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Team watson in action.
Team watson in action.bild: watson
Gigathlon

355 Kilometer in zwei Tagen: So wollen wir fünf watsons den Gigathlon schaffen

In 15 Wochen fällt der Startschuss zum diesjährigen Gigathlon. Wer mitmachen will (und kein Profisportler ist), hat bis dahin noch einiges zu tun – wie unser Gesundheits- und Fitnesscheck zeigt. (PS. Wir suchen noch ein User-Team, das gegen uns antritt!)
24.03.2017, 17:3525.03.2017, 09:39
Angelina Graf
Angelina Graf
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Wer direkt sehen will, wie wir uns abrackern, weiter unten folgt ein Video ...

Nachdem wir in den letzten zwei Jahren zum Gigathlon einen Liveticker gebracht und unsere Leser grosses Interesse gezeigt haben, dachten wir uns: «Warum machen wir im Jahr 2017 nicht einfach selber mit?» Gesagt, getan! Und schon sind wir bei dem gigantischen Sport-Event, der dieses Jahr in Zürich stattfindet, angemeldet – ohne so richtig darüber nachgedacht zu haben, worauf wir uns dabei überhaupt einlassen.

Angefangen hat alles mit einem (absolut harmlos und unverfänglich klingenden) Rundmail unseres Marketing-Chefs im Juli 2016:

«Hoi zäme!
watson wird auch im 2017 wieder als Partner beim Gigathlon dabei sein. Grundsätzlich haben wir die Möglichkeit, ein watson-Team zu stellen. Hat jemand Lust mitzumachen? 5 Personen (mindestens 2 Frauen) pro Team sind notwendig. Weitere Infos zum Event findet ihr hier. 
Danke für eure Antwort.»

Damals dachten wir uns wohl alle: «Ach, 2017, das ist ja noch ewig hin» und «Gigathlon? Klingt spannend!», weshalb wir einfach mal so und komplett unverbindlich unser grundsätzliches Interesse bekundeten.

Wir, das sind Reto Fehr und Ralf Meile vom Sport, Video-Redaktorin Angelina Graf und ich, Gesellschaftsredaktorin Viktoria Weber. Marketing-Chef Marco Demont selbst hatte von Anfang an durchblicken lassen, dass er ebenfalls Lust hätte mitzumachen.

Als ich damals schrieb:

«Falls sich sonst niemand für die Schwimm-Disziplin meldet, würde ich es mir überlegen»

... , ging ich noch davon aus, dass bestimmt ganz viele watson-Mitarbeiter Lust hätten, einmal in ihrem Leben bei einem Gigathlon mitzumachen – und ich selbst deshalb aus der Sache ganz einfach wieder rauskommen würde. Falsch gedacht. Wir fünf waren die einzigen Interessenten.

Und so stehen wir nun im Tram, auf dem Weg zum Coachingteam von My Sport, wo wir auf Herz und Nieren geprüft und bei einer Leistungsdiagnostik gleich zu Beginn mal an unsere körperlichen und sportlichen Grenzen gebracht werden sollen.

Der Name der nächsten Tram-Haltestelle passt ganz gut zu unserem gefühlten Ziel:

bild: watson

Doch bevor wir uns dem Beweisvideo (und unseren ernüchternden Ergebnissen) widmen wollen, hier erst mal die Erklärung, was am Gigathlon-Wochenende vom 8. und 9. Juli überhaupt von uns verlangt wird:

Die folgende Liste ist diesem Bild entsprechend (von links nach rechts) sortiert.
Die folgende Liste ist diesem Bild entsprechend (von links nach rechts) sortiert.bild: watson
  • Angelina Graf (22) übernimmt den City Trailrun (Samstag 12,5 Kilometer und Sonntag 11 Kilometer). Diese Disziplin ist anstelle von Inlineskaten beim Gigathlon neu dabei – sie fordert die Geschicklichkeit, Flexibilität, Wachsamkeit, Neugier und Abenteuerlust der Athleten heraus.
  • Ich (29) werde für Team watson zweimal ins Wasser springen: Am Samstag beträgt die Schwimmstrecke 3,5 Kilometer, am Sonntag werden es 3 Kilometer sein.
  • Ralf Meile (37) wird aufs Rennvelo steigen und am Samstag 78 Kilometer und am Sonntag 95 Kilometer bezwingen.
  • Reto Fehr (37) tritt auf seinem Mountainbike in die Pedale – am Samstag 53 Kilometer, am Sonntag 54 Kilometer lang.
  • Und Marco Demont (29) ist unser Läufer. Er wird am Samstag 23 Kilometer und am Sonntag 22 Kilometer weit durch Zürich und Umgebung joggen.

Rennen und strampeln bis der Arzt kommt

Da wir zwar alle regelmässig Sport treiben, aber weit davon entfernt sind, diese Disziplinen mal eben so aus dem Stehgreif zu absolvieren (zumindest nicht in einer halbwegs akzeptablen Zeit), haben wir uns Hilfe mit ins Boot geholt: Dan Aeschlimann und sein Team von My Sport werden uns in den kommenden Wochen und Monaten begleiten.

Zum Einstieg will der Geschäftsleiter und Coach wissen, wie es um unsere Fitness steht, weshalb wir uns abwechselnd auf Velo und Laufband bis zur kompletten Erschöpfung verausgaben dürfen und dabei in regelmässigen Abständen in ein Gerät atmen müssen. 

