mitte, und Sprtchef Dragan Rapic, rechts, an einer Medienkonferenz in Zuerich am Donnerstag, 3. Januar 2013. (KEYSTONE/Walter Bieri )

Der neue Trainer Forte baut auf die Achse Grichting-Salatic-Gashi und wird dafür belohnt. Zur Winterpause ist GC auf Rang 3. Dragan Rapic, erst 31-jährig, wird zum Sportchef befördert. Bild: KEYSTONE

Mai 2013: Cupsieg

GC's players celebrate after winning the Swiss Cup final soccer match between FC Basel and Grasshopper Club Zuerich at the Stade de Suisse stadium in Bern, Switzerland, Monday, May 20, 2013. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Im Penaltyschiessen bezwingt GC den FC Basel und gewinnt erstmals nach zehn Jahren wieder einen Titel. In der Meisterschaft fordern die Hoppers den FCB bis zuletzt und werden Vizemeister. Bild: KEYSTONE

Juni 2013: Trainerwechsel

Grasshopper Fans aeussern ihre Meinung zum Weggang von Trainer Uli Forte, im Super League Fussballspiel Grasshopper Club Zuerich gegen FC Lausanne Sport, am Samstag, 1. Juni 2013, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Erfolgstrainer Uli Forte zieht es zu den Young Boys. Den Wechsel gibt er unmittelbar nach einem Interview bekannt, in dem er Pläne einer rosigen GC-Zukunft skizziert. Bild: KEYSTONE

Der neue GCZ Trainer Michael Skibbe, links, spricht neben GCZ Praesident Andre Dose an einer Medienkonferenz am Sonntag, 16. Juni 2013 auf dem GC Trainings-Campus in Niederhasli.  (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Wenige Tage später wird schon der Nachfolger bekanntgegeben: Es ist der Deutsche Michael Skibbe. Bild: KEYSTONE

Dezember 2013: Sturz des Präsidenten

Grasshopper Verwaltungsratspraesident Andre Dose erscheint zum Super League Fussballspiel Grasshopper Club Zuerich gegen FC Lausanne Sport, am Samstag, 1. Juni 2013, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

André Dosé muss als Präsident gehen. Mit hochtrabenden Plänen habe er dafür gesorgt, dass GC erneut grosse finanzielle Sorgen habe, heisst es aus dem Umfeld. Bild: KEYSTONE

Februar 2014: Neuer Präsident

13.02.2014; Zuerich; Fussball Super League - MK Grasshopper Club Zueriich;
Stephan Anliker wird als neuer Praesdent vorgestellt Claudia Minder/freshfocus)

Stephan Anliker heisst der neue starke Mann bei GC. Er ist der siebte Präsident in zehn Jahren, parallel bleibt er Präsident des Eishockeyclubs SC Langenthal. Sportchef Dragan Rapic und der 26-jährige Manuel Huber übernehmen die Geschäftsführung. Bild: Claudia Minder/freshfocus

Mai 2014: Sportchef muss weg

Sports Director of Swiss soccer club Grasshopper Club Zuerich Dragan Rapic, left, speaks with the president of Swiss soccer club St. Gallen Doelf Frueh, right, during the draw of the play-offs games of UEFA Europa League 2013/14 at the UEFA Headquarters in Nyon, Switzerland, Friday, August 9, 2013. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)..

Die Tage von Dragan Rapic sind gezählt. Der Verwaltungsrat entscheidet nach einem Misstrauensvotum, sich von ihm zu trennen. Er habe kein Durchsetzungsvermögen, die Spieler lachten über ihn, und er sei zu nachgiebig mit ihnen in Verhandlungen, so der Vorwurf. Bild: KEYSTONE

Mai 2014: Verwaltungsrat tritt ab

Bild

Geldgeber Reinhard Fromm zieht sich aus dem Verwaltungsrat zurück. Er hatte als einziger gegen die Entlassung Rapics gestimmt und zieht seine Konsequenzen. Als «Owner» bleibt er GC indes erhalten. Bild: GCZ

Mai 2014: Noch ein Abgang

Urs Linsi, rechts, neuer CEO und VR - Delegierter der Grasshopper Fussball AG und Vizepraesident Heinz Spross, links, strahlen an einer Medienkonferenz auf dem Campus in Dielsdorf, am Freitag, 18. September 2009. Der ehemalige Fifa - Generalsekretaer soll das Schiff des sportlich und wirtschaftlich kriselnden Rekordmeisters GC wieder auf Kurs bringen. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Heinz Spross übernimmt nach der Entlassung von Rapic gemeinsam mit Trainer Skibbe die sportliche Führung – aber nicht für lange. Dann gibt auch Spross seinen Rückzug aus dem Verwaltungsrat bekannt, bleibt ebenfalls nur noch «Owner». Spross nervte sich über die Berichte, er plappere nur nach, was die graue GC-Eminenz Erich Vogel ihm einflüstere. bild: Keystone

