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FIFA: Ukraine reagiert auf Infantions Russland-Aussagen

FIFA President Gianni Infantino speaks during the match schedule reveal for the 2026 soccer World Cup in Washington, Saturday, Dec. 6, 2025. (AP Photo/Chris Carlson)
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FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach erst kürzlich über eine mögliche Rückkehr von Russland in den Spielbetrieb.Bild: keystone

«Verantwortungslos»: Ukraine zeigt sich frustriert über Infantinos Russland-Aussagen

Russische Mannschaften dürfen derzeit nicht an Sportwettkämpfen teilnehmen. Gianni Infantino äusserte sich zu einer Rückkehr – und erntet dafür viel Kritik.
03.02.2026, 15:0603.02.2026, 15:06
Ein Artikel von
t-online

Scharfe Worte aus Kiew: Die Ukraine hat FIFA-Präsident Gianni Infantino nach dessen Äusserungen zu einer möglichen Rückkehr russischer Mannschaften deutlich kritisiert. Aussenminister Andrij Sybiha nannte den Schweizer «moralisch degeneriert». Sportminister Matwij Bidny sprach von «verantwortungslosen» Aussagen. Auch der ukrainische Fussballverband (UAF) widersprach: Der Ausschluss Russlands dürfe nicht enden, solange der Krieg andauere.

«Es hat nur Frustration und Hass hervorgerufen»

Auslöser war ein Interview Infantinos am Dienstag. Darin zeigte sich der FIFA-Präsident offen für eine Aufhebung des Banns gegen Russland. «Das müssen wir», sagte Infantino beim britischen Sender Sky auf die Frage, ob eine Rückkehr Russlands geprüft werden müsse. Er ergänzte: «Auf jeden Fall – zumindest im Jugendbereich. Dieses Verbot hat nichts gebracht. Es hat nur Frustration und Hass hervorgerufen.» Zudem sagte Infantino, «dass es helfen würde, wenn Mädchen und Jungen aus Russland in anderen Teilen Europas Fussball spielen könnten».

Sybiha reagierte darauf mit deutlichen Worten und verwies auf die Folgen des Krieges. «679 ukrainische Mädchen und Jungen werden nie Fussball spielen können – Russland hat sie getötet», schrieb der Aussenminister in den sozialen Netzwerken. Weiter erklärte er: «Und es tötet weiter, während moralische Degenerierte vorschlagen, die Sanktionen aufzuheben, obwohl Russland seinen Krieg nicht beendet hat.» Abschliessend zog Sybiha einen historischen Vergleich: Künftige Generationen würden dies als eine Schande betrachten, «die an die Olympischen Spiele 1936 erinnert».

Russische Mannschaften seit 2022 ausgeschlossen

Nach dem völkerrechtswidrigen Überfall Russlands auf die Ukraine im Jahr 2022 hatten die Fifa und die Europäische Fussball-Union (Uefa) ihre laufenden Wettbewerbe für russische Teilnehmer gesperrt. Bereits im April 2025 hatte sich Infantino im Zusammenhang mit einem möglichen Kriegsende offen für eine Rückkehr Russlands gezeigt.

Im Dezember 2025 bestätigte der FIFA-Rat schliesslich, dass russische Teams an U15-Turnieren teilnehmen dürfen. Der Fussball-Weltverband folgte damit einer Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), das sich kurz zuvor für eine «uneingeschränkte» Rückkehr russischer Sportlerinnen und Sportler bei internationalen Jugendwettbewerben ausgesprochen hatte. (riz/tonline)

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quelle: keystone / alex brandon
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Der Micha
03.02.2026 15:40registriert Februar 2021
Infantino würde jedes diktatorisches Land bei der FIFA spielen lassen. Infantino sind die Gründe schlicht egal. Hauptsache das Geld stimmt. Der Typ ist einfach nur der größte Heuchler überhaupt und dazu noch korrupter als Blatter. Und es ist schon eine Leistung Blatter zu übertrumpfen.
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Dan H.
03.02.2026 15:36registriert April 2025
Dieser Infantino ist wirklich absolut ehrenlos! Der sieht nur Dollarzeichen alles andere ist dem absolut egal! Keine Würde, keine Skrupel und einfach kein Gewissen! Für bisschen Geld macht der einfach alles! Schande für die Schweiz und die FIFA!
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Clandestino
03.02.2026 15:32registriert Mai 2025
Infantino biedert sich ein weiteres Mal bei Diktatoren, Autokraten und Menschenrechtsverachtern an. Sein Verhalten ist einfach nur ekelhaft und respektlos - hauptsache der Rubel rollt und er kann sich im vermeintlichen Glanzlicht der Despoten sonnen. Jegliche Selbstachtung ist ihm schon längst abhanden gekommen. Widerlich!
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