Klingt anstrengend? Ist es auch!

Sieh selbst!

Die sogenannte Energiestoffwechseldiagnostik gibt unter anderem Auskunft darüber, wie viel Sauerstoff unter maximaler Belastung in unseren Zellen ankommt und welche Trainingsintensität für uns besonders geeignet ist.

«Durchhalten und zumindest gleich gut abschneiden wie Angelina, der junge Hüpfer!»
Meine Gedanken auf dem Laufband.

Der Ehrgeiz ist gross, schon jetzt fangen wir an, uns gegenseitig aneinander zu messen: «Eigentlich soll man das ja nicht, wir sind ja schliesslich ein Team. Aber Reto hat schon einen ordentlichen Wert vorgelegt», meint Ralf kurz bevor er für seinen Test aufs Velo steigt. Reto selbst kann noch nicht viel dazu sagen – er ist mit Nachschwitzen beschäftigt.

Und während ich auf dem Laufband (das vom Coach gefühlt alle paar Sekunden einen Gang schneller gestellt wird) eigentlich nur darüber nachdenke, wie sehr es wohl wehtäte, wenn ich jetzt hinfallen und hinter mir gegen die Wand fliegen würde, gilt ganz klar: «Durchhalten und zumindest gleich gut abschneiden wie Angelina, der junge Hüpfer!»

Schonungslos rot leuchtet unser Fett

Nach diesem – doch ziemlich anstrengenden Teil – nimmt Aeschlimann unsere Masse und unterzieht uns dem weitaus gemütlicheren Multiscan. Bei diesem Test legen wir Hände und Füsse auf je zwei Metallplatten, das Gerät jagt Strom durch unseren Körper und spuckt kurz darauf unzählige Werte wie Körperzusammensetzung (wie viel ist Fett, wie viel Wasser und wie viel Muskeln?), Wellness Score und Herzratenvariabilität aus.

Ich beim Multiscan. Noch ahnungslos.
Ich beim Multiscan. Noch ahnungslos.bild: watson

Zwar tut der Multiscan rein physisch überhaupt nicht weh, die Ergebnisse werden uns dafür umso schonungsloser um die Ohren gehauen: Auf dem Bildschirm ist jeweils eine graue Silhouette zu sehen – die Stellen, an denen wir zu viel Fett haben, leuchten knallrot: «Vielleicht sollte ich darüber nachdenken, eine Karriere als zweite Kim Kardashian zu starten», scherzt Marco beim Anblick seines Avatars.

Bei mir ist dafür der Wert des Parasympathikus leicht erhöht. Ob ich irgendwelche Medikamente nehme, will Aeschlimann wissen. Ich verneine. «Mmh, komisch. Die Ursache für einen solchen Wert sind entweder Medikamente oder dein Lifestyle.» Gut, lassen wir das mal so im Raum stehen.

Jo, wir schaffen das!

Nachdem wir all unsere Werte angeschaut und interpretiert haben, kommen wir zum eigentlich wichtigsten Teil des heutigen Tages: Coach Dan Aeschlimann zieht ein Fazit und gibt eine erste Prognose ab:

«Ich muss sagen, ich bin etwas überrascht – und zwar positiv. Ihr werdet in den kommenden Wochen zwar einiges zu tun haben, aber zum jetzigen Zeitpunkt kann ich immerhin schon mal sagen: Bei keinem von euch mache ich mir sorgen, dass er oder sie den Gigathlon nicht schaffen würde.»

Einen kurzen Moment lang macht sich Erleichterung breit, doch nur wenige Sekunden später kehren wir auf den Boden der Tatsachen zurück. Denn dann erklärt Aeschlimann, wie stark jeder einzelne von uns seine Leistung, Intensität und Belastbarkeit bis zum Gigathlon steigern muss.

Wie das gehen soll? Ganz einfach! Indem wir uns schön strikt an die individualisierten Trainingspläne halten, die ein paar Stunden später bei uns im Posteingang eintrudeln. Ab jetzt und für die nächsten 15 Wochen heisst es also: Trainieren, trainieren, trainieren – von Ausdauer über Kraft bis hin zum Yoga. Und das plus/minus jeden Tag.

Traust du dich, gegen uns anzutreten?

Wie es uns dabei ergeht, welche Fortschritte wir feiern und welche Misserfolge wir verkraften müssen, wollen wir dir natürlich nicht vorenthalten. Darum werden wir ab sofort in einer losen Serie über unser Projekt Gigathlon berichten.

Doch das ist noch nicht alles: Da uns mehrere Hundert unbekannte Gegner nicht reichen, suchen wir ein watson-User-Team, das sich direkt mit uns misst traut, gegen uns anzutreten. Interesse? Hier findest du alle nötigen Informationen:

Damit unser kleiner interner Wettkampf fair bleibt und wir alle unter den gleichen Bedingungen starten, bekommt auch das User-Team eine Leistungsdiagnostik und einen individuellen Trainingsplan von My Sport zur Vorbereitung.

Lust bekommen, mitzumachen? Dann melde dich hier an:

In diesem Sinne: Wir sehen uns auf der Strecke!

Und nun: Die besten Bilder des Gigathlons 2016

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Die besten Bilder des Gigathlons 2016
quelle: www.steineggerpix.com / remy steinegger
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