Juni 2014: Wieder Platz 2

Der Zuercher Michael Lang jubelt nach seinem Tor zum 4:1 fuer GC beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Luzern am Donnerstag, 15. Mai 2014, im Stadion Letzigrund in Zuerich. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Trotz all der Wirren im Umfeld läuft es auf dem Rasen. GC wird erneut hinter Basel Vizemeister. Es kann sich in der Champions-League-Qualifikation versuchen, wo es jedoch chancenlos bleibt. Bild: KEYSTONE

August 2014: Suspendierung des Captains

Der suspendierte Grasshopper Club Zuerich Mittelfeldspieler Veroljub Salatic, rechts, posiert mit einem jungen Fan fuer ein Selfie auf der Tribuene beim Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Vaduz am Sonntag, 31. August 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Vero Salatic kritisiert öffentlich Trainer Michael Skibbe. Der Verwaltungsrat suspendiert den Mittelfeldspieler daraufhin. Im Stadion ist Salatic trotzdem, aber nur noch als stets lächelnder Zuschauer. Bild: KEYSTONE

September 2014: Rückkehr des Suspendierten

Veroljub Salatic, links, und GC Trainer Michael Skibbe, rechts, moegen sich im Training nicht  anschauen auf den GC Campus in Niederhasli am Dienstag, 30. September 2014. Nach der superprovisorischen Verfuegung durch das Bezirksgericht Dielsdorf darf Salatic ab heute wieder mit der ersten Mannschaft trainieren. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Dank einer superprovisorischen Verfügung des Bezirksgerichts Dielsdorf darf Salatic wieder am Training der ersten Mannschaft teilnehmen. Chancen auf einen Einsatz hat er kaum, Trainer Skibbe hatte betont, das Tischtuch zwischen ihm und dem Spieler sei zerschnitten. Bild: KEYSTONE

Oktober 2014: Neuer Sportchef

01.11.2014; Basel; Fussball Super League - FC Basel - Grasshopper Club Zuerich; Axel Thoma (GC)
(Claudia Minder/freshfocus)

Axel Thoma, der während Jahren erfolgreich in der Challenge League bei Wil gearbeitet hat, soll GC wieder auf Vordermann bringen. Das Experiment, ohne Sportchef zu bestehen, wird abgebrochen. Bild: Claudia Minder/freshfocus

November 2014: Sensations-Comeback

Der Zuercher Trainer Michael Skibbe, links, begleuckwuenscht Veroljub Salatic, rechts, nach seinem Tor  zum 1:0 fuer GC beim Fussballspiel der Super League Grasshopper Club Zuerich gegen den FC St. Gallen im Letzigrund Stadion in Zuerich am Samstag, 8. November 2014. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Überraschend gibt GC bekannt, die Suspendierung von Vero Salatic aufzuheben. Die Hoppers sind zu diesem Zeitpunkt Zweitletzter. Prompt steht der Ex-Captain wenige Tage später in der Startelf gegen St.Gallen und schiesst beim 3:0-Sieg gar das Führungstor. Bild: KEYSTONE

November 2014: Nachbeben

Der neue Grasshoppers Sportchef Axel Thoma, rechts, neben dem sprechenden Verwaltungsrat Martin Keller fotografiert anlaesslich der Medienkonferenz am Donnerstag, 16. Oktober 2014, auf dem GC Campus in Niederhasli. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Verwaltungsrat Martin Keller gibt einen Tag nach der Rückkehr Salatics auf den Rasen seinen Abgang bekannt. Er ist offenbar nicht einverstanden mit der Begnadigung des Spielers. GC hat damit nur noch zwei Verwaltungsräte: Präsident Stephan Anliker und Michael Schwarz. Bild: KEYSTONE

Januar 2015: Skibbe reicht's

ZUM WEGGANG VON MICHAEL SKIBBE VON GC STELLEN WIR IHNEN AM DONNERSTAG, 8. JANUAR 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  - GC-Trainer Michael Skibbe nach dem Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem Grasshopper Club Zuerich und dem FC Basel am Samstag, 13. September 2014, im Letzigrund Stadion in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Michael Skibbe bittet die GC-Führung darum, seinen Vertrag aufzulösen. Der Deutsche nimmt lieber ein Angebot des türkischen Erstligisten Eskisehirspor an. Dort war Skibbe schon einmal, doch er verliess den Klub damals wegen ausstehender Lohnzahlungen. Offenbar ist ihm der Arbeitgeber in Anatolien dennoch lieber als GC, wo er den Machtkampf gegen Vero Salatic verloren hat. Bild: KEYSTONE

Februar 2015: Auch Salatic ist weg

18.04.2015; Sion; Fussball Super League - FC Sion - FC Basel: Taulant Xhaka (Basel) links gegen Veroljub Salatic (Sion)(Christian Pfander/freshfocus)

Vero Salatic trötzelt so lange, bis ihn GC ziehen lässt. Er wechselt zum FC Sion, nachdem er in einem Interview schonungslos mit GC abgerechnet hat. Salatic spielte seit 1999 beim Klub, unterbrochen nur von einem einjährigen Abstecher zu Omonia Nikosia. Bild: Christian Pfander/freshfocus

Februar 2015: Neue Medienchefin

Soraya da Fonseca GC

Medienchef Adrian Sutter verlässt GC, an seine Stelle rückt die 27-jährige Soraya da Fonseca. Sie leitete bei den Grasshoppers bis anhin den Bereich Spielbetrieb, Projekte und Events. Da Fonseca wird vom ehemaligen FIFA-Kommunikationsdirektor Hans Klaus unterstützt. Bild: GCZ

April 2015: Neue Verwaltungsräte

13.11.2014; Zuerich; Volleyball Champions League, Volero Zuerich - Impel Wroclaw; Praesident Stav Jacobi (Claude Diderich/freshfocus)

Der Klub gibt bekannt, dass er seinen Verwaltungsrat erweitert. Präsident Stephan Anliker und VR Michael Schwarz waren zuletzt nur noch zu zweit im Gremium. Neue Verwaltungsräte werden Volero-Zürich-Präsident Stav Jacobi (Bild), Rechtsanwalt Andras Gurovits, Unternehmer Hans-Peter Domanig und Ex-Sportchef Georges Perego. Bild: Claude Diderich/freshfocus

Mai 2015: Thoma schon wieder weg

07.03.2015; Zuerich; Fussball Super League - Grasshopper Club Zuerich - FC Luzern;
Sportchef Axel Thoma (GC) 
(Andy Mueller/freshfocus)

Kaum mehr als ein halbes Jahr ist Axel Thoma Sportchef bei GC – dann wird er per sofort freigestellt. Die Hoppers begründen den überraschenden Entscheid mit «unterschiedlichen Auffassung des sportlichen Planungs- und Führungsprozesses für die laufende Saison, insbesondere aber bezüglich der mangelnden Fortschritte und der Systematik im Management». Bild: Andy Mueller/freshfocus

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donalf 09.05.2015 17:32
    Highlight Highlight GC hat von ZUOBERST bis ZUUNTERST Leute die weder genügend von Fussball verstehen, noch einen Sportverein führen können. Und solange noch der "Vogel" unbemerkt seine Kreise zieht, ist es nicht schade, wenn der Verein verschwindet. Es wird ihn nur der Sensationsjournalismus vermissen, ernsthafte Sportjournalisten sollte dieser "Verein" nicht interessieren.
  • dave1771 10.11.2014 14:44
    Highlight Highlight EIN WITZ!
  • LubiM 10.11.2014 14:29
    Highlight Highlight Und da soll noch einer sagen, Sion sei das Pulverfass der Liga!
    • Tom Garret 11.05.2015 15:25
      Highlight Highlight Sion ist insofern das Pulver, als dass der FC wohl verschwindet sobald CC keine Lust mehr hat (gab es bereits einmal für diejenigen mit Kurzzeit Gedächtnis). Genau genommen gibt es in der Schweiz fast nur Chaos Clubs, egal ob Sion, GC, FCZ oder Luzern. Nur weil es hie und da mal eine kurze Zeit ruhig ist heisst das nicht das es wieder Probleme geben wird (zur Zeit trifft dies auf Luzern zu). Ausnahmen sind neben dem FCB vor allem der FC Thun...

Noch ein Jahr zweitklassig – was haben die Chinesen nun mit GC vor?

0:6 im letzten Saisonspiel! Dabei wäre doch vieles für GC gelaufen. Weil der FC Vaduz in Kriens 1:2 verliert, hätte den Hoppers zuhause gegen Winterthur ein Sieg mit drei Toren Unterschied für die Teilnahme an der Barrage gereicht. Doch das Fünkchen Hoffnung, sich die Chance auf den direkten Wiederaufstieg noch zu bewahren erlosch gestern im Letzigrund schnell.

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